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Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

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  • ostfriesland
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    nun wurde die Online-Befragung zur Pflegekammer in Niedersachsen gestoppt, Grund ein Hacker-Angriff/Datenpanne.
    https://www.rundblick-niedersachsen....-dem-neustart/
    https://www.rundblick-niedersachsen....ammer-umfrage/

    Nun sind wir gespannt, wie es weitergeht!

    Gruß

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  • ostfriesland
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    die Pflegekammer Niedersachsen hat einen offenen Brief zur online-Umfrage an das Gesundheitsministerium veröffentlicht, https://www.pflegekammer-nds.de/file...-Befragung.pdf

    Gruß

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  • ostfriesland
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    nun wird die Befragung der Pflegekräfte in Niedersachsen zur Pflegekammer gestartet. Jedes Mitglied erhält einen Zugangscode für die online-Befragung, in der es nicht nur zur Frage der Auflösung geht, sondern gleichzeitig wird eine Evaluation durchgeführt. Der Fragenkatalog wurde durch die Beratungsfirma Kienbaum erstellt.

    Die Frage zur Auflösung ist auch sehr missverständlich gestellt. Sie lautet: "Wünschen Sie in Zukunft eine beitragsfreie Pflegekammer in Niedersachsen?"
    Antwortet man mit nein, könnte es so verstanden werden, dass man eine beitragspflichtige Pflegekammer möchte.


    „…Wie ist die Frage zur beitragsfreien Kammer zu bewerten?

    Die Mitglieder der Pflegekammer Niedersachen haben jetzt die Möglichkeit, sich für eine schlagkräftige Kammer zu entscheiden, für die sie keine Beiträge zu zahlen brauchen. Wir können von einer beitragsfreien Kammer nur profitieren. Deshalb sollten Sie sich für die Beitragsfreiheit aussprechen. Die Pflegekammer Niedersachsen ist nicht selbstverständlich, sondern nach vielen Jahrzehnten aus einer Bewegung von Pflegefachpersonen heraus entstanden. Der Fortbestand der Pflegekammer darf jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden. Mit einem „Ja“ zur beitragsfreien Kammer geben uns die Mitglieder die Handlungssicherheit, die wir jetzt brauchen, um unsere Arbeit engagiert und im Sinne der Pflegenden fortzusetzen.

    Was passiert, wenn sich viele Mitglieder mit einem „Nein“ gegen eine beitragsfreie Kammer aussprechen? Droht dann die Abschaffung der Pflegekammer?

    Es gibt aus unserer Sicht zwei Möglichkeiten, wenn Mitglieder bei der Frage zur Beitragsfreiheit die Antwort „Nein“ ankreuzen. Entweder wünschen sich die Mitglieder eine Pflegekammer, die aus Mitgliedsbeiträgen finanziert wird. Oder sie sprechen sich generell gegen eine Pflegekammer aus. Die Antwort ist nicht eindeutig. Ein Rückschluss, wie viele Mitglieder sich konkret gegen eine Pflegekammer aussprechen, ist mit dieser Frage überhaupt nicht möglich. Selbiges gilt für die Antwortmöglichkeit „Keine Angabe“...“


    Die DGF hat hierzu ergänzt, dass die Gesundheits- und Sozialministerin Frau Dr. Reimann sich klar zu dieser Frage geäußert hat. Sollte sich eine Mehrheit der Befragten für Nein entscheiden stimmen Sie / Stimmt Ihr gegen eine Pflegekammer!

    Ich hoffe, dass viele der Mitglieder bei der Befragung mitmachen, und sollte die Mehrheit die Frage mit Nein beantworten, dann auch so reagiert wird, wie Frau Dr. Reimann sich geäußert hat.

    Gruß

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  • fridolin
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Ihr Lieben,
    den Aufruf (https://www.change.org/p/covid2019-g...f-an-jensspahn) kenne ich auch.
    Und ich habe NICHT unterschrieben!
    Warum nicht?
    Polemik mit unrealistischen Forderungen kann und werde ich nicht unterstützen!

    Viele liebe Grüße
    der hoffentlich dauerhaft corona-freie
    fridolin

    Corana? War das nicht eine mexikanische Biersorte?

    Wenn das Verhalten der Bevölkerung :wuetend: sich nicht ändert, werden viele Meschen nicht mehr diese o.g. Biersorte probieren können!

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  • ostfriesland
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,
    @fridolin
    Deinen Entwurf finde ich gut!
    Deinen vorgeschlagenen Termin finde ich auch in Ordnung - gerade jetzt in der Krise! Ich hoffe, dass die vielen Mitleser, sich an der Aktion beteiligen und den Brief weiterleiten!

    @all
    Es wurde eine Petiton von Pflegekräften gestartet, die einen Aufruf an Jens Spahn beinhaltet, das Thema ist die aktuelle Situation. Hier der Link: https://www.change.org/p/covid2019-g...f-an-jensspahn
    Innerhalb eines Tages haben sie das erste Ziel mit 75000 Unterschriften schon erreicht und ich hoffe, dass es noch sehr viel mehr werden!!!

    Liebe Grüße

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  • fridolin
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Hier kommt der erste Formulierungsvorschläge meinerseits:

    E-Mail: poststelle@bundeskanzlerin.de-mail.de
    E-Mail: jens.spahn@bundestag.de
    E-Mail: karl-josef.laumann@mags.nrw.de
    E-Mail: poststelle@ltg.hessen.de
    E-Mail: poststelle@ms.niedersachsen.de
    E-Mail: Poststelle@sozmi.landsh.de
    E-Mail: poststelle@wm.mv-regierung.de
    E-Mail: poststelle@tmasgff.thueringen.de
    E-Mail: https://sozialministerium.baden-wuer...ntaktformular/ (schlecht gemacht, leider nur Web-Seite mit Kontaktformular!)
    E-Mail: poststelle@stmgp.bayern.de
    E-Mail: poststelle@msgiv.brandenburg.de
    E-Mail: https://www.berlin.de/sen/gpg/weiter...lar.542264.php (schlecht gemacht, leider nur Web-Seite mit Kontaktformular!)
    E-Mail: Natalia.Buch@gesundheit.bremen.de (Sekretariat C. Bernhard)
    E-Mail: gesundheit-verbraucherschutz@bgv.hamburg.de
    E-Mal: min@msagd.rlp.de
    E-Mail: m.bachmann@soziales.saarland.de
    E-Mail: poststelle@sms.sachsen.de
    E-Mail: buergernah@ms.sachsen-anhalt.de

    Betreff: STOPP der Pflegekammern bundesweit und in NRW!

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    Sehr geehrter Herr Minister Spahn,
    sehr geehrter Herr Minister Laumann,
    sehr geehrter Herr Klose,
    sehr geehrte Frau Dr. Reimann,
    sehr geherter Herr Dr. Garg,
    sehr geehrter Herr Glawe,
    sehr geehrte Frau Werner,
    sehr geehrter Herr Lucha,
    sehr geehte Frau Huml,
    sehr geehrte Frau Nonnemacher,
    sehr geehrte Frau Kalayci,
    sehr geehrte Frau Bernhard ,
    sehr geehrte Frau Prüfer-Storcks,
    sehr geehrte Frau Bätzing-Lichtenthäler,
    sehr geherte Frau Bachmann,
    sehr geehrte Frau Köpping,
    sehr geehrte Frau Grimm-​Benne,

    wir, die Pflegenden der Bundesrepublick Deutschland sowie auch insbesondere aus NRW bitten Sie, umgehend die bereits gegründeten sowie die noch nicht gegründeten Pflegekammern sofort zu stoppen.
    Begründung:

    1.) Befragung der Pflegenden
    Die Befragung zur Etablierung der Pflegekammer wurde nur bei einem extrem kleinen und sehr wohl ausgewählten Teil der Pflegenden vorgenommen. Sie ist entgegen den Beghauptungen nicht repräsentativ durchgeführt worden.
    Ein Beispiel aus NRW: 79 Prozent der seit Oktober 2018 befragten 1.503 Pflegenden von einer Gesamtzahl von 102.744 in Krankenhäusern Pflegenden ist nicht repräsentativ! (Quelle: Statistisches Bundesamt) Knapp 1,5%!
    Wir fordern Sie heirmit auf, alle professionell Pflegenden zu befragen. Damit sind auch die Pflegenden in Pflegeeinrichtungen, Altenheimen und Pflegediensten sowie die freiberuflich Pflegenden (z.B. bei Personaldienstleister) gemeint.

    2.) Aufklärung der Pflegenden
    Zu einer korrekt durchgeführten Befragung der Pflegenden zur Pflegekammer gehört im Vorfeld die sachlich und inhaltlich korrekte Aufklärung aller Pflegenden über die Aufgaben und Kompetenzen der Pflegekammer und Aufklärung darüber was die Kammer nicht leisten wird und kann.
    Diese Aufklärung muss a.) persönlich an die Pflegenden und b.) öffentlich per Presse, Funk, Fernsehen und Internet umfänglich erfolgen.

    3.) Finanzierung der Pflegekammer und Pflichtfortbildungen
    Es gibt keine Regelung zur dauerhaften Finanzierung der Kammer. Die Beiträge sollen Pflegende selbst in voller Gänze (finanziell und zeitmäßig) tragen.
    Weiterhin gibt es keine Regelung zu den geplanten Pflichtfortbildungen. Sollten die Pflichtfortbildungen gesetzlich gefordert werden, muss sichergestellt werden, dass diese innerhalb der Arbeitszeit geleistet werden müssen und die Finanzierung nicht zu Lasten der Pflegekräfte geht. Diese müssen sowohl finanziell als auch zeitmäßig durch die Pflegenden in vollem Umfang getragen werden
    Hier zeigt sich einmal mehr, dass offenbar nur ausgesuchte Pflegende befragt wurden und es drängt sich der Eindruck auf, dass bewusst nur Leitende der Pflege oder Unterrichtskräfte in der Pflege befragt und an der Entwicklung der Pflegekammern beteiligt wurden.

    4.) Bürokratie
    Durch die Pflegekammern entsteht ein zusätzlicher, in der Summe gewaltiger bürokratischer Aufwand mit entsprechenden finanziellen Aufwand.
    Wollen Sie wirklich in Zeiten des mangelden Pflegepersonals Gelder in eine neu erschaffene Bürokratie "versenken", die wichtiger und nötiger für die Verbesserung der Arbeitssituation der Pflegenden und für die Schaffung zusätzliche, attraktiver Pflegestellen einzusetzen wäre?

    Ursprünglich war ich von der Idee einer Pflegekammer unter dem Tietel "Selbstverwaltung" der Pflegenden begeistert. Endlich kommen zur Prüfungsabnahme KollegInnen der eigenen Berufsgruppe. (Bis dato nehmen u.A. Ärzte die Examensprüfungen ab). Welche ien Fortschritt. Ebenso die Idee, sich in die Gesundheitspolitik einzumischen und dort die Belange Pflegenden stärker zu vertreten und letztendlich neben der Gewerkschaft eine weitere Organisation, die sich um bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege kümmert.
    Aber weit gefehlt, nichts davon wird umgesetzt.

    Ich bitte Sie hiermit eindringlich, umgehend die Pflegekammern als Fehlversuch ad Acta zu legen.
    Ich widerspreche vorsorglich einer Pflichtmitgliedschaft und grundsätzlich der Weitergabe meiner persönlichen Daten (siehe DSVGO, insbesondere Artikel 7 & 9). Ausgenommen hiervon ist die Beantwortung dieser E-Mail und evtl. weiterer Schriftverkehr bzgl. dieser E-Mail und dem Inhalt.

    Mit freundlichen Grüßen
    fridolin
    Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und Anästhesie
    Praxisanleiter
    Kinästhetik Peer Tutor
    Betriebsrat

    N/ redaktion@focus.de
    N/ redaktion@stern.de
    N/ redaktion@sueddeutsche.de
    N/ https://verlag.faz.net/unternehmen/k...-11127932.html

    Ich hoffe, er gefällt Euch so - oder gibt es Verbesserungsbedarf?

    Wenn der Vorschlag gut ist, benötigen wir einenverabredeen Zeitpunkt, zudem wir diese E-Mail gleichzeitig versenden.
    Weitere Ideen???

    Idee:
    Verteilung an alle Pflegenden mit der Bitte, alle E-Mail anschriften in den Kopf des E-MAil-Programmes einzufügen um alle MisnisterInnen zeitgleich mit dem sleben Text anschreiben zu können.
    Nur die Unterschrift müsst Ihr entsprechend anpassen - alle mit "fridolin" unterschrieben wäre nicht glücklich...

    Als Termin könnte ich mir den 30.03. ab z.B. 12:00 h vorstellen.

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    Zuletzt geändert von fridolin; 13.03.2020, 12:35. Grund: E-Mail Anschriften eingefügt, Text etwas verändert

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  • ostfriesland
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    eigentlich wollte ich wie tildchen meine Anmerkungen in rot dazuschreiben, aber bei mir klappt das nicht, deswegen hier die Antworten so und mit Farbe im Anhang.

    Meine Vorschläge
    zu 1.) alle eben erreichbare Pflegende ja

    zu 2.)
    a.) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn natürlich
    b.) Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Karl Josef Laumann
    c.) an beide Minister gleichzeitig
    d.) da ich aus Niedersachsen komme, würde ich die Ministerin Reimann wählen und wie wäre es mit unserer Bundeskanzlerin und dem jeweiligen Ministerpräsidenten

    zu 3.)
    a.) Die Pflegekammer ist nicht gewollt und muss gestrichen werde.
    b.) es ist nur ein kleiner, ausgewählter Teil der Pflegenden befragt worden; bitte alle Pflegenden befragen ja
    c.) es gibt keine Regelung zur dauerhaften Finanzierung der Kammer. Die Beiträge sollen Pflegende selbst in voller Gänze tragen.
    d.) es gibt keine Regelung zu den Pflichtfortbildungen. Diese müssen sowohl finanziell als auch zeitmäßig durch die Pflegenden in vollem Umfang getragen werden. wenn Pflichtfortbildungen, sollten diese als Arbeitszeit angerechnet werden und die Finanzierung darf nicht nur zu Kosten der Pflegekräfte gehen (evtl. die Übernahme der Teilnahmegebühr, sonstige Kosten zu meinen Lasten)
    e.) ...

    zu 4.)
    a.) sachliche und inhaltlich korrekte Aufklärung aller Pflegenden über die Aufgaben und Kompetenzen der Pflegekammer
    b.) Befragung aller Pflegenden ob eine Pflegekammer gewünscht ist AUF JEDEN FALL
    c.) sachliche Aufklärung über die Beiträge und deren Berechnung und dies schon vor Errichtung der Kammer bzw. auf jeden Fall vor einer Befragung!
    d.) ...


    Liebe Grüße
    Angehängte Dateien

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  • ostfriesland
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordneten,
    jetzt ist das eingetreten, was wir vermutet hatten:
    Wir werden nicht ernst genommen, sondern regelrecht an der Nase herumgeführt!
    Fr. Dr. Reimann spricht in ihrem Statement erst davon, das es um die Frage geht, ob eine beitragsfreie Kammer gewünscht ist oder nicht. Dies stieß auf große Unsicherheit, später korrigierte sie ihre Aussage, dass eine Entscheidung gegen eine beitragsfreie Kammer auch eine kostenpflichtige Kammer einschließe.
    Nun kam heute ein Bericht wo Fr. Daniela Riese und Herr Uwe Hildebrandt äußern: so eine Frage ist gar nicht vorgesehen! Wir Pflegekräfte sind kein Spielball und verdienen eine Fragestellung die keine Hintertüren auflassen!
    Sehr geehrte Damen und Herren: uns wurde eine transparente, ergebnisoffene Evaluation versprochen! Nichts davon ist passiert, selbst die kritischen Stimmen im Beirat werden im Unwissen gelassen! Das Sozialministerium kritisiert die Intransparenz der Kammer, aber verhält sich selbst nicht besser.
    Warum fällt es dem Ministerium so schwer eine einfache Frage zu stellen, wie es von diversen SPD Landtagsabgeordneten kommuniziert worden ist?
    Es herrscht jetzt schon eine Menge Misstrauen und sie befeuern das weiter! Wir erwarten das sich alle Abgeordneten jetzt für eine transparente und eindeutige Fragestellung einsetzen!
    Nicht nur die Pflegekammer schafft es immer wieder den Pflegekräften vor den Kopf zu stoßen, sondern auch das Sozialministerium setzt immer wieder einen drauf.
    Unsere Forderungen werden nun konkreter und bei nicht einhalten, wird es weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen geben.
    Sollte diese Evaluation tatsächlich eine schwammige Fragestellung liefern, werden die Proteste weiter gehen.
    Dieses Schreiben wird ebenfalls an die Presse weitergeleitet.
    Mit freundlichen Grüßen.
    Pflegebündnis Grafschaft/Emsland
    Diesen Brief wollte ich Euch zur Kenntnis geben; gerade aktuell auf openpetion Seite für die Auflösung der Pflegekammer in Niedersachsen eingestellt.

    Gruß

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  • tildchen
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Gute Idee Fridolin, ich habe meine spontanen Anmerkungen in Rot dazu geschrieben!
    Meine Vorschläge
    zu 1.) alle eben erreichbare Pflegende ja

    zu 2.)
    a.) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf jeden Fall
    b.) Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Karl Josef Laumann ja
    c.) an beide Minister gleichzeitig

    d.) ...

    zu 3.)
    a.) Die Pflegekammer ist nicht gewollt und jegliche Pläne diesbezüglich müssen aufgegeben werden muss gestrichen werde.
    b.) es ist nur ein kleiner, ausgewählter Teil der Pflegenden befragt worden; bitte alle Pflegenden befragen
    c.) es gibt keine Regelung zur dauerhaften Finanzierung der Kammer. Die Beiträge sollen Pflegende selbst in voller Gänze tragen.
    d.) es gibt keine Regelung zu den geplanten Pflichtfortbildungen. Sollten die Pflichtfortbildungen gesetzlich gefordert werden muss sichergestellt werden, dass diese innerhalb der Arbeitszeit geleistet werden müssen und die Finanzierung nicht zu Lasten der Pflegekräfte gehtDiese müssen sowohl finanziell als auch zeitmäßig durch die Pflegenden in vollem Umfang getragen werden.
    e.) ...

    zu 4.)
    a.) sachliche und inhaltlich korrekte Aufklärung aller Pflegenden über die Aufgaben und Kompetenzen der Pflegekammerund Aufklärung darüber was die Kammer nicht leisten wird
    b.) Befragung aller Pflegenden ob eine Pflegekammer gewünscht ist
    c.) sachliche Aufklärung über die Beiträge und deren Berechnung
    d.) ...

    Ich würde mich sehr freuen, wenn IHR meine Vorschläge ergänzt, korrigiert, bearbeitet etc. Ich würde sie dann in Textform (auch mit Aufzählungen) bringen und die gewünschten Adressaten heraus suchen.
    Im letzten Schritt stelle ich das fertige Anschreiben hier online. Jeder kann sich den Text in seine E-Mail kopieren und an einem verabreteten Tag zu der veabredeten Uhrzeit auf den Weg bringen.
    Wohlgemerkt: ich will damit keinen DOS-Angriff starten (DOS= Service of Denial), sondern Aufmerksamkeit erregen und etwas zu ändern.

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  • fridolin
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Überlegungen zu einer gemeinsame E-Mail:
    1. Wer soll an dieser Aktion teilnehmen?
    2. An wen richtet sich diese Aktion?
    3. Wie soll argumentiert werden?
    4. Welche weiteren Inhalte wären wichtig?


    Meine Vorschläge
    zu 1.) alle eben erreichbare Pflegende

    zu 2.)
    a.) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
    b.) Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Karl Josef Laumann
    c.) an beide Minister gleichzeitig
    d.) ...

    zu 3.)
    a.) Die Pflegekammer ist nicht gewollt und muss gestrichen werde.
    b.) es ist nur ein kleiner, ausgewählter Teil der Pflegenden befragt worden; bitte alle Pflegenden befragen
    c.) es gibt keine Regelung zur dauerhaften Finanzierung der Kammer. Die Beiträge sollen Pflegende selbst in voller Gänze tragen.
    d.) es gibt keine Regelung zu den Pflichtfortbildungen. Diese müssen sowohl finanziell als auch zeitmäßig durch die Pflegenden in vollem Umfang getragen werden.
    e.) ...

    zu 4.)
    a.) sachliche und inhaltlich korrekte Aufklärung aller Pflegenden über die Aufgaben und Kompetenzen der Pflegekammer
    b.) Befragung aller Pflegenden ob eine Pflegekammer gewünscht ist
    c.) sachliche Aufklärung über die Beiträge und deren Berechnung
    d.) ...

    Ich würde mich sehr freuen, wenn IHR meine Vorschläge ergänzt, korrigiert, bearbeitet etc. Ich würde sie dann in Textform (auch mit Aufzählungen) bringen und die gewünschten Adressaten heraus suchen.
    Im letzten Schritt stelle ich das fertige Anschreiben hier online. Jeder kann sich den Text in seine E-Mail kopieren und an einem verabreteten Tag zu der veabredeten Uhrzeit auf den Weg bringen.
    Wohlgemerkt: ich will damit keinen DOS-Angriff starten (DOS= Service of Denial), sondern Aufmerksamkeit erregen und etwas zu ändern.

    Viele liebe Grüße
    der auf EURE Beiträge sehr gespannte
    fridolin

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  • ostfriesland
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    @tildchen und @fridolin
    Ich hoffe, Ihr habt Erfolg, die Pflegekammer in NRW zu verhindern.

    Vor der Gründung in Niedersachsen gab es diese Widerspruchsschreiben auch, zurück kam vom Ministerium auch nur eine allgemein gehaltene Antwort und gegründet wurde die Kammer trotzdem. Den ersten Erfolg gab es erst mit der Online-Petiton, die im Dezember 2018, gestartet wurde; wenigstens wurde da der Protest von der Politik auch einmal wahrgenommen; gleichzeitig gab es auch diverse Schreiben an die Landtagsabgeordneten der Kreise.
    Laut der Plenarsitzung Ende Februar soll es ja eine Umfrage unter allen Pflegenden geben; wobei einige Vorstandsmitglieder der Pflegekammer nun an etliche Landtagsabgeordnete ein Schreiben mit dem Titel "Visionen/Maßnahmenplan für den Neustart der Pflegekammer" (https://www.bffk.de/aktuelles/neusta...chtsbruch.html bzw. https://www.bffk.de/files/vision_mas...200225.pdf.pdf) verschickt haben.
    Wegen rechtswidrigen Äußerungen der Pflegekammer zur Ablehnung der Forderungen nach Neuwahlen hat nun der Initiator der Online-Petition Stefan Cornelius die Pflegekammer verklagt - am 24.03.20 ist Termin beim Verwaltungsgericht in Hannover.

    Ich war letzte Woche in Bremen auf dem Intensivkongress und immer wieder hörte man, wir, die Pflegenden brauchen eine Stimme, und dies sei nur mit einer Pflegekammer und einer Bundespflegekammer möglich. Wie kann man so ignorant sein, und die Stimmen der Proteste nicht hören.

    Ich wäre bei einer Mail-Aktion dabei, die den "Server des Bundesgesundheitsministerium" lahmlegt, und am besten außer an Spahn, auch noch Westerfellhaus, die Abgeordneten des Bundestages (zumindest denjenigen, die die Vertreter des Wahlkreises sind), Bundesrates und der Landtage. Aber wie schaffen wir es, die Pflegenden ins Boot zu holen und unseren Protest auszudrücken?

    Ich finde es echt schade, dass außer uns dreien, keiner mehr hier mitmacht und auch einmal seine Gedanken, Wünsche ... postet bzw. mitdiskutiert.

    Liebe Grüße

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  • tildchen
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    https://www.bffk.de/pflege/download-widerspruch.html.

    In dem Link findet ihr Widerspruchschreiben für die einzelnen Bundesländer, auch für NRW, da könnte man die Kammer mit genügend Widerspruch noch verhindern...., also ausfüllen und an die Landesregierung schicken!

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  • tildchen
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Grossangelegte eMail-Aktion klingt erst mal gut. Das Ministerium in NRW habe ich schon angeschrieben, weil da die Kammer gegruendet werden sollen, weil angeblich mehr 70% der Pflegenden eine Kammer wollen. Da kommt eine sehr allgemein gehaltene Antwort ohne Substanz!
    Wie sollen wir unsere Kollege motivieren an die Ministerien zu schreiben?
    Die wissen teilweise gar nicht was ich von ihnen will!

    Ich werde immer wuetender!!!!

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  • ostfriesland
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    im niedersächsischen Landtag ging es heute in der Plenarsitzung um die Pflegekammer und so wie es nun aussieht soll es zu einer Befragung aller Pflegekräfte kommen, und das schon in den nächsten Monaten.
    https://www.openpetition.de/petition...flegekraeft/84
    https://www.braunschweiger-zeitung.d...abstimmen.html

    Nun bin ich gespannt, wie die Befragung aussehen wird und ob sich dann die Mehrheit wirklich gegen die Pflegekammer ausspricht; seit der Meldung dass sie beitragsfrei sein soll, finden einige es schon nicht mehr so schlimm (aber den meisten ist nicht bewusst, dass sich dies von einem Tag auf den anderen wieder ändern kann).

    Und die Präsidentin der Pflegekammer bietet ihren Rücktritt an; warum eigentlich nur anbieten und nicht gleich zurücktreten!!!
    https://www.ndr.de/nachrichten/niede...kammer222.html

    Gruß

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  • fridolin
    antwortet
    AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    @tildchen
    @all,
    es geht mir auch so.
    Ich bin auch sooooo wütend..... :wuetend::wuetend::wuetend::wuetend:
    Leider sidn die meisten Pflegekräfte sehr passiv und erst, wenn sie merken, dass Ihnen das Geld "geklaut" wird, dann wachen einige Wenige auf.
    Auch ich hatte mir von einer Pflegekammer zunächst mehr und Anderes erhofft ald de facto dabei heraus gekommen ist.

    STOPPT DIE PFLEGEKAMMER JETZT!

    Wie wäre es mit einer groß angelegten E-Mail Protestaktion an Herrn Spahn und die Presse gleichzeitig?

    Viele liebe Grüße
    der den E-Mail Server des Bundesgesundheitministerium lahm legen wollende
    fridolin

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