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Thema: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

  1. #501
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    eigentlich wollte ich wie tildchen meine Anmerkungen in rot dazuschreiben, aber bei mir klappt das nicht, deswegen hier die Antworten so und mit Farbe im Anhang.

    Meine Vorschläge
    zu 1.) alle eben erreichbare Pflegende ja

    zu 2.)
    a.) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn natürlich
    b.) Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Karl Josef Laumann
    c.) an beide Minister gleichzeitig
    d.) da ich aus Niedersachsen komme, würde ich die Ministerin Reimann wählen und wie wäre es mit unserer Bundeskanzlerin und dem jeweiligen Ministerpräsidenten

    zu 3.)
    a.) Die Pflegekammer ist nicht gewollt und muss gestrichen werde.
    b.) es ist nur ein kleiner, ausgewählter Teil der Pflegenden befragt worden; bitte alle Pflegenden befragen ja
    c.) es gibt keine Regelung zur dauerhaften Finanzierung der Kammer. Die Beiträge sollen Pflegende selbst in voller Gänze tragen.
    d.) es gibt keine Regelung zu den Pflichtfortbildungen. Diese müssen sowohl finanziell als auch zeitmäßig durch die Pflegenden in vollem Umfang getragen werden. wenn Pflichtfortbildungen, sollten diese als Arbeitszeit angerechnet werden und die Finanzierung darf nicht nur zu Kosten der Pflegekräfte gehen (evtl. die Übernahme der Teilnahmegebühr, sonstige Kosten zu meinen Lasten)
    e.) ...

    zu 4.)
    a.) sachliche und inhaltlich korrekte Aufklärung aller Pflegenden über die Aufgaben und Kompetenzen der Pflegekammer
    b.) Befragung aller Pflegenden ob eine Pflegekammer gewünscht ist AUF JEDEN FALL
    c.) sachliche Aufklärung über die Beiträge und deren Berechnung und dies schon vor Errichtung der Kammer bzw. auf jeden Fall vor einer Befragung!
    d.) ...


    Liebe Grüße
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  2. #502
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Hier kommt der erste Formulierungsvorschläge meinerseits:

    E-Mail: poststelle@bundeskanzlerin.de-mail.de
    E-Mail: jens.spahn@bundestag.de
    E-Mail: karl-josef.laumann@mags.nrw.de
    E-Mail: poststelle@ltg.hessen.de
    E-Mail: poststelle@ms.niedersachsen.de
    E-Mail: Poststelle@sozmi.landsh.de
    E-Mail: poststelle@wm.mv-regierung.de
    E-Mail: poststelle@tmasgff.thueringen.de
    E-Mail: https://sozialministerium.baden-wuer...ntaktformular/ (schlecht gemacht, leider nur Web-Seite mit Kontaktformular!)
    E-Mail: poststelle@stmgp.bayern.de
    E-Mail: poststelle@msgiv.brandenburg.de
    E-Mail: https://www.berlin.de/sen/gpg/weiter...lar.542264.php (schlecht gemacht, leider nur Web-Seite mit Kontaktformular!)
    E-Mail: Natalia.Buch@gesundheit.bremen.de (Sekretariat C. Bernhard)
    E-Mail: gesundheit-verbraucherschutz@bgv.hamburg.de
    E-Mal: min@msagd.rlp.de
    E-Mail: m.bachmann@soziales.saarland.de
    E-Mail: poststelle@sms.sachsen.de
    E-Mail: buergernah@ms.sachsen-anhalt.de

    Betreff: STOPP der Pflegekammern bundesweit und in NRW!

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    Sehr geehrter Herr Minister Spahn,
    sehr geehrter Herr Minister Laumann,
    sehr geehrter Herr Klose,
    sehr geehrte Frau Dr. Reimann,
    sehr geherter Herr Dr. Garg,
    sehr geehrter Herr Glawe,
    sehr geehrte Frau Werner,
    sehr geehrter Herr Lucha,
    sehr geehte Frau Huml,
    sehr geehrte Frau Nonnemacher,
    sehr geehrte Frau Kalayci,
    sehr geehrte Frau Bernhard ,
    sehr geehrte Frau Prüfer-Storcks,
    sehr geehrte Frau Bätzing-Lichtenthäler,
    sehr geherte Frau Bachmann,
    sehr geehrte Frau Köpping,
    sehr geehrte Frau Grimm-​Benne,

    wir, die Pflegenden der Bundesrepublick Deutschland sowie auch insbesondere aus NRW bitten Sie, umgehend die bereits gegründeten sowie die noch nicht gegründeten Pflegekammern sofort zu stoppen.
    Begründung:

    1.) Befragung der Pflegenden
    Die Befragung zur Etablierung der Pflegekammer wurde nur bei einem extrem kleinen und sehr wohl ausgewählten Teil der Pflegenden vorgenommen. Sie ist entgegen den Beghauptungen nicht repräsentativ durchgeführt worden.
    Ein Beispiel aus NRW: 79 Prozent der seit Oktober 2018 befragten 1.503 Pflegenden von einer Gesamtzahl von 102.744 in Krankenhäusern Pflegenden ist nicht repräsentativ! (Quelle: Statistisches Bundesamt) Knapp 1,5%!
    Wir fordern Sie heirmit auf, alle professionell Pflegenden zu befragen. Damit sind auch die Pflegenden in Pflegeeinrichtungen, Altenheimen und Pflegediensten sowie die freiberuflich Pflegenden (z.B. bei Personaldienstleister) gemeint.

    2.) Aufklärung der Pflegenden
    Zu einer korrekt durchgeführten Befragung der Pflegenden zur Pflegekammer gehört im Vorfeld die sachlich und inhaltlich korrekte Aufklärung aller Pflegenden über die Aufgaben und Kompetenzen der Pflegekammer und Aufklärung darüber was die Kammer nicht leisten wird und kann.
    Diese Aufklärung muss a.) persönlich an die Pflegenden und b.) öffentlich per Presse, Funk, Fernsehen und Internet umfänglich erfolgen.

    3.) Finanzierung der Pflegekammer und Pflichtfortbildungen
    Es gibt keine Regelung zur dauerhaften Finanzierung der Kammer. Die Beiträge sollen Pflegende selbst in voller Gänze (finanziell und zeitmäßig) tragen.
    Weiterhin gibt es keine Regelung zu den geplanten Pflichtfortbildungen. Sollten die Pflichtfortbildungen gesetzlich gefordert werden, muss sichergestellt werden, dass diese innerhalb der Arbeitszeit geleistet werden müssen und die Finanzierung nicht zu Lasten der Pflegekräfte geht. Diese müssen sowohl finanziell als auch zeitmäßig durch die Pflegenden in vollem Umfang getragen werden
    Hier zeigt sich einmal mehr, dass offenbar nur ausgesuchte Pflegende befragt wurden und es drängt sich der Eindruck auf, dass bewusst nur Leitende der Pflege oder Unterrichtskräfte in der Pflege befragt und an der Entwicklung der Pflegekammern beteiligt wurden.

    4.) Bürokratie
    Durch die Pflegekammern entsteht ein zusätzlicher, in der Summe gewaltiger bürokratischer Aufwand mit entsprechenden finanziellen Aufwand.
    Wollen Sie wirklich in Zeiten des mangelden Pflegepersonals Gelder in eine neu erschaffene Bürokratie "versenken", die wichtiger und nötiger für die Verbesserung der Arbeitssituation der Pflegenden und für die Schaffung zusätzliche, attraktiver Pflegestellen einzusetzen wäre?

    Ursprünglich war ich von der Idee einer Pflegekammer unter dem Tietel "Selbstverwaltung" der Pflegenden begeistert. Endlich kommen zur Prüfungsabnahme KollegInnen der eigenen Berufsgruppe. (Bis dato nehmen u.A. Ärzte die Examensprüfungen ab). Welche ien Fortschritt. Ebenso die Idee, sich in die Gesundheitspolitik einzumischen und dort die Belange Pflegenden stärker zu vertreten und letztendlich neben der Gewerkschaft eine weitere Organisation, die sich um bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege kümmert.
    Aber weit gefehlt, nichts davon wird umgesetzt.

    Ich bitte Sie hiermit eindringlich, umgehend die Pflegekammern als Fehlversuch ad Acta zu legen.
    Ich widerspreche vorsorglich einer Pflichtmitgliedschaft und grundsätzlich der Weitergabe meiner persönlichen Daten (siehe DSVGO, insbesondere Artikel 7 & 9). Ausgenommen hiervon ist die Beantwortung dieser E-Mail und evtl. weiterer Schriftverkehr bzgl. dieser E-Mail und dem Inhalt.

    Mit freundlichen Grüßen
    fridolin
    Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und Anästhesie
    Praxisanleiter
    Kinästhetik Peer Tutor
    Betriebsrat

    N/ redaktion@focus.de
    N/ redaktion@stern.de
    N/ redaktion@sueddeutsche.de
    N/ https://verlag.faz.net/unternehmen/k...-11127932.html

    Ich hoffe, er gefällt Euch so - oder gibt es Verbesserungsbedarf?

    Wenn der Vorschlag gut ist, benötigen wir einenverabredeen Zeitpunkt, zudem wir diese E-Mail gleichzeitig versenden.
    Weitere Ideen???

    Idee:
    Verteilung an alle Pflegenden mit der Bitte, alle E-Mail anschriften in den Kopf des E-MAil-Programmes einzufügen um alle MisnisterInnen zeitgleich mit dem sleben Text anschreiben zu können.
    Nur die Unterschrift müsst Ihr entsprechend anpassen - alle mit "fridolin" unterschrieben wäre nicht glücklich...

    Als Termin könnte ich mir den 30.03. ab z.B. 12:00 h vorstellen.

    Viele liebe Grüße
    fridolin
    Geändert von fridolin (13.03.2020 um 13:35 Uhr) Grund: E-Mail Anschriften eingefügt, Text etwas verändert
    immer gelegentlich manchmal
    Wahlspruch: Dormicum macht den dicksten Bären stumm...

  3. #503
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,
    @fridolin
    Deinen Entwurf finde ich gut!
    Deinen vorgeschlagenen Termin finde ich auch in Ordnung - gerade jetzt in der Krise! Ich hoffe, dass die vielen Mitleser, sich an der Aktion beteiligen und den Brief weiterleiten!

    @all
    Es wurde eine Petiton von Pflegekräften gestartet, die einen Aufruf an Jens Spahn beinhaltet, das Thema ist die aktuelle Situation. Hier der Link: https://www.change.org/p/covid2019-g...f-an-jensspahn
    Innerhalb eines Tages haben sie das erste Ziel mit 75000 Unterschriften schon erreicht und ich hoffe, dass es noch sehr viel mehr werden!!!

    Liebe Grüße

  4. #504
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Ihr Lieben,
    den Aufruf (https://www.change.org/p/covid2019-g...f-an-jensspahn) kenne ich auch.
    Und ich habe NICHT unterschrieben!
    Warum nicht?
    Polemik mit unrealistischen Forderungen kann und werde ich nicht unterstützen!

    Viele liebe Grüße
    der hoffentlich dauerhaft corona-freie
    fridolin

    Corana? War das nicht eine mexikanische Biersorte?

    Wenn das Verhalten der Bevölkerung sich nicht ändert, werden viele Meschen nicht mehr diese o.g. Biersorte probieren können!
    immer gelegentlich manchmal
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  5. #505
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    nun wird die Befragung der Pflegekräfte in Niedersachsen zur Pflegekammer gestartet. Jedes Mitglied erhält einen Zugangscode für die online-Befragung, in der es nicht nur zur Frage der Auflösung geht, sondern gleichzeitig wird eine Evaluation durchgeführt. Der Fragenkatalog wurde durch die Beratungsfirma Kienbaum erstellt.

    Die Frage zur Auflösung ist auch sehr missverständlich gestellt. Sie lautet: "Wünschen Sie in Zukunft eine beitragsfreie Pflegekammer in Niedersachsen?"
    Antwortet man mit nein, könnte es so verstanden werden, dass man eine beitragspflichtige Pflegekammer möchte.


    „…Wie ist die Frage zur beitragsfreien Kammer zu bewerten?

    Die Mitglieder der Pflegekammer Niedersachen haben jetzt die Möglichkeit, sich für eine schlagkräftige Kammer zu entscheiden, für die sie keine Beiträge zu zahlen brauchen. Wir können von einer beitragsfreien Kammer nur profitieren. Deshalb sollten Sie sich für die Beitragsfreiheit aussprechen. Die Pflegekammer Niedersachsen ist nicht selbstverständlich, sondern nach vielen Jahrzehnten aus einer Bewegung von Pflegefachpersonen heraus entstanden. Der Fortbestand der Pflegekammer darf jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden. Mit einem „Ja“ zur beitragsfreien Kammer geben uns die Mitglieder die Handlungssicherheit, die wir jetzt brauchen, um unsere Arbeit engagiert und im Sinne der Pflegenden fortzusetzen.

    Was passiert, wenn sich viele Mitglieder mit einem „Nein“ gegen eine beitragsfreie Kammer aussprechen? Droht dann die Abschaffung der Pflegekammer?

    Es gibt aus unserer Sicht zwei Möglichkeiten, wenn Mitglieder bei der Frage zur Beitragsfreiheit die Antwort „Nein“ ankreuzen. Entweder wünschen sich die Mitglieder eine Pflegekammer, die aus Mitgliedsbeiträgen finanziert wird. Oder sie sprechen sich generell gegen eine Pflegekammer aus. Die Antwort ist nicht eindeutig. Ein Rückschluss, wie viele Mitglieder sich konkret gegen eine Pflegekammer aussprechen, ist mit dieser Frage überhaupt nicht möglich. Selbiges gilt für die Antwortmöglichkeit „Keine Angabe“...“


    Die DGF hat hierzu ergänzt, dass die Gesundheits- und Sozialministerin Frau Dr. Reimann sich klar zu dieser Frage geäußert hat. Sollte sich eine Mehrheit der Befragten für Nein entscheiden stimmen Sie / Stimmt Ihr gegen eine Pflegekammer!

    Ich hoffe, dass viele der Mitglieder bei der Befragung mitmachen, und sollte die Mehrheit die Frage mit Nein beantworten, dann auch so reagiert wird, wie Frau Dr. Reimann sich geäußert hat.

    Gruß

  6. #506
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    die Pflegekammer Niedersachsen hat einen offenen Brief zur online-Umfrage an das Gesundheitsministerium veröffentlicht, https://www.pflegekammer-nds.de/file...-Befragung.pdf

    Gruß

  7. #507
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    nun wurde die Online-Befragung zur Pflegekammer in Niedersachsen gestoppt, Grund ein Hacker-Angriff/Datenpanne.
    https://www.rundblick-niedersachsen....-dem-neustart/
    https://www.rundblick-niedersachsen....ammer-umfrage/

    Nun sind wir gespannt, wie es weitergeht!

    Gruß

  8. #508
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Moin,

    die Pflegekammer Niedersachsen hat in ihrer Hauptversammlung beschlossen, dass sie wohl in diesem Jahr beitragsfrei bleiben wird.
    https://www.kma-online.de/aktuelles/...n-sich-a-43474

    Gruß

  9. #509
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    Standard AW: Pflegekammer- es geht voran... wenn wir es denn wollen

    Nur in diesem Jahr?
    Ein Schelm, wer hier böses denkt...

    Viele liebe Grüße
    fridolin
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