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Thema: Anästhesie-Assistent?

  1. #171
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    Frage AW: Anästhesie-Assistent?

    lieber johannes driessen,
    als erstes bin ich erstaunt über deine wortwahl, ist das die kompetenz mit der man so ein sehr wichtiges thema angeht. worte wie "aufgemotzte pflegekräfte" zeigt mir, dass du nicht viel respekt deinen kollegen/innen gegenüber hast. und was verstehst du unter "richtiger arzt"? ich glaube du siehst nicht was z.zt. in einigen klinik passiert?
    liebe grüsse stormiweather

  2. #172
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    Standard AW: Anästhesie-Assistent?

    Zitat Zitat von stormiweather
    lieber johannes driessen,
    als erstes bin ich erstaunt über deine wortwahl, ist das die kompetenz mit der man so ein sehr wichtiges thema angeht. worte wie "aufgemotzte pflegekräfte" zeigt mir, dass du nicht viel respekt deinen kollegen/innen gegenüber hast. und was verstehst du unter "richtiger arzt"? ich glaube du siehst nicht was z.zt. in einigen klinik passiert?
    liebe grüsse stormiweather

    Hallo Herr Stormiweather,
    ich freue mich, das meine laxe Bemerkung angekommen ist. Natürlich habe ich Respekt vor meinem Berufsstand. Aber ich bin auch selbstkritisch und Realist. Was hat uns denn die Weiterbildung gebracht. Eine Zunahme an Verantwortung über den Faktor Wissen. Wir können besser in die Pflicht genommen in juristischen Verfahren. Dürfen wir aber praktisch mehr machen? Etwa mehr als unsere nicht fortgebildeten Kollegen? Gibt es deutlich mehr
    Geld? Ich weiss nicht was in "einigen "Kliniken läuft. Wahrscheinlich kämpfen die Ersten ums Überleben. Aber nach Schätzungen werden in den nächsten 20 Jahren ca. 900 Kliniken verschwinden. Kann man,wie in der Vergangenheit, prima Altersheime draus machen!! Ich sage ihnen wie es hier, im westlichen Münsterland noch läuft. In der Anästhesie unverändert wie seit Jahr und Tag. Allein die operativen Abteilungen sind unter Druck geraten. Wir haben genug Anästhesisten und es besteht kein Bedarf dieses bewährte Schema zu ändern.
    Warum auch? Wenn Pflegekräfte mehr wollen und natürlich auch besser bezahlt werden sollen, dann schliesst sich die Verdienstschere. Nämlich jene zwischen Anästhesist und Pflegepersonal. Was soll daran für eine Klinik attraktiv sein? So ein bischen erinnert mich diese Diskussion an die der Rettungsassistenten. Dort plädieren einige dafür als Anästhesiepersonal zu arbeiten.

  3. #173
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    PC AW: Anästhesie-Assistent?

    ich freue mich, das meine laxe Bemerkung angekommen ist. Natürlich habe ich Respekt vor meinem Berufsstand. Aber ich bin auch selbstkritisch und Realist. Was hat uns denn die Weiterbildung gebracht. Eine Zunahme an Verantwortung über den Faktor Wissen. Wir können besser in die Pflicht genommen in juristischen Verfahren. Dürfen wir aber praktisch mehr machen? Etwa mehr als unsere nicht fortgebildeten Kollegen? Gibt es deutlich mehr
    Geld?
    Hallo johannes driessen,
    dann schreib doch so, wie du es meinst, da möchte ich stormiweather schon recht geben. Warum hast du dich denn weitergebildet, wenn das alles so sinnlos erscheint? Und was hast du seit dem unternommen, um etwas zu ändern? Das interssiert mich. Die Ärzte habe da ihre Hausaufgaben gamacht. Auch stetige Fortbildung ist da kein Thema mehr. Einmal Fachweiterbildung reicht ja noch nicht mal.
    Die Häuser, die mit den geringsten Ressourcen die beste Qualität erbringen überleben. Die Verdienste anzugleichen wird nicht die Lösung sein, zumal bei einer Betreuung von 1+1 pro Saal, sofern es das noch gibt.
    Sören aus Hannover

  4. #174
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    Standard AW: Anästhesie-Assistent?

    Zitat Zitat von Sören Lösche
    Hallo johannes driessen,
    dann schreib doch so, wie du es meinst, da möchte ich stormiweather schon recht geben. Warum hast du dich denn weitergebildet, wenn das alles so sinnlos erscheint? Und was hast du seit dem unternommen, um etwas zu ändern? Das interssiert mich. Die Ärzte habe da ihre Hausaufgaben gamacht. Auch stetige Fortbildung ist da kein Thema mehr. Einmal Fachweiterbildung reicht ja noch nicht mal.
    Die Häuser, die mit den geringsten Ressourcen die beste Qualität erbringen überleben. Die Verdienste anzugleichen wird nicht die Lösung sein, zumal bei einer Betreuung von 1+1 pro Saal, sofern es das noch gibt.
    Sören aus Hannover


    Hallo, Sören aus Hannover!
    Weitergebildet habe ich mich, weil ich meinen Arbeitsplatz für die Zukunft sichern wollte. Desweiteren wegen der Aufstiegschancen. Nicht aber um eigenverantwortlich Narkosen zu führen. Natürlich bilde ich mich auch fort! Wer kann denn heute schon ohne? Natürlich hatte die Fachausbildung einen Sinn! Aber primär nicht den, den jetzt einige wollen. Im übrigen ist der jetzige Ausbildungsgang, für die Anaesthesietätigkeit ein Witz. Gerade mal 20 Wochen praktische Tätigkeit in der Anaesthesie(Uni Münster). Natürlich denkt man darüber nach das zu ändern, nur wie? Wo ist der Bedarf nach eigenständigem Anaesthesiepersonal? Weder die Ärzte, die wahrscheinlich als Letzte, noch die Klinikleitungen, noch die Patienten rufen danach. Wer etwas will , soll doch bitte schön kommen. Und dann sagen wir wie es laufen kann!!! Aber vorpreschen ohne festes Konzept, ohne Nachfrage und ohne gesetzliche Grundlage. Was soll das?

    Gruß
    Johannes aus Borken/Münsterland

  5. #175
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    Standard AW: Anästhesie-Assistent?

    Liebe Kollegen!

    Bei uns an der Klinik ist grade eher die Frage, ob man sich die nun so teuren Ärzte überhaupt noch leisten kann und statt dessen nicht lieber gut ausgebildetes Pflegepersonal für Parallelnarkosen einsetzen könnte (siehe Ausland). Nur die juristische Grundlage muß natürlich offiziell noch gefunden werden.
    Und ich kann die finanzielle Lage der Kliniken gut verstehen, schaut doch mal, welches Haus noch einigermaßen schwarze Zahlen schreibt.
    Um meinen Arbeitsplatz zu sichern würde ich -gegen entsprechende juristische Absicherung- auch offiziell Narkosen fahren (bin schließlich Familienvater, und in der heutigen Zeit...)
    Und, Johannes: ob ich mir lieber von einer erfahrenen Anästhesiepflegekraft oder von einem grünen Assi in der ersten Zeit Narkosen machen lasse, da muß ich nicht lange überlegen!!

    Viele Grüße aus Schwaben von Rainer.
    ...not sleeping...but relaxed...

  6. #176
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    Standard AW: Anästhesie-Assistent?

    Zitat Zitat von R.Fischer
    Liebe Kollegen!

    Bei uns an der Klinik ist grade eher die Frage, ob man sich die nun so teuren Ärzte überhaupt noch leisten kann und statt dessen nicht lieber gut ausgebildetes Pflegepersonal für Parallelnarkosen einsetzen könnte (siehe Ausland). Nur die juristische Grundlage muß natürlich offiziell noch gefunden werden.
    Und ich kann die finanzielle Lage der Kliniken gut verstehen, schaut doch mal, welches Haus noch einigermaßen schwarze Zahlen schreibt.
    Um meinen Arbeitsplatz zu sichern würde ich -gegen entsprechende juristische Absicherung- auch offiziell Narkosen fahren (bin schließlich Familienvater, und in der heutigen Zeit...)
    Und, Johannes: ob ich mir lieber von einer erfahrenen Anästhesiepflegekraft oder von einem grünen Assi in der ersten Zeit Narkosen machen lasse, da muß ich nicht lange überlegen!!

    Viele Grüße aus Schwaben von Rainer.

    Hallo Rainer,
    nach juristischer Absicherung könnt ihr lange suchen. Die gibt es nicht. Also weiter in der Grauzone , wie bisher. Du machst, und der Dr. hält die Rübe hin.
    Bei uns gibt es noch eins-eins. Alle "Assis" bei uns sind FA bis auf einen,
    der ist zu faul und seit 15 Jahren ohne Prüfung. Vielleicht lässt Du Dich lieber von einem erfahrenen Pfleger narkotisieren, als von einen "grünen Assi" aber was ist mit den Patienten ohne spezielle Kenntnisse? Und was ist mit mehr Gehalt? Mehr Verantwortung für das gleiche Geld? Brauchst du dann nicht auch einen bessere Berufshaftpflicht?
    Grüße aus dem Münsterland von Johannes

  7. #177
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    Standard AW: Anästhesie-Assistent?

    Können tun Die es. Für Patienten im Einzelfall evtl. ein Glücksfall.

    Juristisch? Da ist noch die berühmte Doc Autonomie (und was seit ca. 195x aufgebaut wurde gerade in Bezug auf Anästhesie). Siehe "Das Anästhesie Märchen" von mir vor langer Zeit (siehe auch Momo, Der Name der Rose und ähnliche Literatur
    Eigentlich ein Witz (übelster Art, könnte ein Darwin Award bekommen), dass jeder Arzthelferin i.m. injiziert, Blut entnimmt usw. und wir diskutieren IMMER noch. Wahrscheinlich auch Narkose Assistenz.
    Nun ja, ist wohl nicht My Day, heute. (Morgen bin ich wieder wie von mir gewohnt, wirklich )

    Versicherung? Fehlanzeige. Anscheinend müssen wir schon wieder in Vorleistung treten. Rainer hat schon Recht, ich bewundere seine Aussagen. Insgesamt sind diese patienten-orientiert und sogar gut für die KH Verwalter und andere GeldTypen.

    Leider sehe ich im Moment kein Rückenwind, mal sehen was die DGF so verhandeln will. Warte noch auf Antwort. Möglicherweiser ist das ein großes Geheimnis, so richtig politisch....

    WomBat, Sauer. Über die ganze Sache. Nicht sauer auf Pflegende. Auf die Rahmenbedingungen, das System, die Gesundheits (reform).


    Lese gerade ein Buch über die Mafia. Interessiert das irgendwer?

  8. #178
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    Standard AW: Anästhesie-Assistent?

    Zitat Zitat von WomBat
    Können tun Die es. Für Patienten im Einzelfall evtl. ein Glücksfall.

    Juristisch? Da ist noch die berühmte Doc Autonomie (und was seit ca. 195x aufgebaut wurde gerade in Bezug auf Anästhesie). Siehe "Das Anästhesie Märchen" von mir vor langer Zeit (siehe auch Momo, Der Name der Rose und ähnliche Literatur
    Eigentlich ein Witz (übelster Art, könnte ein Darwin Award bekommen), dass jeder Arzthelferin i.m. injiziert, Blut entnimmt usw. und wir diskutieren IMMER noch. Wahrscheinlich auch Narkose Assistenz.
    Nun ja, ist wohl nicht My Day, heute. (Morgen bin ich wieder wie von mir gewohnt, wirklich )

    Versicherung? Fehlanzeige. Anscheinend müssen wir schon wieder in Vorleistung treten. Rainer hat schon Recht, ich bewundere seine Aussagen. Insgesamt sind diese patienten-orientiert und sogar gut für die KH Verwalter und andere GeldTypen.

    Leider sehe ich im Moment kein Rückenwind, mal sehen was die DGF so verhandeln will. Warte noch auf Antwort. Möglicherweiser ist das ein großes Geheimnis, so richtig politisch....

    WomBat, Sauer. Über die ganze Sache. Nicht sauer auf Pflegende. Auf die Rahmenbedingungen, das System, die Gesundheits (reform).


    Lese gerade ein Buch über die Mafia. Interessiert das irgendwer?
    Hallo ,
    das Buch über die Mafia interessiert nicht. Über welche Mafia? Klassisch aus Italien, oder Russland,Albanien, Türkei,Serbien,Rumänien, Bulgarien oder gar die Triaden? Wie es bei anderen läuft ist ganz nett zu wissen, hilft aber nicht weiter. Gesetze müssen geändert werden. Und das gegen eine starke Opposition(Ärzte). Die DGF repräsentiert nicht alle! Ich habe keinen Grund sauer zu sein, ausser das ich Gehaltseinbußen hatte(frei für Dienst). Aber da kann die DGF wohl nichts machen.

    Johannes aus dem Münsterland

  9. #179
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    Standard AW: Anästhesie-Assistent?

    Hallo Johannes, hast du einen alternativen Berufsverband für die Fachkrankenpflege parat?

    Gruß, T.

  10. #180
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    Standard AW: Anästhesie-Assistent?

    @wombat, rainer:

    wenn 'schwesternnarkosen' rechtlich abgesichert, möglich wären, kann ich mir nicht vorstellen, dass dies völlig ohne persönliche verantwortung/haftung gehen kann.
    anders ist es bei den assistenzärzten auch nicht, da hält der chef auch nicht für jeden murks seinen kopf hin. was natürlich nicht heissen soll, wir murksten!!!

    gruss, madi
    Die Absicht bestimmt die Sicht.

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