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Pflegenotstand

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    #46
    AW: Pflegenotstand

    Die Basis gegen die Manager, die Pädagogen gegen die Basis, Pflegewissenschaftler gegen alle... oder anders: warum braucht Pflege immer ein Feindbild? Pflege zerfleischt sich selber in Grabenkämpfen. Die Gesundheitswirtschaft dürfte es freuen.

    Btw.- auf der Straße wirst alleine stehen. Man darf doch den Pat. nicht alleine lassen. *duckundweg*


    Elisabeth

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      #47
      AW: Pflegenotstand

      Huch, warum so defätistisch?
      Wie? Ich will weder aufgeben, noch etwas schlecht reden...

      Ich suche neue, argumentative und strategische Ansätze zur Entwicklung einer "Pflegelobby", d.h. zur Vertretung der Pflegenden unter EINER Vereinigung.
      Hierzu fällt mir nichts anderes ein als die Pflegekammer.
      Und - um es noch einmal deutlich zu sagen: ich bin gegen Zwangsmaßnahmen.
      Es hilft nur nicht weiter. Man sehe sich doch nur den schlechten gewerkschaftlichen Organisationsgrad in der Pflege (ca. 8 bis 12 %) an.

      Pflegende benötigen anscheinen immer einen "Kümmerer", der auch nichts kosten darf, oder sie müssen gezwungen werden.
      Zumindest fällt mir nichts Anderes ein.

      Viele liebe Grüße
      fridolin
      immer gelegentlich manchmal
      Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

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        #48
        AW: Pflegenotstand

        @fridolin
        Ich gebe Dir recht, dass es irgendwie einen Zusammenschluss in der Pflege geben muss.
        Wenn ich aber bei uns von berufspoltik rede gucken mich alle verständnislos an.

        Bei uns hat 95 % der Kollegen davon noch nichts gehört und kann damit nichts anfangen, null Interesse. Darum haben es unsere Geschäftsleitung und PDL auch ganz leicht. Sie stellen ihre Sichtweise da und alle nicken.

        Ich freue mich in einer halben Stunde dem Pflegewahnsinn wieder gegenüber zustehen und fühl mich zum Kotzen

        Sichtlich genervte Anke ob einer schier ausweglosen Situation

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          #49
          AW: Pflegenotstand

          Aber warum soll eine Zwangsmitgliedschaft etwas in den Köpfen bewegen? Sind da die Erwartungen an die Kammer nicht ein bisschen überzogen?

          Ich bin mittlerweile der Meinung, dass nach den Ursachen geschaut und das man dort ansetzen muss. Es kann doch nicht sein, dass wir ständig auf ausgetrampelten Pfaden rumrennen und net weiter kommen. Es reicht offensichtlich nicht, eine gute Pflegekraft zu sein um berufspolitisch was zu bewegen. Da müssen langsam aber sicher mal Profis mit ins Boot geholt werden. Ein Profi, der es schafft alle Ebenen an einen Tisch zu bekommen und der unterbindet, dass man sich gegenseitig an die Gurgel springt...die Basis dem Management, die Wissenschaftler der Pädagogik... .

          Elisabeth

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            #50
            AW: Pflegenotstand

            Zitat von Anke F.
            Wenn ich aber bei uns von berufspoltik rede gucken mich alle verständnislos an.

            Bei uns hat 95 % der Kollegen davon noch nichts gehört und kann damit nichts anfangen, null Interesse.
            Geht mir genauso. Ich werde dann als Klugscheißer bezeichnet oder angenehmer als Revoluzer
            Glück Auf
            Martin
            Der ITS Opa

            Wird die Birne langsam dumm
            greife schnell zum Gingium

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              #51
              AW: Pflegenotstand

              Zitat von Pericardinchen
              Jeder Einzelne von uns ist zwar nicht unbedingt schuld daran, dass der Pflegenotstand herrscht. Allerdings wer als Pflegekraft jedesmal sein Hirn an der Pforte abgibt, der braucht nicht so verwundert zu tun, wenn die Aufgaben immer mehr werden.

              Mal schauen, was dazu Dominik Rossbruch in Dortmund dazu sagt...

              https://www.bibliomed.de/konferenzen.../detail/745101

              Wer ist noch vor Ort?

              Angenehmes Wochenende wünscht Euch
              Pierre
              http://www.youtube.com/watch?v=IMZ5VHFtQu8

              http://www.youtube.com/watch?v=RGwiS...eature=related

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                #52
                AW: Pflegenotstand

                Das Bochumer Werk von Opel hat ja demnächst Zeit andere Dinge herzustellen und dann kann mit so etwas das Problem gelöst werden...:wow:


                http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-890342.html


                arnold

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                  #53
                  AW: Pflegenotstand

                  Man den Roboter hätte ich aber heute gut gebrauchen können, aber der war natürlich nicht da.
                  Nach einem Spätdienst am Limit bin ich ziemlich platt, habe Gott sei Dank ab Montag Urlaub.
                  @Karmainski, bin auch wieder der Klugscheißer gewesen, konnte mich nicht zurückhalten.

                  Ein schönes WE Anke
                  the same pocedere then everyday

                  Kommentar


                    #54
                    AW: Pflegenotstand

                    Zitat von Anke F.
                    @Karmainski, bin auch wieder der Klugscheißer gewesen, konnte mich nicht zurückhalten.
                    Mach dir nichts draus. Kann mich auch nicht zurückhalten.
                    Aber wenn ich mich nicht mehr aufrege,kann ich auch in Rente gehen.
                    Glück Auf
                    Martin
                    Der ITS Opa

                    Wird die Birne langsam dumm
                    greife schnell zum Gingium

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                      #55
                      AW: Pflegenotstand

                      Ich geh' dann mit.

                      WomBat, Aufregung oder Rente! Egal! Aufregung!
                      Pflegefachkräfte sind nicht teuer, sie sind unbezahlbar!

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                        #56
                        AW: Pflegenotstand

                        Bei uns hat 95 % der Kollegen davon noch nichts gehört und kann damit nichts anfangen, null Interesse.
                        @Anke F. und @Karmainski Martin,
                        kommt Ihr Euch da nicht auch manchmal vor wie Don Quichotte?

                        Mir geht es jedenfalls so.

                        Und - auch wenn es Zynisch klingen mag - ich freue mich immer zu hören, dass es Anderen in unserer Berufsgruppe ähnlich geht.

                        Ich persönlich kämpfe wahrscheinlich auch bis zur Rente gegen diese Windmühlenflügel.
                        Obwohl - mittlerweile gehen mir so langsam die Argumente aus...

                        Wenn ich dann von dem eigenen Sohn höre, er gehe nicht mehr wählen liegt es an einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung die von uns eher wenig beeinflussbar ist. Unser Sohn ist definitiv anders erzogen worden als er sich jetzt als Erwachsener mit eigener Patchwork- Familie darstellt.

                        Viele liebe Grüße
                        der der Anke F. einen schönen und vor allen Dingen erholsamen Urlaub wünschende
                        fridolin
                        immer gelegentlich manchmal
                        Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

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                          #57
                          AW: Pflegenotstand

                          @ Fridolin

                          Die Bauchschmerzen nehmen gerade zu, ob des Dienstes heute und morgen, was uns nicht umbringt macht uns noch härter.
                          Freue mich schon auf das Gespräch wegen der Überlastungsanzeigen

                          Gott sei Dank zwei gestandene Kollegen dabei.

                          Beten und arbeiten heißt die Devise

                          Anke F.

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                            #58
                            AW: Pflegenotstand

                            Papier ist geduldig. Was soll die PDL auch machen? Die Millardensprotze für die KH werden sich die Ärzte holen. Denen fehlt das Leidensgen.

                            Man kann versuchen gegen Windmühlen zu kämpfen. Man sollte aber beizeiten die Sinnlosigkeit erkennen und sich anderen Dingen zuwenden bevor man in das Heer der Namenlosen eingeht, die an diesem Kampf zerbrochen sind.

                            Man kann niemanden verändern nur sich selbst!

                            Elisabeth

                            Kommentar


                              #59
                              AW: Pflegenotstand

                              @ Anke F.
                              Bauchschmerzen
                              sind ein sehr ernst zu nehmendes Warnsymptom einer Erkrankung und Überlastungsanzeigen nur ein dokumentierter Ausdruck, dass es schon zu spät ist.

                              Wenn Du mit "Bauchschmerzen" zum Dienst gehst, so glaube ich, musst Du aufpassen nicht ernsthaft zu erkranken - ausgelöst durch die unbefriedigende Arbeitssituation.

                              Überlastungsanzeigen müssen m.E. nach unbedingt gestellt werden, auch wenn...siehe oben...

                              Wirklich hilfreich sind sie jedoch nicht.
                              Helfen würde uns jedoch eine legitime Form der "Arbeitsverweigerung", wie Du sie z.B. schon beschrieben hast.

                              Viele liebe Grüße
                              fridolin
                              immer gelegentlich manchmal
                              Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

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                                #60
                                AW: Pflegenotstand

                                @fridolin
                                Na besser nur Bauchweh, statt die Kötzerei, SD überstanden keine Toten zu beklagen,
                                Elisabeth hat Recht, die Ärzte zocken die Kohle ab, wir machen so weiter weil unser Mitleid immer noch wächst.
                                Wir arbeiten indessen mit Ärzten alle Coleur, rumänisch, kroatisch, russisch, arabisch und chinesisch nur meine Sprachkentnisse reichen nicht.
                                Plattdeutsch kann ich Gott sei Dank.

                                Schlaft gut Anke

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