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Thema: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

  1. #21
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    Standard AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Nur mal wieder so ein kleiner Seitenblick zu denen, die uns vorgeben, was zu tun ist und was nicht.

    Das Medizinstudium beginnt unmittelbar nach dem Abitur. Und man traut sich mittlerweile sogar, den Youngster unmittelbar nach dem studium auf die Leute loszulassen. Unverantwortlich ist sowas. Und gegen eine ähnliche Entwicklung in der Pflege muss man sich wehren. Wo kommen wir denn dahin, wenn man sich von der allseits beliebten "Waschprüfung" als Befähigungsnachweis trennen muss. Theoretische Kenntnisse werden einfach überbewertet. Funktionieren ist angesagt. Da stört das Hinterfragen nur und vergeudet wertvolle Zeit.

    Elisabeth

    PS *zynismusoff* vergessen.

  2. #22
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    Pfeil AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Liebe Elisabeth,
    und wie erklärst Du, dass an den Krankenpflegeschulen der überwiegende Teil der AZUBI`s Abitur hat???

    Das ist mit Sicherheit nicht aus Böswilligkeit der Krankenpflegeschulen entstanden.

    Viele liebe Grüße
    der ständig schulende
    fridolin
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  3. #23
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    Standard AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Warum muss ein Abiturient drei Jahre etwas lernen, was ein Helfer auch ohne jegliche Ausbildung erbringen kann? Warum kann man den Abiturienten net gleich auf einem höheren Niveau ausbilden?

    Elisabeth

  4. #24
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    Standard AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Ist die Gesundheits- und Krankenpflege wirklich der einzige (zumindest bekannte) Beruf, der nach dem Wechsel auf eine Fachhochschulgestützte Ausbildung zuvor noch eine klassische "Lehre" benötigt? Ich glaube hier wird die 3-jährige Ausbildung überbewertet. Ein Anerkennungjahr oder ähnliches müsste doch auch reichen.

    Sören
    wat mut dat mut

  5. #25
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    Standard AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Wozu braucht es ein Anerkennungsjahr?

    Elisabeth

  6. #26
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    Frage AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Halt, stopp einmal!
    Jetzt benötige ich dringend ein Verständnisupdate!

    Elisabeth...
    ... möchte die 3-Jährige Ausbildung zum GuK abschaffen und dafür Helfer ohne jegliches Ausbildung einstellen.
    Richtig???

    Sören...
    ... möchte für die Fachhochschulgestützte Ausbildung ein Anerkennungjahr oder ähnliches.
    Richtig???

    Ja, was denn nun?

    Worum geht es denn nun eigentlich und was genau ist Eure Vorstellung?

    Viele liebe Grüße
    der zeitweilig verwirrte
    fridolin
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  7. #27
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    Standard AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Wozu brauche ich eine dreijährige Ausbildung? Um Essen austeilen zu können? Um jemanden waschen zu können? Um Inkos wechseln zu können? Um jemandem das Essen reichen zu können? Um Blutdruck oder BZ messen zu können? ... Das sind alles Tätigkeiten (die Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig), die ein FSJ/Bufdi auf peripheren Stationen übernimmt. Er hat keine Ausbildung. Er wird angeleitet.

    Wenn ich mir die hehren Ziele des KrPflG ansehe, dann will die Ausbildung auch zu ganz anderem befähigen. Tut sie leider nicht. Wie soll sie auch, wenn der Schwerpunkt der Ausbildung ganz woanders liegt.

    In meinen Augen brauchst "Akademiker" die über das notwendige Grundwissen verfügen und in der Lage sind, theoretische kenntnisse in die Praxis zu überführen. Wie das funzen kann... Seitenblick zum Mediziner.
    Für die (einfache) Grundpflege reichen Pflegehelfer völlig aus. Die "Ausbildungszeit" würde ich bei wenigen Wochen ansiedeln. Damit wäre sie sogar besser vorbereitet als FSJ und Bufdi. Deren Aufgabenbereich sehe ich eigentlich im Bereich Hauswirtschaft.

    In den Intensivbereich gehören nach meinem Verständnis ausschließlich Akademiker- respektive fachweitergebildete Kollegen.

    Wir wollen so professionell sein... wo denn? Im Fachwissen wohl nicht. Denn das lässt sich net mal so nebenbei in 2400 Stunden vermitteln. Zumal ein nicht geringer Anteil der Stunden für den Mediziner zur Verfügung steht, damit der zeigen kann, wie hoch spezialisiert er doch ist.

    Elisabeth

  8. #28
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    Standard AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Liebe Elisabeth,
    ist Dir eigentlich klar, dass Du gerade unseren hoch professionellen Berufstand verbal zu Grabe

    trägst?

    Hier e ich, denn genau das ist es was ich nicht unter "professionellen Verhalten" verstehe.
    Zur Weiterentwicklung des Berufsstandes trägt diese Ansicht aus meiner Sicht nicht bei.
    Viele liebe Grüße
    fridolin
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  9. #29
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    Standard AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Nur weil ich die Realität mit einbezogen habe in meine Gedanken? Pflegen kann jeder, meinte Blümchen vor einigen Jahren mal. Er hat durchaus recht, wenn er nur aufs Handwerk schaut. Tagtäglich wird dies net nur durch FSJ und Bufdi bewiesen. Auch Angehörige erbringen erstaunliches nach eine Anleitung/Beratung.

    Aber um gut anleiten/beraten zu können reicht es nicht, selbst ein Meister in grundpflegerischen Techniken zu sein. Und genau hier fehlt es.

    Ich will weg von der "Laienpflege" hin zur Profession. Und dazu gehört auch das Bekenntnis: Professionelle Pflege ist mehr als füttern, waschen, trocken legen.

    Elisabeth

  10. #30
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    Standard AW: Pflege an die Hochschule und dann ans Bett

    Elisabeth,

    Whistleblowing ist OK für mich. Aber mit Denunzierung wird keiner professionell.

    Wer Dreck wirft, hat irgendwann wenig Erde übrig. (sagen die Gärtner)

    WomBat
    Pflegefachkräfte sind nicht teuer, sie sind unbezahlbar!

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