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| Weiterbildung & Praxisanleitung Das Forum für alle Formen der Aus-. Fort- und Weiterbildung sowie der Anleitung in der Praxis. |
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#1
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Die Weiterbildung zur Fachkrankenschwester in der Intensivpflege und Anästhesie erfordert zwar eine gute Portion Selbstbewusstsein, gibt aber selten Grund zu Abheben und Höhenschwindel.
Anders sieht es da bei Jennifer Hines aus: sie absolviert den Wahleinsatz im Rahmen der Fachweiterbildung am Klinikum Dortmund auf dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Westfalen“. Auf die fliegende Alternative zu Dialyse, Kinderintensiv und Herzkatheterlabor wurde die 26Jährige durch eine Besichtigung des ADAC-Luftrettungszentrums am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) aufmerksam, die die Dortmunder Weiterbildungsstätte mit jedem Kurs durchführt. Bereits bei der eintägigen Exkursion vermittelte Marco Monnig, leitender Fachkrankenpfleger des Intensiv- & Rettungstransporthubschraubers, die grundlegenden Besonderheiten des luftgebundenen Transports von Intensivpatienten. Darüber hinaus kann Monnig den erweiterten Blick über den Tellerrand, bzw. aus dem Hubschrauberfenster jährlich zwei Weiterbildungsteilnehmern ermöglichen. (hhe) >>> zur zwai-Flugfeldstory >>> |
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#2
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Endlich...,schön, daß es doch mitleiweile die Möglichkeit eines solchen Praktikums gibt! Ich selbst habe meine Fachweiterbildung von 1998 -2000 absolviert und wollte auch ein solches Praktikum machen. Zu dieser Zeit gab es allerdings wohl noch nicht so "viele" Intensivtransporthubschrauber. Ich hatte schließlich doch noch Glück und konnte mein 2-wöchiges Wahlpraktikum auf dem Rettungshubschrauber Christoph 34 (BMI) machen. Durch dieses Praktikum habe ich dann auch das Thema für meine Facharbeit gefunden - "Der polytraumatisierte Patient - Präklinische Versorgung durch den Rettungsdienst und klinisches Schockraummanagement". Ich kann nur zustimmen - es lohnt sich, auch einmal die "andere Seite" kennenzulernen. So könnte man durch solch einen Einsatz auch noch die Probleme bei der Schnittstelle Rettungsdienst - Krankenhaus verbessern/beheben. Tolle Sache - wir können viel voneinander lernen! Tschöö Joachim aus Aachen |
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#3
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Selbstverständlich lohnt es sich immer auch mal die andere Seite zu sehen. Es würde viel zur Komunikation und gegenseitigem Verständnis zwischen Pflege- und Rettungsdienstpersonal beitragen, wenn solche Beispiele Schule machen würden und für Pflegepersonal die Möglichkeit bestehen würde, auch in den bodengebundenen Rettungsdienst "reinschnuppern" zu können.
![]() Geändert von Dirkhenkel (12.03.2007 um 15:33 Uhr). |
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#4
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verspätet aber da!
immerhin, hier ist es doch möglich eine zusammenarbeit und bessere vernetzung ( im sinne der pat. versorgung ) aufzubauen. leider - und bekannter weise - ist die übernahme des vom rettungsdienst eingelieferten pat. oftmals ohne eine adäqute übergabe, da helfen solche praktika dies zu verbessern. aus eigener erfahrung kann ich bestätigen das die kommunikation rettdst. - krpfl.; oder arzt - arzt oftmals mangelhaft ist. als sog. mentor habe ich werdende rettass in der anästhesie begleitet, nun selbst in der tätigkeit sehe ich oftmals die "kurzangebundenheit" während der übergabe, zumindest hier in der brd. vielleicht wird es besser Kania |
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#5
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Liebe Kania!
Deine Auffassung kann ich so nicht ganz teilen. Sicher gibt es im 'Rettungsdienst viele Kollegen, die sich der Bedeutung einer ordentlichen Dokumentation und Übergabe nicht richtig bewust sind. Leider erlebe ich das auch sehr häufig umgekehrt. Ich selbst habe beide Ausbildungen, bin sowohl Krankenpfleger, als auch Rettungsassistent und bin in beiden Bereichen tätig gewesen. Leider ist das aufnehmende Pflegepersonal nur zu häufig überhaupt nicht daran interessiert, was das Rettungsdienstpersonal zu sagen hat, was zum Teil auch an der Unkenntnis bezüglich Aufgaben und Tätigkeit eines Rettungsassistenten liegt. Leider ist der RettAss für viele noch der "Krankenwagenfahrer" und wird auch so angesehen. Das sieht man nicht bei der Übergabe in den Ambulanzen, es beginnt bereits bei der Ausbildung der angehenden Rettungsassistenten in der Klinik. Die erforderlichen Fertigkeiten werden häufig Mangels Kenntnis über die Tätigkeit nur unzureichend oder gar nicht vermittelt. Und genau aus diesem Grunde ist das Gegenseitige "kennen lernen" so wichtig. Für unseren Rettungsdienstbereich kann ich jedenfalls sagen, dass das Verhältniss zwischen Pflegepersonal und Rettungsdienst sehr gut ist und sehr darauf geachtet wird, dass eine andäquate Patientenübergabe stattfindet und gut dokumentiert ist. Lieder ist das nicht unbedingt überall so. Um so besser und wichtiger finde ich die Möglichkeit, die die Kollegen des Chritoph Westfalen bieten. Da ich selbst dort gearbeitet hab und die Kollegen sowie Marco kenne, weiss ich um die Qualität die dort geboten wird. Für alle Kollegen die dort "hinein schnuppern" wird es sicher ein Blick weit über den Tellerrand raus sein. |
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#6
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Auch ein heiß diskutiertes Thema!! Wenn man sich in die einschlägigen Foren einliest findet man leider immer wieder den "Kampf" RD kontra Pflege"!!
Ich kenne auch "beide" Seiten und frag mich immer wieder: Warum kann es nicht Miteinader gehen?? Wir arbeiten alle an der gleichen Sache: Die optimale Versorgung unserer Patienten. ABER! Die Ignoranz vieler Pflegekräfte ist schon heftig! Bei uns müssen die Leute in der Fachweiterbildung I/A ein Rettungswachenpraktikum absolvieren. Damit bekommen sie wenigstens einen kleinen Eindruck, wie es sich "draußen" so arbeiten lässt. Es sind ganz andere Bedingungen und ganz andere Möglichkeiten als in der Klinik. Seit dem kommen, zumindestens bei mir auf der ITS, einige Rückmeldungen die mich hoffen lassen, das ein gegenseitiges Verständniss wenigstesn ansatzweise aufgebaut wird. Klar, kenne ich auch die Ignoranz der RD´stler. Natürlich ist die Ausbildung zum RA nicht mit der einer Fachweiterbildung I/A zu vergleichen. Ich hoffe nur, dass durch diese Praktika, ob nun bodengebundener oder luftgebundener RD (hätte ich vor 15 Jahren auch gern gemacht) die Kommunikation zwischen Intensivbereich/Klinik und RD verbessert wird und sich mehr Fachpflegekräfte an der praktischen Ausbildung der angehenden RD´stler in ihren Bereichen beteiligen. Gruß Heike
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Wer zuletzt lacht stirbt fröhlich
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#7
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hallo,
es ist schon so, die kommunikation ist nicht optimal und sollte verbessert werden, sicherlich sind solche praktika förderlich um eine spätere patientenorientierte gute zusammenarbeit zu ermöglichen. das kann durch gezielte einsäte z.b. während der fachausbildung geschehen, o.ä. . Es ist allerdings da eine rel. große hemmschwelle, die sicherlich auch aus der großen qualitativen differenz in der berufsausbildung und dem anschließenden tätigkeitsfeld resultiert. ich habe eine weiterbildung für rettungsassistenten in der asb landesschule (leider erfolglos) besucht ( bin auch rett.ass / fkrpfl. ) und war überrascht wie wenig, bzw. in welchem umfang in diesem bereich med. fachwissen gefragt ist. auch hier sind die hilfsorganisationen maßgebend, nicht der gesunde menschenverstand. vielleicht wird es besser. lg kania |
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#8
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Da muss ich dir leider recht geben. Die Qualität der Ausbildung im Rettungsdienst differiert in Deutschland sehr stark. Nicht mal unbedingt abhängig von der Organisation, sondern grundsätzlich. Aber ich hoffe, dass sich dies mit der Reform des Rettungsassistentengesetztes, die hoffentlich bald einmal kommt, ändern wird.
Trotzdem muss man, was die Ausbildung angeht eines beachten. Die Ausbildung in der Krankenpflege, insbesondere die Fachweiterbildung INtensiv und die Ausbildung und Tätigkeit im Rettungsdienst haben wenig miteinander zu tun. Es darf nicht außer acht gelassen werden, das diese beiden "Fachrichtungen" Intensiv und präklinische Versorgung nur wenig miteinander zu tun haben und die Zielsetzungen ganz andere sind. Und die Zusammenarbeit dieser verschiedenen Bereiche wird man nur durch Kommunikation und gegenseitiges Verständnis verbessern können. Und genau hier, so denke ich, helfen eben auch Einblicke in den jeweils anderen Bereich. Liebe Grüsse aus Rhein-Main Dirk ![]() |
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#9
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@dirk
- insoweit schon: akutversorgung : erfüllen ärztl. vorbehaltleistungen : tätigkeitsübergreifend lg kania |
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#10
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Zitat:
Solange jeder seine eigene RD Schule eröffnen kann (klar mit entsprechenden Vorgaben, aber die Qualität wird leider NICHT überpfüft....) wird es immer schwer sein eine Argumentationsgrundlage gegenüber z.B. der pflegenden Kollegen zu finden. Wir haben z.B. Auszubildene aus verschiedenen RD Schulen in unserem Hause. Wenn man sich nur mal den ihrer Tätigkeitskataloge anschaut fällt einem die massiven Unterschiede in den Schwerpunkten auf. Die einen sollen mehr Krankenbeobachtung machen die anderen sollen möglichst schon alleine Narkosen durchführen..... Damit fällt es natürlich schwer einem Krankenpfleger zu erklären, was der angehende RA denn nun lernen soll....finde ich persönlich eine unbefriedigende Tatsache. Mit der Änderung des Rettungsassistentengesetz bist Du aber ziemlich otimistisch.....ich sehe es noch lange nicht! Wer soll das finanzieren?? Wenn man die Verantwortlichen darauf bringen würde, dass man durch die Verlängerung der RA-Ausbildung auf drei Jahre einige NA Stellen kürzen kann....vieleicht kommt dann ja etwas Schwung in die Sache! Aber kann es das dann sein???? Auch nicht wirklich, oder? Gruß Heike
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