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Thema: Vom "Umgang" miteinander

  1. #1
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    Pfeil Vom "Umgang" miteinander

    Hallo Andrea,

    ich habe mal einen neuen Thread aufgemacht.
    Denn Du schreibst bei "MRSA":
    Und ich werde langsam intolerant. Es nervt mich von deutlich jüngeren Ärzten herablassend behandelt zu werden, weil ich ja "nur" Schwester bin. Dann merken sie plötzlich, oh, die hat Erfahrung und schwenken um ins andere Extrem. Mir wird dann immer schlecht.
    Ich glaube, dies ist ein Problem, das vielen von uns auf den Geist geht, und vielleicht hat ja jemand Lust, mitzudiskutieren?

    Michael

  2. #2
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    Als Problem empfinde ich das langsam auch. Gibt es eigentlich auf der Uni einen extra Kurs: Arroganz hilft bei Nichtwissen?
    Oder ist das ganz normal und ich stell`mich bloß an? Oder haben die armen Hascherl nur Angst vor uns alten Hasen und flüchten sich in die Überheblichkeit?
    Auffällig finde ich jedoch, dass Ärzte, die vor dem Studium Schwester/Pfleger waren sich selten so überheblich benehmen
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  3. #3
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    Ich habe das Gefühl, daß die Arroganz der Akademiker seit einiger Zeit wieder schlimmer wird. Eine ganze Zeitlang ging es ganz gut, aber in den letzten 2 Jahren beobachte ich wieder ein verstärktes arrogantes auftreten besonders von jüngeren Ärzten. Ich denke, es ist ein gemisch aus Unsicherheit, Nichtwissen, mangelhaft entwickelte Teamfähigkeit, Arbeits - und Erfogsdruck.
    All diese Dinge kann man hervorragend mit der Arroganz als Schutzschild übertünchen. Im Grunde genommen arme Schweine. Das alles zeugt jedenfalls nicht von einer gereiften Persönlichkeit!

  4. #4
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    Breites Grinsen VomUmgang ...

    Hallo Forum,

    Tempo schreibt:
    Ich denke, es ist ein Gemisch aus Unsicherheit, Nichtwissen, mangelhaft entwickelte Teamfähigkeit, Arbeits - und Erfogsdruck.
    Treffender kann man es kaum charakterisieren. Bravo
    Vor Jahren, als ich noch jünger war, ist mir dies persönlich auch oft passiert. Da habe ich mir -mitsamt einigen gleichgearteten Kollegen- den Spass gemacht, diese arroganten Angebertypen gegen die Wand rennen zu lassen.
    Mitlerweile habe ich meine Ruhe, was allerdings auch daran liegt, dass ich a) ein gesetzteres Alter erreicht habe und b.) ein Mann bin.
    Wenn ich trotzdem mal dumm angemacht werde, nehme ich das souveräner als noch vor Jahren.
    Gestern habe ich einem solchen Jungmediziner empfohlen, sich doch mal das Buch: "Wie übe ich mich täglich in Arroganz" zuzulegen.

    Grüße
    Michael

  5. #5
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    Hallo!

    Ich denke das dieses Thema schon immer für Gesprächsstoff gesorgt hat und auch weiterhin dafür sorgen wird. Ich arbeite auf einer ITS, die Platz für 18 Beatmungsbetten hat und Personal für nur 14 dieser Betten. Es ist keine Seltenheit das 16 Beatmungspatienten bei uns liegen und manchmal sind es auch 18. Wenn neue ärztliche Kollegen bei uns anfangen sind alle unsicher und das ist ja auch natürlich. Schnell müssen sie selbstständig arbeiten, im Spätdienst allein(ganze Station) nur mit Facharzt im Hintergrund. Auffällt aber, dass die Ärzte die den Kontakt zum Pflegepersonal suchen und sich auch nicht zu schade sind, dieses mal um Rat zu fragen, auch die sind die später besser klar kommen und ihren Job besser machen. Ich denke man sollte sich nicht zu sehr über solche Typen ärgern , denn man sieht sich immer 2 mal im Leben und wir haben die Möglichkeit, noch oft genug zu sehen wie sie z.B. in der Visite kräftig auf die Nase fallen(Schadenfreude = gr. Fr.).

    Keep cool!

    MfG
    Chrischi

  6. #6
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    Mit dem Keep Cool ist das nicht so einfach. Ich sehe mich oft zwischen zwei Stühlen. Wenn offensichtlich etwas falsch läuft, spreche ich das an. Was bei den Youngsters nicht gerade leicht ist. Die haben einfach ein Problem damit, sich von einer Schwester was sagen zu lassen. Egal wie ich es verpacke. Die Pfleger haben es da wirklich leichter. Na ja, wenn das Problem angesprochen wurde, bin ich schnell der "alte Drachen". Sag ich nichts, kriege ich am nächsten Morgen vom Chef "eins drüber". Frei nach dem Motto: ich verlasse mich auf Sie! Das hat zur Folge,das die Scrubs sich noch mehr angeschmiert fühlen. Und ich sitze wieder zwischen den Stühlen. Ist eher schwer zu verstehen, aber ich hoffe ihr wißt was ich meine :o

    Gruß Andrea

    Nachtrag: Sind bei Euch auch einige Smileys weg, oder spinnt mein PC?
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  7. #7
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    über schlechte zusammenarbeit kann ich mich eigentlich nicht beklagen. bei uns helfen die ärzte auch mal mit lagern (oder schränke auffüllen), dafür nehmen wir mal eine runde blut ab oder sowas.

    auf der anderen seite haben wir aber regelmäßig pjler, die es noch nicht mal nötig haben, sich bei den pflegenden vorzustellen.

    ist echt die ausnahme, wenn jemand von denen mal den mund aufbekommt.

    mit den stationsärzten, die wissen, wie sehr sie im grunde doch von den pflegenden abhängig sind , gibt es aber keine oder nur sehr selten solche probleme

  8. #8
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    Sei froh, wir sind irgendwie die Durchlaufstation. Bei uns bleiben die "Stationsärzte" für ein halbes Jahr, dann wird wieder routiert. Das nervt!
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  9. #9
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    Hallo,
    kann die Situationen zum Teil sehr gut nachvollziehen und meiner Erfahrung nach sind immer die unfähigsten Ärzte auch die Arrogantesten. Leider muss ich das aber auch von einigen meiner Kollegen behaupten. Das Auftreten den "Neuen" gegenüber lässt aber auch sehr zu wünschen übrig, ich denke man sollte immer beide Seiten betrachten und seine Schlüsse daraus ziehen, denn wie es in den Wald schallt, so kommt es zurück.
    In diesem Sinne Gruß
    Steinlaus

  10. #10
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    Cool

    Hallösche,

    Ich kann mich über die zusammenarbeit mit unseren "neuen Akademikern" wenig beschweren, das liegt vielleicht auch daran das wir wenig Rotanten haben. Eigentlich kann ich nur bestätigen was TobiBo sagt das die Akademiker wissen was sie an uns "altgedienten" haben .

    Erstaunlich finde ich aber auch das diejenigen die ursprünglich aus dem Pflegedienst kommen deutlich Teamfähiger sind als andere. Obwohl man meinen sollte das manche dinge, wie zb.:sich vorstellen, oder einfach guten Morgen, selbstverständlich sein sollten. Das Problem mit den PJ´s ist leider ein altbekanntes , allerdings habe ich mir zur angewohnheit gemacht auf die Kollegen zuzugehen, um nachzufragen wer sie eigentlich sind. Meistens ist dann im Gespräch aufeinmal die arrogante Fassade weg, und ich merke das die "Kollegen" auch nur dankbar sind wenn sie ein paar Tipps & Tricks von uns "altgedienten " bekommen.

    Zumal den meisten erst dann bewußt wird was wir pflegenden an Kompetenz mitbringen und das sie von unseren Info´s abhängig sind. Dadurch ergibt sich dann aufeinmal ein ganz anderes "Verhältnis" !!

    Trotzdem finde ich das unsere Krankenpflegeschüler oder Fachkurstelnehmer ein höheres Maß an Höflichkeit & Teamfähigkeit mitbringen

    Ciao Aaron
    so long and thanx 4 all the fish

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