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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stationsleitung auf der Intensiv



zauberin
11.08.2011, 23:35
Hallo ihr Lieben,

ich bin in folgender Situation:
seit etwa 1 1/2 Jahren arbeite ich mich sehr langsam in die Aufgaben der stellvert. Leitung auf unserer (momentan noch) 8 Betten, internistischen Intensivstation ein. Meine Chefin hat mir einiges gezeigt und erklärt. Nun ist sie seit April krank und ich bin praktisch ins kalte Wasser gestoßen worden. Ich habe (weil dies bei uns im Haus schlecht organisiert ist) noch keine Fachweiterbildung und muss auch noch den Leiterlehrgang machen. Den fange ich im November an.

Ich mache meine Aufgaben und arbeite mich nach besten Wissen und Gewissen ein. Ich erarbeite mir halt viel selbst. Das ist nicht verkehrt denn man wächst an seinen Aufgaben. Jetzt war ich 3 Wochen im Urlaub, bin erst drei Tage wieder da und zweifle gerade an mir. Schaffe ich das alles? Personalführung und Personalgespräche sind eine sehr schwere Sache für mich. Ohne es gelernt zu haben.

Kennt jemand solche Situationen? Kann mir jemand Mut machen. Ich würde gerne ein paar Geschichten von euch hören. Ich brauche gerade etwas Mut. Das Team gibt mir den gerade nicht, dann es wurde in meinem Urlaub irgendwie böses Blut vergossen, sodass ein Kollege jetzt krank ist. Es wurde und wird gelästert.
Ich tu mich schwer damit gegen Kollegen standzuhalten die schon 30 Jahre auf der Station arbeiten und viel böses sagen. Ich bin "erst" 5 1/2 Jahre da.

Mir fehlt halt grad der Mut und ich möchte gerne mit jemandem reden, der sowas auch kennt, auch aus dem Bereich kommt, aber eben KEIN Kollege ist.

DANKE schon mal im Vorraus!!!

Gute Nacht euch allen, Britta
:danke:

Sören Lösche
12.08.2011, 08:21
Hallo,

lass den Kopf nicht hängen. Du hast ganz gute Bedingungen. Ic hhabe 3x den Job einer Stationsleitung übernommen. In allen Fällen keine Einarbeitung, da Vorgänger alle weg und der Res war genervt. Dann kann man sich die Strukturen gleich so aufbauen wie man es haben möchte.

Sören

rettungsmaus
12.08.2011, 11:51
Hallo Britta,

als erstes würde ich versuchen möglichst schnell die Weiterbildung zur Stationsleitung zu machen. Die Fachweiterbildung I/A wäre auch nicht schlecht aber in deiner Situation mußt du möglichst schnell Sicherheit in deinen Entscheidungen bekommen. Ich stelle mir deine Situation ziemlich schlimm vor. Es ist extrem schwer alleine ohne Leitungserfahrung vor so einem Team zu stehen, zumal du ja aus diesem Team in die Stellung der STL gekommen bist. Versuche möglichst engen Kontakt mit deiner PDL zu haben. Da kannst du auf jeden Fall immer hingehen und über alles sprechen. Das war mir immer am wichtigsten. Einen geschützten Raum zu haben wo alles angesprochen werden kann.
Die Leitung einer ITS ist ein super interesanter Bereich aber du mußt das Handwerk können um sämtliche Situationen (schwierige Mitarbeitergespräche, Entscheidungen treffen, Dienstplangestaltung ect) zu meistern.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft.

Gruß
Heike

zauberin
12.08.2011, 20:57
Hallo ihr,
danke für eure Antworten schon mal.

Ich merke schon, dass ich viele Dinge anders mache als meine Chefin sie gemacht hat. Erst dachte ich immer ich muss alles so machen wie sie. Aber ich merke jetzt, dass es nicht verkehrt ist wie ich es mache. Es ist halt anders.

Mit der PDL rede ich viel. Es ist nicht immer leicht. Anfangs hatte ich auch Angst vor ihr. Mittlerweile habe ich sogar schon gelernt sie auch zu kritisieren und ehrlich zu sein. Sie ist nicht gegen mich, das musste ich mir erst mal hinters Ohr schreiben.

Den Leitungslehrgang fange ich ja im November an. Ich freue mich drauf. MIch viel austauschen zu können.

Es ist so schwer, mit Mitarbeitern zu sprechen die schon 30Jahre da sind und denen zu sagen, dass ihr Verhalten auch nicht richtig ist.
Mich gegen diese zu beweisen, die immer lieb nach aussen scheinen, aber ziemlich fies sein können und gerade junge, neue mitarbeiter beeinflussen können.

Kennt ihr sowas auch?

Elisabeth
12.08.2011, 22:26
Bist du dir sícher, dass du eine Führungspersönlichkeit bist? Du machst auf mich den Eindruck, als wenn dir sehr viel an Harmonie gelegen ist und Konflikte net so dein Ding sind.

Wie kamst du zu dem Posten der Stellvertreterin?

Elisabeth

Pericardinchen
14.08.2011, 11:21
Bist du dir sícher, dass du eine Führungspersönlichkeit bist? Du machst auf mich den Eindruck, als wenn dir sehr viel an Harmonie gelegen ist und Konflikte net so dein Ding sind.

Wie kamst du zu dem Posten der Stellvertreterin?

Elisabeth


Gerade die Selbstreflexion zeigt, dass da eine Führungspersönlichkeit dahinter steckt. Jeder fängt mal "klein" an. Ich find es klasse.

Nicht jeder ist als Meister geboren und macht zu Beginn Alles richtig. Aus Fehlern kann man immer lernen.

Die Selbstreflexion ist elementar und gehört ganz klar zum Handwerkszeug.

Ebenso gehört dazu nicht den Mut zu verlieren, denn immer wird es Leute geben, die nichts mit einer Führungskraft und ihren Aufgaben anfangen können, weil sie selbst niemals darin steckten. Heutzutage ist es sogar viel schwerer sich in einer Leitungsposition zu behaupten, als früher. Da man heute oft gleich ins kalte Wasser reingeschmissen wird und nicht in seinen Aufgaben wachsen kann.

Daher bewundere ich es schon sehr. Nur nicht den Mut verlieren.

fridolin
14.08.2011, 13:21
Kennt jemand solche Situationen? Kann mir jemand Mut machen. Ich würde gerne ein paar Geschichten von euch hören. Ich brauche gerade etwas Mut. Das Team gibt mir den gerade nicht, dann es wurde in meinem Urlaub irgendwie böses Blut vergossen, sodass ein Kollege jetzt krank ist. Es wurde und wird gelästert.
Ich tu mich schwer damit gegen Kollegen standzuhalten die schon 30 Jahre auf der Station arbeiten und viel böses sagen. Ich bin "erst" 5 1/2 Jahre da.
Klingt für mich ein wenig nach Burn Out.


Es ist so schwer, mit Mitarbeitern zu sprechen die schon 30Jahre da sind und denen zu sagen, dass ihr Verhalten auch nicht richtig ist.
Mich gegen diese zu beweisen, die immer lieb nach aussen scheinen, aber ziemlich fies sein können und gerade junge, neue mitarbeiter beeinflussen können.

Aber:
das Problem mit KollegInnen, die sich häufig fehl verhalten und dies gerade im Team, kenne ich auch zur Genüge.
Obwohl auch ich schon 30 Jahre dabei bin, habe ich gerade letztes Jahr wieder selbst erlebt, wie solches falsches Verhalten enden kann. Die eindeutig falschen Behauptungen der alten Mitarbeiter - verbal oft nett verpackt - sind an Leitungskräfte "weiter erzählt" worden und somit ist verhindert worden, dass ich eine stellvertretende Leitungsstelle erhalten habe...
Wenn ich jünger und familiär flexibler wäre, hätte ich jetzt wahrscheinlich das Handtuch geschmissen...
Deine Probleme kann ich also durchaus nachvollziehen.
Viele liebe Grüße
fridolin

zauberin
14.08.2011, 15:49
Nein, ich denke nicht, dass ich ein BurnOut habe. Ich bin mir der Gefahr durchaus bewusst und reflektiere mich dahingehend sehr gut. Vor allem weil ich sehe, dass Kollegen und auch in meinem privaten Umfeld viele in eine solche Kriese rutschen.

Das Problem ist halt eher, dass ich vor meinem Urlaub drin war, ich hatte eine Übersicht über alles und hatte mir viel erarbeitet worauf ich sehr stolz bin.
Jetzt muss ich nicht nur das aufarbeiten, was in den drei Wochen liegen geblieben ist und wieder rein kommen, sondern habe auch diese schwierige Situation, wo schlecht geredet wird über Kollegen die sich nicht wehren können. Und ich nicht weiß, wie ich dem Einhalt gebieten soll. Da ich zum Thema Mitarbeitergespräche noch sehr unerfahren bin...

zauberin
14.08.2011, 15:56
@ Elisabeth:
Wie ich an diese Stelle gekommen bin?
Nachdem ich vier Jahre auf der Station war und viel die Schichtleitung hatte und mir die Organisatorischen Dinge Spass machten und ich pflegerisch sehr hohe Ansprüche an mich habe, hatte eine Kollegin mal zu mir gesagt, ich solle das machen.
Ich habe mir dann lange Gedanken darüber gemacht. Ob ich mir das vorstellen kann. Ich habe viel mit meiner Stationsleitung darüber gesprochen und wir haben ein sehr gutes Vertrauensverhältnis. Nach einigen Monaten bedenken und darüber reden haben wir das dann der PDL vorgeschlagen und dann nahm es seinen Lauf.

Ja, es gab im Team durchaus Kollegen die mir das nicht zugetraut haben, die jetzt aber auch ehrlich sagen: "Ich hätte es nicht gedacht, aber du machst eine Aufgabe wirklich gut."




Letztens sagte ein ärztlicher Kollege zu mir: "Ich muss die Kollengen hier nicht lieben, ich muss nur mit ihnen arbeiten."
Und er hat so recht!!! Das ist mir durch dieses Gerede, auch über angebliche Freunde im Kollegium richtig bewusst geworden. Ich komme mit alles gut aus, kann auch mal privates mit dem ein oder anderen besprechen, aber Freunde habe ich ausserhalb des Krankenhauses.

fridolin
14.08.2011, 16:49
@zauberin

"Ich muss die Kollengen hier nicht lieben, ich muss nur mit ihnen arbeiten."
Hört sich an, als ob der Spruch von mir stammt....


Ich komme mit alles gut aus, kann auch mal privates mit dem ein oder anderen besprechen, aber Freunde habe ich ausserhalb des Krankenhauses.
Das ist meines Erachtens nach ein wichtige Voraussetzung zur guten Arbeit innerhalb des Kh`s, insbesondere bei Führungsaufgaben.

Ich verhalte mich seit Jahren genauso. Und fahre einigermaßen gut damit.
(Natürlich habe ich offensichtlich "Feinde" sowie "Freunde" unter den KollegInnen, aber die persönlichen, freundschaftlichen Kontakte pflege ich mit ihnen bewusst nicht.)

Viele liebe Grüße
fridolin

rettungsmaus
14.08.2011, 17:03
Ich kann dir nur raten, vertraue keinem mehr. Ich trenne ganz strikt dienstliches mit privatem. Das schlecht über die Leitung geredet wird gehört leider zum Job. Alle wirst du nie zufrieden stellen. Das ist aber auch garnicht deine Aufgabe! Die Leute sollen ihren Job machen und wir versuchen die Bedingungen dazu herzustellen (genügend Personal, genügend arbeitsmittel, einigermaßen stabiles Klima ect.)
Ich würde in einer Stationsbesprechung (möglichst mit PDL) kurz darstellen wie du dir deine Arbeit als (so lange deine STL krank gemeldet ist) STL vorstellst und in dieser Situng auch klarstellen, dass du dieses Gerede mitbekommst und dies nicht tolerieren wirst. Dann mußt du allerdings auch mit den Leuten (einzeln) reden, wenn deine Arbeit weiter boykottiert wird. Das ist das eigenlich schwierige an der Sache. Nur wenn du klar und deutlich machst, dass es dir ernst ist und du das "Standing" dazu hast werden die Leute dich als Leitung akzeptieren. Ein schwieriger Gang aber ein machbarer. Du mußt möglichst immer gerade stehen und nicht einknicken.
Die Älteren würde ich möglichst miteinbinden. Sie haben Erfahrung. Wenn sie ihre Erfahrung in deine Arbeit miteinbringen können fühlen sie sich nicht "überumpelt" von einem viel jüngeren. Es muß allerdings immer klar sein wer das Sagen hat. Du darfst dir nicht die Sache aus der Hand nehmen lassen. Nicht überheblich sein aber schon für alle sichtbar, das du der "Herr der Lage" bist.


Hier einige Bücher, die ich sehr empfehlen kann:

Praxisleitfaden Stationsleitung: Handbuch für die stationäre und ambulante Pflege

Führungskompetenz ist lernbar: Praxiswissen für Führungskräfte in Gesundheitsfachberufen

Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung in der Pflege

Radikale Marktwirtschaft: Grundlagen des systemischen Managements
Mal eine andere Sicht auf das Management. Auch (vieleicht gerade) im KH anzuwenden. Hier bekommt man einen kleinen Eindruck vom "systemischen Denken"!

Führen, Leisten, Leben. Wirksames Management für eine neue Zeit.
Mein absolutes Lieblingsbuch!

Ausserdem kann ich dir sämtliche Bücher von Friedemann Schulz von Thun
"Miteinander Reden 1-3"

empfehlen.

Gruß
Heike

Elisabeth
14.08.2011, 19:09
In der freien Wirtschaft heißt das: der beste Schrauber muss net unbedingt der beste Chef sein. Sowas wird in der Pflege wohl anders gesehn.

Elisabeth

zauberin
14.08.2011, 20:14
@Elisabeth:
Deine Aussage verstehe ich nicht. Kannst du sie mir bitte erläutern?! DANKE

Sören Lösche
15.08.2011, 12:29
Ist doch einfach,

Die Chef von VW heute ist nicht der beste Bandarbeiter oder Ingenieur von gestern. Die Anforderungen sind einfach grund-verschieden.

Sören

umuxiu
18.08.2011, 09:31
Es ist so schwer, mit Mitarbeitern zu sprechen die schon 30Jahre da sind und denen zu sagen, dass ihr Verhalten auch nicht richtig ist.
Mich gegen diese zu beweisen, die immer lieb nach aussen scheinen, aber ziemlich fies sein können und gerade junge, neue mitarbeiter beeinflussen können.

Kennt ihr sowas auch?
Oh ja, das ist noch heute mein Alltag.
Ich kam auf die Station als Stellvertretung, hatte ein Jahr "Stellvertretungserfahrung" aber keinerlei Erfahrung was Intensivpflege angeht. Habe nach ca. einem 3/4Jahr die Leitung übernommen, nach bestem Wissen und Gewissen. Habe durchgehalten, entgegen den Erwartungen solcher wie von Dir beschriebenen Kollegen.:motz: Habe noch zusätzlich das Problem, dass im Team 2 frühere Leitungen (:dagegen:) dieser Station arbeiten- oft sehr ungünstig.
Von Vorteil ist es, eine loyale Stellvertretung zu haben, man muss nicht jedes Problem allein bekämpfen. Eine verständnissvolle PDL wäre auch wünschenswert, das läuft hier leider auch nicht unbedingt so super.:wut:
Nichts desto trotz habe ich (meistens) Spaß an meiner Arbeit und würde den selben Weg wieder gehen.:mosh: Ich bin auch nicht gerade dafür geboren, ständig alles und jeden zu beobachten, beurteilen, kritisieren. Aber unsere Aufgabe hat noch andere Seiten, Konzepte zu entwickeln, Abläufe zu lenken und zu beeinflussen und Mitarbeiter motivieren, das motiviert wiederum auch mich. Es war, ist und wird bestimmt nicht leicht, aber es lohnt sich.

zauberin
18.08.2011, 17:08
@ umuxiu:

Das ist bei dir ja wirklich fast wie bei mir. Diese eine Kollegin die schon so lange da ist, war vor mir auch Stellvertretung, ganz früher sogar Leitung. Ich habe auch zwei Kollegen im Team die Stellvertretung waren. Diese besagte hat meine Leitung allerdings auch nie unterstützt. Immer nur Aufgaben weggeschoben und geschimpft. :motz:

MIr macht meine Arbeit auch trotz all der Schwierigkeiten Spass. Nur im Moment habe ich halt nen Durchhänger. Gestern schon wieder ein Krankenschein reingekommen. Ich weiß echt nicht mehr wie ich die Dienste besetzten soll. :confused:

umuxiu
19.08.2011, 07:33
@ zauberin:
Eins muss Dir klar sein: Du kannst und Du musst das nicht allein schaffen. Das der Stationsbetrieb weiterläuft, ist ja nicht nur Dein Ziel, sondern das von allen Teammitgliedern. Es kommt der Zeitpunkt, da muss man seine Kollegen darum bitten, einzuspringen. Bei dem einen oder anderen muss die Bitte auch vielleicht mal etwas energischer formuliert werden:rabiata: , sonst springen immer nur die selben Leute ein. Es muss jedem klar sein, dass keiner für Dich einspringen soll, sondern um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Wenn man das offen kommuniziert, solange es möglich ist attraktive Ausgleiche anbietet und sich auch selbst bis zu einem gewissen Punkt mit einbringt, lässt sich das auch machen. Wichtig ist auch, die PDL:duck: mit in die Pflicht zu nehmen. Es muss auch von anderer Seite nach Lösungen gesucht werden, und auch das muss das Team wissen. Das Gefühl des "allein gelassen werdens" sollten weder Du noch dein Team verspüren.

arnold kaltwasser
22.08.2011, 16:31
ein kleiner Artikel am Rande:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,780601,00.html
;) arnold

intcare
25.08.2011, 11:49
... es scheint sehr vielschichtig zu sein...
Meine Erfahrung:
Im Laufe der Zeit wächst man in die Leitungsaufgaben hinein. Wichtig war mir immer, viele Menschen im Boot zu haben. Wenn ich Aufgaben delegieren kann, gewinne ich Zeit und viele Kollegen arbeiten gerne mit (auch wenn sich manche ganz geschickt drücken...).
Bei den Mitarbeiter- bzw. Beurteilungsgesprächen würde ich auch konkret danach fragen.
Ich bemühe mich, meine Ziele für die Station transparent zu machen und bin auch gerne diskussionsbereit, mein Weg muss nicht der beste sein. Allerdings muss ich den gewählten Weg mitgehen können. Denn im Zweifelsfall stehe ich alleine mit der Entscheidung da und muss sie gegenüber dem Team, PDL, Dok´s, Geschäftsleitung vertreten.
Halt durch, Intcare

rettungsmaus
25.08.2011, 20:09
Hallo intcare,
wäre es möglich, die Signatur ein wenig kleiner zu schreiben???
Der Text ist super aber etwas zu groß...;) und damit sehr anstrengend deine Texte zu lesen.

Gruß
Heike

arnold kaltwasser
01.09.2011, 21:03
ein kleines Quiz am Rande:)
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,783536,00.html
so long arnold

arnold kaltwasser
06.09.2011, 15:11
und ein kleiner Artikel am Rande:)
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,784483,00.html
so long arnold

intcare
19.09.2011, 10:22
Ein mir wichtiges Buch:Mythos Motivation von Reinhard K. Sprenger. Da geht es z. B. um Fragen der Leistungsbereitschaft, -fähigkeit und -möglichkeit. Wenn ich die Fähigkeiten habe und auch die Möglichkeit, diese zu zeigen, kommt die Leistungsbereitschaft (Motivation) von selbst, kann oder darf ich nicht, habe ich auch kene Lust mich zu engagieren.
Außerdem haben mir die Stufen der Pflegekompetenz (Benner) geholfen.

Neuling
fortgeschrittene Anfängerin
kompetente Pflegende
erfahrene Pflegende
Pflegeexpertin

Jeder Kollege hat, abhängig von seiner Stufe, unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten. Ein Neuling kann z. B. keine Prioritäten setzen. Selbst Pflegeexperten haben Bereiche, in denen sie Anfänger sind. Abhängig davon kann ich Kollegen Aufgaben geben und mit ins Boot nehmen. Das klappt nach meiner Erfahrung gut.
Halt durch!!!
Intcare