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Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

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    Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

    Seit zehn Jahren wird durch eine Initiative der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und einigen engagierten Krankenhäusern dem Fachkräftemangel in den Operationsabteilungen dadurch Rechnung getragen, dass eine in Deutschland neue Berufsausbildung unter Federführung der DKG etabliert wurde. Diese dreijährige Ausbildung findet an neu gegründeten Ausbildungsstätten der Krankenhäuser statt und wird durch diese finanziert. 1.600 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht und 3.000 Stunden praktische Ausbildung gewährleisten eine hohe fachliche Qualifikation für das zukünftige Berufsfeld. Die Akzeptanz in den Krankenhäusern und auf dem Arbeitsmarkt ist groß und sehr positiv zu bewerten.

    Mit Entsetzen nehmen wir zur Kenntnis, dass erwogen wird, die Ausbildung in das Berufsbildungsgesetz (BBiG) einzugliedern und nicht mit einer eigenen staatlichen Anerkennung, analog dem Krankenpflegegesetz oder dem Gesetz zur Ausbildung der Medizintechnischen Assistenten zu versehen.

    >>> http://www.dgf-online.de/pub_ota.htm
    online-Redaktion
    Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF)

    #2
    Sehr geehrter Herr Westerfellhaus,
    sehr geehrter Herr Notz,
    liebe KollegInnen,
    mit Erstaunen und Befremden las ich die Sorge der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege um die Entwicklung einer Mitarbeitergruppe, die sich eindeutig als nicht pflegerisch bezeichnet. Ich habe die Öffnung der DGF um den Begriff Funktionsdienst (wie problematisch er auch sei)immer so verstanden, als dass die Pflegenden in den Funktionsdiensten Op und Endoskopie gemeint seien.
    Welches Interesse verfolgt die DGF mit dem Diskussionsaufruf zum Thema
    OTA's?? Wollen Sie sich zukünftig um neue Mitglieder erweitern und auf die
    Fachkrankenpflege verzichten?
    Gibt es keine anderen drängenden Fragen in Bezug auf die Entwicklung der
    Fachkrankenpflege die von den Pflegenden diskutiert werden können (z.B. pflegeausbildung an den Universitäten)?

    Nebenbei bemerkt, aus der Sicht eines/r OTA kann ich den Schritt der
    staatlichen Ausbildung (die ja wohl doch schon erfolgt ist) gut nach-
    vollziehen: anders können sie sich nicht professionalisieren. Ob dass
    im Moment allerdings gefragt ist, darf gerne bezweifelt werden.Schließlich
    erleben alle Praktiker eine Tendenz zur Qualitäts- und Kostensenkung.
    Meiner ganz persönlichen Meinung (als OP-Fachkrankenschwester) nach,
    erreicht man durch die pflegerischen Fachweiterbildungen eine höhere und
    kostengünstigere Qualität.

    Erlauben Sie mir noch eine Anregung: In der wundervollen Zeitschrift
    Intensiv, dem offiziellen Organ der DGF, habe ich seit Öffnung des Verbandes
    nur einmal einen kritischen Kommentar zum Thema Öffnung Funktionsdienst
    gelesen. Gibt es eigentlich keine Kontakte zu Fachweiterbildungsstätten für
    Funktionsdienste? Vielleicht könnte auch einmal ein Artikel zu einem
    pflegerischen Thema aus diesem Bereich erscheinen. Es würde zumindest den
    Schritt der Öffnung erklären und der "Fachöffentlichkeit" verdeutlichen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Edeltraut Döbler
    Kinästhetiktrainerin
    (vordem Weiterbildungsleitung)
    Ev. Krankenhaus Düsseldorf
    Kirchfeldstr. 40
    40217 Düsseldorf

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      #3
      Sehr geehrte Frau Döbler,

      als Vorsitzender der DGF freue ich mich immer über Rückmeldungen. Nur so ist es möglich, auch die Interessen der einzelnen Mitglieder bei der ehrenamtlichen Vereinsarbeit zu berücksichtigen.

      Die Diskussion um die Erweiterung der DGF wurde sehr lange und ausführlich diskutiert und fand letztendlich durch die Namenserweiterung ihren Abschluss. Es wäre nun für alle damals beteiligten sehr unverständlich, wenn diese Diskussion erneut aufgegriffen würde. Perspektivisch lähmen wir die eigene Handlungsfähigkeit.

      Ihre Anregung, mehr Fachartikel aus dem Bereich OP-Dienst anzubieten, nehmen wir gerne auf. Derzeit führen wir Verhandlungen mit dem Thieme Verlag, speziell für die Mitglieder aus dem OP-Dienst eine spezielle Zeitschrift anzubieten (OP-Journal). Da wir leider nur sehr wenige aktive Mitglieder aus dem OP-Bereich haben, gestalteten sich die Verhandlungen sehr schwierig.

      Grundsätzlich machen wir die Erfahrung, dass OP-Personal nur sehr schwer in freiwillige ehrenamtliche Tätigkeit zu involvieren ist. Dies spiegelt sich geradezu in den Aktivitäten und den Mitgliederzahlen der DGF aus dem Bereich OP wieder. Gerne würden wir mehr anbieten, jedoch benötigen wir auch die aktiven Mitglieder hierzu.

      Vielleicht hätten Sie Interesse, für den OP-Bereich aktiv in unserer DGF mitzuwirken. Wir würden uns hierüber freuen.

      Klaus Notz
      1. Vorsitzender der DGF
      Klaus Notz
      1. Vorsitzender der DGF

      Kommentar


        #4
        Staatliche Anerkennung der OTA in Schleswig-Hollstein

        Liebe Kollegen, gerade hat mich ein Artikel erreicht, der zur staatlichen Anerkennung in Schleswig Holstein berichtet, dort wurde die OTA Ausbildung von den Kliniken weg zum BBiG übertragen mit nun nicht unerheblichen folgen, aber lesen Sie selbst:

        >>> <redaktion@kgsh.de> 15.10.2004 14:12:45 >>>
        ==================================================
        KGSH Newsletter
        ==================================================

        Sehr geehrte Damen,
        sehr geehrte Herren,

        die im Juni 2004 in Kraft getretene Landesverordnung über die
        Berufsausbildung zur oder zum Operationstechnischen Angestellten
        (OTA-VO) zeigt erste negative Auswirkungen: Insgesamt 57
        Ausbildungsplätze sind in den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern
        verloren gegangen. Bisher beteiligte Kliniken bilden nicht mehr aus,
        weil ihnen die Grundlage für eine qualifizierte Ausbildung entzogen
        wurde.

        Zum Hintergrund: In den vergangenen Jahren wurden OTAs praxisorientiert
        und in den Krankenhausbereich integriert nach den Richtlinien der DKG
        ausgebildet. Zugangsvoraussetzung war Realschulabschluß - und am Ende
        der Ausbildung fand eine praktische Prüfung statt. In fast allen
        Bundesländern werden OTAs auch weiterhin so ausgebildet.

        Anders dagegen in Schleswig-Holstein. Hier ist den Krankenhäusern das
        duale System aufgezwungen worden. Dabei wird ein großer Teil der
        Ausbildung auf die Berufsschulen übertragen. Dies führt zu weniger
        praktischem Unterricht und ungenügender Qualifizierung der
        Auszubildenden. Auch sieht die neue Landesverordnung einen
        Hauptschulabschluß als Zugangsvoraussetzung und wesentlich weniger
        praktische Unterrichtsstunden vor. Am Ende der Ausbildung steht nur ein
        fallbezogenes Fachgespräch, jedoch keine praktische Prüfung. In welchen
        Einsatzgebieten die praktische Ausbildung stattfinden soll, ist der
        Landesverordnung nicht zu entnehmen.

        Zweifel an der Ausbildungsqualität? - Offenbar ja! Denn die
        OTA-Ausbildung wurde flächendeckend zunächst eingestellt. - Derzeit
        zählen wir nur noch 4 Auszubildende an einer Klinik. Eine Situation,
        über die in den Gremien der KGSH zu beraten sein wird!

        Viele Grüße
        Ihre KGSH-Redaktion


        Grüße Klaus Notz
        1. Vorsitzender der DGF
        Klaus Notz
        1. Vorsitzender der DGF

        Kommentar


          #5
          Sehr geehrter Herr Notz,
          bei dem Organisationsgrad unserer (?) Berufsgruppe ist es kein Wunder wenn wenig OP-Personal in der DGF zu finden ist, schließlich werben wir auch in den I&A WB-Kursen durch ihre Zeitschrift für die DGF. Bei den Teilnehmerzahlen in den WB'en ist die Bereitschaft zur Organisation aber auch bei den I&Akollegen erschreckend gering.
          Zu ihrer Anfrage: Ich wäre bereit in ihrer Zeitschrift für den Bereich OP- und Endoskopiedienst mitzuarbeiten. Allerdings glaube ich, dass "Nachschub" an guten Artikeln nur durch die Weiterbildungen zu bekommen sind - und leider bin ich in dieser Position nicht mehr tätig, da "meine" WB-Stätte aus Kostengründen nicht mehr weiter betrieben wird. Wir sind nur ein mittelgroße Klinik (580 Betten) und haben die Uni vor der Nase. Gerne kann ich meine alten Kontakte nutzen um auf die DGF aufmerksam zu machen.

          Leider sind Sie in Ihrer Antwort nicht auf meine Anfrage zur Unterstützung der DGF für die OTA's (später vielleicht ATA's) eingegangen. Sehen Sie Fachweiterbildungsteilnehmer und OTA's gleichwertig nebeneinander ? Unterstützen Sie die OTA's weil sie auch das Konzept der ATA's für denkbar halten?
          Mit freundlichem Gruß
          E.Döbler

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            #6
            OTA und ATA haben eigentlich nur gemeinsam, dass beide in Kliniken arbeiten und die Abkürzung aus drei Buchstaben besteht und beide auch mit Assistenten enden. Für die OTA gibt es verschiedene Rechtsgutachten für den Einsatz im OP und die gleichwertigkeit der Ausbildung mit der Weiterbildung. Die DGF hat sich entschlossen, diesen aus der Fachkrankenpflege entstandenen Beruf zu vertreten - Beschluss der Mitgliederversammlung - und somit auch aktiv auf die Entwicklung des Berufsbildes Einfluss zu nehmen. ATA werden in Deutschland nicht gebraucht, da es genügend Fachpflegekräfte gibt und daher keine Notwendigkeit für ein neues Berufsbild vorhanden ist. Was sollte denn auch der Vorteil eines zusätzlichen Berufsbildes sein. Interessant scheinen ATA nur dann zu sein, wenn Kliniken nicht auf dem Weg der Weiterbildung genügend Anästhesiepflegekräfte gewinnen kann. Deshalb ist es für die Zukunft äußerst wichtig, das Berufsbild der Fachkrankenpflege weiter zu entwickeln und sich dabei am Bedarf der Kliniken zu orientieren. Es könnte durchaus auch wieder dazu kommen, mehr Aufgaben aus dem ärztlichen Tätigkeitsfeld zu übernehmen. Aber dazu braucht es keine ATA sonder genügend qualifizierte Fachpflegekräfte.

            In diesem Sinne hoffe ich doch Ihre Frage erschöpfend beantwortet zu haben.
            Klaus Notz
            1. Vorsitzender der DGF

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              #7
              Zitat von Klaus Notz
              Was sollte denn auch der Vorteil eines zusätzlichen Berufsbildes sein.
              Eine schnellere und an die Bedürfnisse besser angepasste Ausbildung?!
              Nein, ich bin nicht die Signatur - ich putze hier nur!

              Kommentar


                #8
                Hallo herr Notz, ich bin leider ein bisschen langsam mit dem Antworten, ich denke aber es störrt nicht. Was Sie zur ATA sagen, kann ich nur voll unterstützen, sie ist überflüssig wie ein Kropf und scheint Gott sei Dank nicht in gleichem Maße umgesetzt zu werden wie die OTA. Ich höre nur von vereinzelten Anstellungen von Arzthelferinnen ( die selbstverständlich nur bei ASA 1-2 Narkosen stehen + niemals alleine sind, was selbstverständlich nicht eingehalten wird. Übel - mann / frau kann auf Konsequenzen warten.

                Nun zur OTA - aus meiner Sicht trifft die Frage nach dem Vorteil einer neuen Berufsgruppe auch hier zu. 1. Kann man nicht genügens qualifizieren, 2. läuft der Nachschub an Pflegekräften im Moment hervorragend - und drittens gibt es keine Gleichwertigkeit und schon erst recht kein anerkanntes Gutachten. Es gibt im Gegenteil schon ganz alte Stellungnahmen aus dem Ministerium, dass keine Veranlassung besteht die OTA's stattlich anzuerkennen weil Ihnen der Pflegeanspruch fehlt.

                Das Entstehen der OTA's ist übrigens auf Aktivitäten von Verwaltungsleitern zurückzuführen, und zwar immer in Häusern wo das persönliche Auftreten operierender Menschen dafür sorgte das niemand im OP blieb.Offizielle Stellungnahmen von Pflegeverbänden (DBFK) haben immer auf das Problem der fehlenden Eingruppierung von OTA's aufmerksam gemacht (auch schon alt).
                Wären die OTA's nicht gut in unser System zu integrieren wenn Sie zur beginn ihrer Ausbildung erst einmal ein Kph-Examen erreichen könnten?
                Und kann es in den Häusern nicht eine noch bessere Möglichkeit der Zusammenarbeit von OP und Anästhesie geben? Wenn keine Anästhesiepflege da ist wird nicht eingeleitet - das heißt man nimmt lieber teure Wartezeiten und daraus resultierrende Überstunden in Kauf ??? Oh Managementkompetenz erwache.
                Soviel aus der Praxis mit freundlichen grüßen
                Edeltraut Döbler

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                  #9
                  AW: Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

                  Zitat von Tobi Bo
                  Eine schnellere und an die Bedürfnisse besser angepasste Ausbildung?!

                  Ob schnell gut ist, das muss kritisch hinterfragt werden. Berufserfahrung ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildung. Das hat sich in der Vergangenheit bewährt. Erst wenn ich gewisse Erfahrungen habe, wächst auch der Wunsch in diesen Situationen richtig handeln zu können. Wenn ich keine Gefahren kenne, sehe ich auch nicht die Notwendigkeit,mich auf solche Situationen vorzubereiten.
                  Klaus Notz
                  1. Vorsitzender der DGF

                  Kommentar


                    #10
                    AW: Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

                    Einmischung / nicht wegen der Hauptfragestellung, sondern wegen diesem Detail:

                    „Wenn keine Anästhesiepflege da ist wird nicht eingeleitet - das heißt man nimmt lieber teure Wartezeiten und daraus resultierende Überstunden in Kauf?“

                    Zum Einleiten brauch’s nun mal mehr als 2 Hände. Über Köpfe will ich hier gar nicht reden.
                    Wir sind gar nicht so weit auseinander denn, „teure Wartezeiten“ ist das eine, teure Schäden bei Menschen das andere – in Zahlen nicht messbar.
                    Vielleicht kann die Zusammenarbeit da beginnen, wo man/frau sich gegenseitig schätzt und den „Qualitäts-Beitrag“ des anderen sog. „Funktionsdienstes“ (Unwort) anerkennt.
                    Lieber keine Einleitung, wenn keine Anästhesiepflege vorhanden, wäre mein Motto. Lieber keine (elektive) Operation, bis ein OP Schwestern/Pfleger Team vor Ort. (Notfälle ausgenommen)

                    Die Lektion für mich heißt bzw. was ich glaube erkannt/erlernt zu haben:

                    Im Krankenhaus wird immer ein schwarzes Schäfchen gesucht, wenn es zum Problem kommt. Hier: Wartezeiten. Schwarze Schäfchen können OP Schwestern sein, Anästhesiepflegende, Ärzte verschiedener Fachrichtungen, in Zweifel war die Station daran SCHULD. Wir suchen immer Schuldige.

                    Mein Weg durchs Krankenhaus führte mich schon vor vielen Jahren zur Auffassung, dass es oft systemische Mängel sind, schlicht weg zu wenig Personal, fehlende klare Richtlinien, mangelhaftes Management usw. usw. Die altruistischen Mitarbeiter blenden dieses aus und bekämpfen sich gegenseitig.

                    Ergo: So lange keiner dazu befähigt (im echten Sinne) ist, bei der Einleitung den AN Pflege Teil zu übernehmen, ist es für den Patienten besser man wartet. Gleiches gilt für den Anästhesisten, den Operateur, die OP Pflegende…usw. usw.

                    Die Bedeutung liegt darin, dass alle Beteiligten ihren Kram auf die Reihe kriegen sollten, und wenn’s dann immer noch klemmt, kann auch mal über den Tellerrand nach außenstehenden Verursachern geschaut werden. Vielleicht ist das Schaf gar nicht im OP!

                    In diesem Sinne, Wackle ich zu meiner Höhle zurück,
                    WomBat
                    Pflegefachkräfte sind nicht teuer, sie sind unbezahlbar!

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                      #11
                      AW: Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

                      Gut finde ich Ihre Erkenntniss, dass häufig organisatorische Mängel vorliegen. Falsch sehe ich Ihre Forderung, dies mit mehr Personal zu kompensieren, dies manifestiert lediglich organisatorische Unfähigkeiten.
                      Gut finde ich, dass Sie die Kommunikation als sehr wichtigen Punkt erkannt haben. Es arbeiten immer auch Menschen zusammen.

                      Grüße
                      Klaus Notz
                      1. Vorsitzender der DGF

                      Kommentar


                        #12
                        AW: Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

                        Falsch sehe ich Ihre Forderung, dies mit mehr Personal zu kompensieren, dies manifestiert lediglich organisatorische Unfähigkeiten.


                        Herr Notz,

                        Ich glaube da liegt ein Missverständnis vor.

                        Ihre Interpretation, dass ich "mehr Personal" aufgrund organisatorischer Unfähigkeiten forderte, stimmt nicht. Mir ist nicht bewußt, dass ich an irgendeiner Stelle "mehr Personal" gefordert haben soll. Falls ich mich unklar ausgedrückt habe, wäre es nett, wenn Sie mir sagen könnten an welcher Stelle meines Textes Sie das gelesen haben.


                        In freundlicher Erwartung Ihrer Antwort, WomBat
                        Pflegefachkräfte sind nicht teuer, sie sind unbezahlbar!

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                          #13
                          AW: Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

                          Zitat von WomBat
                          Einmischung / nicht wegen der Hauptfragestellung, sondern wegen diesem Detail:


                          "Mein Weg durchs Krankenhaus führte mich schon vor vielen Jahren zur Auffassung, dass es oft systemische Mängel sind, schlicht weg zu wenig Personal, fehlende klare Richtlinien, mangelhaftes Management usw. usw. Die altruistischen Mitarbeiter blenden dieses aus und bekämpfen sich gegenseitig."
                          Aus dieser Stelle entnehme ich Ihrem Beitrag den Wunsch nach mehr Personal.
                          Klaus Notz
                          1. Vorsitzender der DGF

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                            #14
                            AW: Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

                            Zitat von Klaus Notz
                            Ob schnell gut ist, das muss kritisch hinterfragt werden. Berufserfahrung ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildung.
                            beim anästhesie-assistenten werden ja meines wissens nur leute weitergebildetet, die schon soundsolange in der anästhesie arbeiten.

                            die erfahrung ist also vorhanden.

                            in der aktuellen fachweiterbildung lernen die leute ja auch 'nur' 3 Jahre Standardpflege, müssen dann 1 jahr (oder warens 6 Monate?) in dem Bereich arbeiten, um dann schon zur weiterbildung zugelassen zu werden.

                            und ob man in diesen 6 bzw. 12 monaten die notwendige erfahrung sammeln kann?

                            für den ota-bereich kann ich mir das noch vorstellen. 3 jahre pflege plus 2 jahre weiterbildung sind doch da wirklich etwas zuviel des guten.

                            viele grüße,

                            tobi
                            Nein, ich bin nicht die Signatur - ich putze hier nur!

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                              #15
                              AW: Stellungnahme zur staatlichen Regelung der Ausbildung zum OTA

                              Beim Anästhesitechnischen Assistenten handelt es sich um eine dreijährige Grundausbildung. Die Auszubildenden kommen von der Schule direkt in die Ausbildung und sind nach drei Jahren und erfolgreich abgelegter Prüfung für die Arbeit in der Anäshtesie qualifiziert - so jedenfalls stellen es sich die ersten Schulbetreiber vor.

                              Bei der Weiterbildung ist es in der Tat so, dass nach der Pflegeausbildung und Praxiszeit eine weitere zweijährige Qualifizierung folgt.
                              Klaus Notz
                              1. Vorsitzender der DGF

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