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| Anästhesiepflege / Intensivpflege Allgemeines Diskussionsforum für alle Aspekte der Anästhesie- & Intensivpflege |
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Themen-Optionen | Ansicht |
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#1
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Bin auf der Suche nach diversen "Weaning - Protokollen". Mich würde insbesondere interessieren in welchen Kliniken nach einem solchen Protokoll entwöhnt wird, wie die Zusammenarbeit ärztlicher-pflegerischer Dienst organisiert ist und ob ggf. solch ein Protokoll zur Verfügung gestellt werden kann.
:five: Vielen Dank
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Rolf Dubb Landesbeauftragter DGF Baden-Württemberg |
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#2
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Hallo Rolf.
Zitat:
Als ersten Ansatz dazu ein Beitrag von Peter Nydahl aus der Fachzeitschrift intensiv, den wir hier mit freundlicher Genehmigung des Georg Thieme-Verlags einstellen dürfen. -> http://www.zwai.net/pflege/Intensiv/...on_im_Weaning/ Herzliche Grüße, hhe |
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#3
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Cooler Artikel,
gibt es das Protokoll auch als PDF, ist immer so aufwändig das nachzusetzen :o |
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#4
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Guten Abend zusammen
Ja, weaning scheint sich ganz unterschiedlich gestalten zu lassen. Belegt ist, dass auch Nicht-Ärzte anhand klarer Richtlinien weanen können und dass es auch für Ärzte gilt, dass die Nutzung von Richtlinien schneller zur erfolgreichen Extubation führt, als wenn jeder macht, was er / sie gerade so denkt. Unter: http://www.ed4nurses.com/protocol.htm ist ein Beispiel zu finden, dass aber ausdrücklich angepasst werden muss –und dies ist ein sehr guter Gedanke! Auf unserer Station sind wir nahezu pädagogisch vorgegangen, d.h. wir haben nur die Parameter genutzt, die im Team bekannt sind, um in das vorhandene Wissen Struktur zu bringen und um neuen MitarbeiterInnen dieses Wissen beizubringen. Interessant war nebenbei, dass ich als Mann viel mit Diagrammen und Pfeilen gearbeitet habe, die von den männlichen Kollegen sofort verstanden worden sind, die Kolleginnen fanden sie aber eher unübersichtlich und zogen eine Textversion vor ;-) Also auch hier muss die „Zielgruppe“ berücksichtigt werden. Übrigens ist es bei uns so, dass wir die Anordnung zum weanen von den Ärzten kommt („der kann jetzt geweant werden“) und wir machen dann alles bis auf die Extubation -ich kenne aber auch andere Stationen, auf denen nur von ärztlicher Seite geweant wird... cu Peter |
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#5
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Auch zum Thema Weaning hat sich die Firma Dräger Medical eine Innovation ausgedacht:
Zitat:
Was soll man davon halten?
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#6
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Hallo,
wir haben seit einem halben Jahr die Evita XL. Das Weaning Programm wurde erst zweimal von ärztlichen Kollegen ausprobiert. Die Evita hört sich dann an wie ein "Game-Boy",nervt schon etwas. Bei den zwei Probeläufen blieb es dann auch erstmal. Wir weanen nach dem Privat-Modell: Dr. schaut um die Ecke"Wie siehts aus?" Schwester antwortet:"Ich sag bescheidt, wenn wir extubieren können". Wie läufts bei euch ? Gruß PICCOlina |
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#7
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Genauso! Leider!
Aber diese SmartCare Geschichte hört sich doch ganz interessant an! Wo liegen die die Probleme denn genau, ausser das XL sich wie ein Gameboy anhört? |
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#8
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Hallo!
Das Privat-Modell finde ich positiv, denn es zeigt nicht nur was Pflegende tun, sondern was sie können. Eine besondere Form der „Verantwortungsübernahme“ mitsamt dem fachlichen know-how (Verzeihung, mein Denglisch ist nicht gerade gut). Auch wenn es in den Bereich der inoffiziellen Kompetenzen fällt, dh ohne die entsprechenden „positiven gesellschaftlichen Sanktionen“! Dadurch, ich meine „von Ärzten runter delegiertes“, führt in vielen Fällen dazu, dass Pflegende in dem Bereich besonders fit werden. Nachdenklich macht mich nur eines: wenn ich unsere „Tätigkeitslisten“ bzw. Aufgaben lese, steht das Weaning nie ausdrücklich drin. Warum trauen wir uns nicht, tatsächlich (und öffentlich) zu sagen, was wir alles tun? Da hab’ ich eine Ahnung (leider übel), es fällt in den Tabu-Bereich, weil wir keine Vorbehaltsaufgaben haben. Den diese sind nach wie vor im ärztlichen Bereich zu finden (siehe Brief von Herr Notz nochmals). Manche Ärzte regen sich (schon) auf, wenn wir nicht mehr von Assistenz, sondern „Mitwirkung“ sprechen. Dabei tun wir manches ganz alleine. Und das schon sehr lange. So, jetzt hab’ ich einiges an Frust abgelassen, WomBat, Danke für’s Zuhören liebes Forum PS Frau Rüdebusch hat es vor einiger Zeit öffentlich agesprochen, dafür bin ich ihr dankbar |
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#9
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Vor lauter Frust
habe ich folgendes nicht mitgeteilt (eine weiteres Weaning Protokoll von Madrid, Spanien). Auch wenn das erwähnte T-Stück nicht meinem Geschmack entspricht, finde ich die anderen Daten, z.B. die Einschätzungen, gut gelungen.http://www.ccjm.org/pdffiles/Frutos-Vivar503.pdf Die Antwort auf ein automatisiertes Weaning Verfahren von Dräger: ich glaube weiterhin an altmodische Handarbeit. Korrektur letzter Beitrag: Fr. Rüdebusch hat es aNgesprochen. (Vertipper, der kleine Teufel) WomBat, …..macht Atemübungen zur Zeit…. (besonders Ausatmen, kann man durch Frust eine Hyperkapnie entwickeln?) |
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#10
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@ Tempo
Die XL wird vom Doc mit den fürs Weaning wichtigen Eckdaten gefüttert und die Maschine regelt sich dann von allein. Wenn z.B.der Patient mit Cpap nicht zurecht kommt, stellt sie sich selbst wieder auf z.B. Bipap um. (Sie misst endex. CO2). immer wenn sie etwas macht, gibt sie Warntöne. Hört sich doch soweit ganz gut an...., aber mir ist nicht wohl dabei, mich auf eine Maschine zu verlassen. Wozu ist mir die Krankenbeobachtung so wichtig? Ich kann dem Patienten ansehen, wie es ihm geht, lange bevor die XL das mitbekommt. Meine Kollegen und ich stehen doch rund um die Uhr am Bett, wer kennt den Pat. wohl am besten? Das "Ding" dass Meßwerte analysiert? Und noch ein klitzekleines Problem am Schluß, der Doc gibt der XL die Daten ein..... tja..... er ist der behandelnde Arzt, er wird seinen Pat. doch bestens kennen, oder? Also ich bin weiterhin für das "Privat-Modell" Grüße PICCOlina |