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Weiterbildung & Praxisanleitung Das Forum für alle Formen der Aus-. Fort- und Weiterbildung sowie der Anleitung in der Praxis.

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  #131  
Alt 09.11.2005, 10:23
Benutzerbild von Hanno H. Endres
Hanno H. Endres Hanno H. Endres ist offline
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Registriert seit: 07.2004
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Hanno H. Endres hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Pfeil AW: Anästhesie-Assistent?

Zitat:
Zitat von WomBat
Awareness? Haben wir da wirklich keine Daten?

Wir nicht, aber Hollywood!

-> http://www.moviegod.de/kino/meldung/6178/

Zitat:
Wie der Hollywood Reporter berichtet, werden Lena Olin, Terrence Howard und Sam Robards gemeinsam mit Star Wars-Star Hayden Christensen und Jessica Alba (Sin City, Into the Blue) für den Psychothriller Awake für die Kameras treten.

Der Film handelt von einem Mann (Christensen), der während einer Operation trotz der Anästhesie zwar körperlich zu keiner Bewegung fähig, jedoch bei vollem Bewusstsein ist.

Olin und Robars werden die Eltern des Christensen-Charakters spielen, Jessica Alba mimt seine Frau und Howard gibt den Herzchirurgen der die Operation leitet.

Die Produktion hat am 31. Oktober begonnen.

To be continued,

hhe
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  #132  
Alt 11.11.2005, 19:59
Benutzerbild von Holger Beuse
Holger Beuse Holger Beuse ist offline
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Holger Beuse hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Daumen hoch AW: Anästhesie-Assistent?

Wertes Forum.

In der aktuellen Ausgabe von "Die Schwester/Der Pfleger" (11/2005) ist ein Interview mit Klaus Notz. Ein fundiertes und sachliches Playdoyer für die Fachweiterbildung.

Abonnenten der Zeitschrift können den kompletten Text auch online lesen:
http://www.bibliomed.de/index.cfm?36...74DD0DDCEB3FD9

Gruz,
HolBeu
__________________
zwai - wir können auch anders!
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  #133  
Alt 17.01.2006, 13:28
majotubus majotubus ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 01.2006
Beiträge: 1
majotubus ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Ausrufezeichen AW: Med.TAA

Zitat:
Zitat von Hans-Dieter Schütt
Hallo alle zusammen,
mal ehrlich, sind wir nicht schon seit Jahren med.TAA mit Fachkrankenpflegeausbildung?????

Seit ca. zehn Jahren grasiert dieses Gerücht der med. technischen Anästhesieassistenten (med.TAA), bis heute hat aber keine Instution sich durchringen können diesen Ausbildungsgang zum med.TAA zu verwirklichen.
Zu Ihren Fragen:
Wenn "Helios" so eine Ausbildung anbietet, so ist es eine reine interne Fortbildung, also eine interne Schulung ihrer pflegerischen Mitarbeiter, als mehr kann und muß man dieses Angebot nicht sehen. Obwohl, "Helios" setzt für die diese interne Ausbildung eine abgeschlossene Krankenpflegeausbildung und einen einjährigen praktischen Einsatz auf einer Intensivstation oder Anästhesieabteiliung voraus.Das Helioskonzept beinhaltet leider eine überwiegend medizinische Ausbildung, obwohl es an den Curriculum der schweizer Anästhesiepflegeausbildung angelehnt sein soll, welches wir nach Durchsicht aber anzweifeln müssen.

Die Bezahlungen für med.TAA sollen über KR VI liegen, eine Aufwertung soll also schon geschehen.

Eine rechtliche Absicherung für die Übernahme von rein ärztlichen Tätigkeiten ist bis zum heutigen Tag nicht erfolgt.

Die DGF könnte sich in diesem Zusammenhang schon eine eigenständige Ausbildung von Anästhesie- pflegekräften vorstellen, aber nur wenn auch die pflegerischen Inhalte stimmen, wenn Lehrpläne (Curriculum) hierfür erarbeitet werden, wenn z.B. die Schmerztherapie und die Rettungsmedizin mit beinhaltet wäre.
Die DGF hat schon vor Jahren im Rahmen des zu erwartetenden Kostendruckes auf die Krankenhäuser, den Vorschlag geäußert, dass erfahrene Anästhesiepflegekräfte mit Fachausbildung ASA I und II - Patienten unter Aufsicht eines Anästhesisten narkotisieren sollten und auch können.

Die Berufsverbände der Anästhesisten haben uns damals nicht ernst genommen.

Und noch etwas, die Anästhesisten gehören alle dem BDA an, sowie der DGAI.
Die geschäftsführenden Vorstände der beiden Berufsverbände sind bis heute strickt gegen eine offizielle Abgabe von ärztlichen Tätigkeiten an med.TAA oder Anästhesiepflegekräften, Anästhesiepflegekräfte sind Hilfskräfte der Anästhesisten.

Die DGF wird weiterhin durch ein Mitglied des Vorstandes die Bestrebungen von "Helios" Med.TAA zu etablieren, kritisch begleiten und darauf einwirken, eine Fachkrankenpflegeausbildung speziell für Anästhesie zu bekommen, niemand kann sich versagen neue Wege zu gehen.

Organisiert Euch,
nur gemeinsam sind wir stark.

Hans-Dieter Schütt
2. Vorsitzender der DGF
FONTMir ist bekannt, dass die HELIOS Kliniken, wegen der fehlenden rechtlichen Grundlagen u. dem fehlenden Haftung der Versicherung, Mio.-Beträge zurückgelegt haben u. im Falle von Regressansprüchen nicht im Regen zu stehen.

Geändert von majotubus (17.01.2006 um 13:30 Uhr). Grund: fehler
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  #134  
Alt 27.01.2006, 05:32
Benutzerbild von zwai
zwai zwai ist offline
Redaktion
 
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Beiträge: 498
zwai hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Beitrag AW: Anästhesie-Assistent?

zwai bat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) um eine aktuelle Stellungnahme zum Thema Parallelnarkose.

Neben der Münsteraner Erklärung, einer Veröffentlichung der DGAI, wurde uns ein Interview angeboten.

zwai-Redakteur Tilmann Müller-Wolff sprach mit dem amtierenden DGAI-Vizepräsidenten, Prof. Dr. Hugo Van Aken. (tmw)

>>> zum Interview >>>
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  #135  
Alt 27.01.2006, 19:05
madison madison ist offline
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Beiträge: 241
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Standard AW: Anästhesie-Assistent?

endlich mal wieder ein spannender text....

danke an tmw für dieses aufschlussreiche interview.

stellt sich die frage, ob sich van akens anästhesisten für den gang zur 'keramikabteilung' oder das glas wasser vom kompetenten pflegeexperten ablösen lassen dürfen....

rätselnde grüsse,

madi
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Die Absicht bestimmt die Sicht.
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  #136  
Alt 31.01.2006, 05:38
mackst mackst ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 07.2004
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Beiträge: 1
mackst hat einen schlechten ersten  Eindruck hinterlassen
Standard AW: Anästhesie-Assistent?


Hallo, muss sagen dass es bei uns in Luxemburg, sowie in Frankreich und in der Schweiz schon seit langem üblich ist, dass Anästhesiefachärtze mehrere Parallelnarkosen überwachen, und auf Abruf bereit sind.
In Luxemburg ist es gesetzlich geregelt dass eine Parallel-Narkose nur dann durchegführt werden kann, wenn gewährleistet ist, dass ein Anästhesiefachpfleger beim Patienten bleibt.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Vorgehensweise in keiner Weise ein zusätzliches Risiko für den Patienten darstellt, und sogar im Gegenteil beführworten unsere Anästhesisten dieses Verhalten.
Ich schlage aber vor Prof. Van Aken sollte sich zu seiner nächsten Op von einem Assistenzarzt überwachen lassen, welcher vielleicht gerade mal weiss wie Anästhesie geschrieben wird! Ich auf jeden Fall vertraue eher meinen Arbeitskollegen, welche wissen was sie tuen.

mfg aus Luxemburg
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  #137  
Alt 31.01.2006, 15:29
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Tobi Bo Tobi Bo ist offline
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Daumen runter AW: Anästhesie-Assistent?

Zitat:
Zitat von mackst

Hallo, muss sagen dass es bei uns in Luxemburg, sowie in Frankreich und in der Schweiz schon seit langem üblich ist,

das hatten wir hier doch schonmal besprochen (skysurfer oder wie hiess der kollege aus der schweiz noch?).

aus luxemburger, französischer oder schweizer Sicht kann man auch immer gut große Töne spucken, weil die gesetzlichen Grundlagen einfach andere sind!

Zitat:
Ich schlage aber vor Prof. Van Aken sollte sich zu seiner nächsten Op von einem Assistenzarzt überwachen lassen, welcher vielleicht gerade mal weiss wie Anästhesie geschrieben wird!

von einem assistenzarzt, der gerade mal weiß wie man Anästhesie schreibt, möchte ich mich genausowenig überwachen lassen wie von einem krankenpfleger, der nur zu wissen glaubt, wie Anästhesie geschrieben wird.

glaub's mir, aber es gibt in deutschland durchaus auch Assistenzärzte, die ihr handwerk verstehen. auch wenn in luxemburg alle viel schlauer sind.
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Nein, ich bin nicht die Signatur - ich putze hier nur!
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  #138  
Alt 31.01.2006, 16:07
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Standard AW: Anästhesie-Assistent?

Hallo Macks
Gibt es nur die Erfahrung und eure Anästhesisten, die das toll finden, oder auch harte empirische Fakten?
Der Fred
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  #139  
Alt 02.02.2006, 11:48
andreasuhl andreasuhl ist offline
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Standard AW: Anästhesie-Assistent?

Vorsicht Kollegen, es geht um die Sache, unsere Sache und nicht um Animositäten.
Wir sind nun mal in Deutschland und unterliegen der hiesigen Rechtssprechung.Fakt. Die Berufsverbände der Anästhesisten haben im Rahmen der Gesetzte klare Vorstellungen wies geht. Fakt. Die überwiegende Anzahl der Kollegen im Anästhesiebereich ist hochmotiviert und gut ausgebildet. Fakt. Die Fachpflegeausbildung ist unsere Ausbildung. Fakt.
Was ist unsere Aufgabe?????
Wenn Van Aken dazu jetzt Stellung nimmt ist das zu begrüßen. Wenn das mit unseren Vostellungen einhergeht um so mehr.Wenn wir mehr wollen müssen wir uns organisieren.
Die Aussagen von Van Aken sind jedenfalls positiv zu werten. Die Stellung der Fachkrankenpflege wird nicht in Frage gestellt. Da gab es Vorgänger in der DGAI die öffentlich artikulierten " ich mache auch mit einer Putzfrau Narkose" oder "Arzthelferinnen können das genauso gut".
Und dann das Angebot an uns Mitglied in der DGAI zu werden. Das war bisher nicht denkbar, geschweige denn aussprechbar.
Vorsicht bei den formal juristischen Aussagen bezüglich Übernahmeverschulden. Die Praxis ist ja, daß Pflegepersonal sehr wohl laufende Narkosen betreut, Ausleitungen übernimmt oder Patienten unter Aufsicht einleitet. Kein Problem, solange nicht passiert. Übernahmeverschulden klingt da schon wie reinwaschen.
Also, rundum interessante Ansätze. Aber Vorsicht, wir müssen auf der Hut sein damit die Fremdbestimmung in unserem Bereich nicht weiter wuchert.
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  #140  
Alt 02.02.2006, 17:58
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WomBat WomBat ist offline
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Standard AW: Anästhesie-Assistent?

Wahrgenommen habe ich folgendes diese Woche - auch in dieser Reihenfolge:

Interview mit DGAI gelesen (Anästhesie und Fachpflege)
Maybrit im TV (Pfusch im Krankenhaus, z.B. zu spät erkannte Nachblutungen usw.)
Artikel im Internet (DPR Marie Luise fordert so etwas wie NP "Nurse Practitioner" - nicht verwechseln mit Physician's Assisistant PA - viele Ärzte sind prinzipiell dagegen. Aus der Ärzte Zeitung am 31.1)
Hart aber Fair im TV (30 % Forderung des Marburger Bundes und Gesundheitspolitik querbet)

Fazit: Es gibt offenbar Probleme. Aber alle wollen mit der Pflege zu-sammen-arbeiten, schätzen uns, wollen mehr mit uns kooperierern, uns einladen, usw. Keiner will uns mehr zutrauen oder darüber sprechen, was wir eigentlich wirklich täglich tun. Keiner von uns will das öffentlich sagen.

Der Beitrag von A. Uhl, spricht kurz und knapp aus was auch ich denke. Einerseits Chancen, den der Ton ist etwas besser geworden, andererseits...sind wir für Vorbereitungen zuständig, manchmal dürfen wir sogar "Mitdenken", Nachts sind wir offenbar schon immer kompentent gewesen und sind es immer noch.....während tagsüber die "Hausfraus" völlig ausreichend ist. Die Chance: Mitglied bei der DGAI. Die Gefahr: Lückenspringer für die ungünstigen Zeiten. Die Chance: Mitglied bei der DGAI. (Bitte wähen Sie...Jetzt!)

Lehre: In der Psychotherapie sind die Co-Therapeuten nicht weitergekommen, eher in Abhängigkeit erstarrt.

Honig um den Mund hat mir noch nie besonders gut geschmeckt. Im Mund schon, wenn, mit Verlaub, ich mir den Honig selbst in den Mund bringen darf.

Eine wirkliche Auseinandersetzung mit "Was tun Pflegende denn wirklich" steht für mich noch aus. Pflegende sind ständig da, überwachen ständig, springen in Lücken die von Ärzten hinterlassen werden (ist kein Schuldspruch, die Ursachen können vielfältig sein, z.B. schlicht Organisationsmängel), Handeln schon mal ohne ärztliche Anordnung (weil keiner greifbar ist), danach wird die Doku ausgefüllt mit ärztlicher Unterschrift, leiten junge Ärzte an, überreden sie zu etwas oder reden Ihnen etwas aus usw. Während wir in Konflikt mit dem Gesetzgeber kommen könnten, wenn wir nur zugeben dürften, was alles so.....

Nun ja, dann wasche, mobilisiere, pflege und vorbereite, nachbereite ich mal weiter. Niemals würde ich mich wagen, eine BGA selbst abzunehmen, zu interpretieren und konkrete Konsequenzen daraus zu ziehen, geschweige denn, irgendein Beatmungsparameter auch nur um eine Einheit PEEP, O-2 oder sonst was zu verändern. Niemals würde ich ein beliebiger Perfusor auch nur um 1 ml /h verändern. Niemals würde ich eine Bilanz errechnen und konkrete Vorschläge machen. Niemals würde ich ohne Anordnung den Hb Wert kontrollieren. Niemals würde ich endotracheal absaugen oder in eine Pupille schauen. Niemals würde ich.... Niemals würde ich.....
Nein, ich leere nur Pfannen und Pflege und vorbereite halt so vor mich hin. Ja, nachbereiten! Das tue ich auch.

Was wir wirklich tun, wird ganzheitlich negiert. (In diesem Zusammenhang kann ich das Wort "ganzheitllich" endlich mal schätzen!)

WomBat
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