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Vollständige Version anzeigen : Ich will keinen Nachtdienst mehr machen


Supergen
17.06.2006, 19:14
Tja, jetzt ist der Tag gekommen. Oder eigentlich viel mehr die Nacht!!! Niemals wieder wollte ich einen ND machen. Beim Vorstellungsgespräch wurde mir das auch zugesichert (ich gebe zu, mit der Auflage, wenn es sich realisieren läßt und deshalb auch nicht schriftlich). Jetzt kann meine Leitung den ND nicht mehr abdecken, und d.h. ich bin dran. Meiner, allen bekannten, Migräne würde das aber neuen Aufschwung geben. Was kann ich tun, um diesen ND zu umgehen, ohne dass sich andere ND-Meider benachteiligt fühlen?

dieter.goltz
17.06.2006, 19:39
Ich will auch keinen Nachtdienst machen. Wenn du Erfolg hast, kannst du mir vielleicht einen Tip geben?! Krankschreibung? Kein Problem. Die Ärzte machen eh, was man ihnen sagt. Aber was sagt die PDL dazu???:confused:

Groha
17.06.2006, 20:32
Guten Abend,

man kann sich ab 50 Jahren in Bayern vom Nachtdienst befreien lassen. Lt. BaT jedenfalls. Ob das in der Praxis auch jemand macht weiß ich nicht.
Wie das in den anderen Bundesländern gregelt ist, kann ich nicht sagen.

Grüße aus dem heißen Bayern
Groha

morgenmuffel
17.06.2006, 20:46
Hallo Groha,
wo soll das denn stehen, mit ab 50 keinen ND mehr? Im BAT jedenfalls nicht!
Gruß von morgenmuffel

ostfriesland
17.06.2006, 21:45
Hallo,
ich kenne dies auch aus München, das man sich ab 50 Jahre vom ND befreien lassen kann; sollte man allerdings weiterhin ND machen wollen, bedeutet dies einen zusätzlichen Urlaubstag.
Gruß

morgenmuffel
18.06.2006, 09:40
Hallo Ostfriesland,
ist das eine freiwillige Leistung eures Arbeitgebers oder kommt sie aus einem Vertrag zustande? Kennst du persönlich jemanden der dies nutzt oder ist das nur so eine Legende?
Gruß morgenmuffel

Groha
18.06.2006, 20:06
Weiß nicht wo das stehen soll,hab es nur mitbekommen, da? das auf der Nachbarstation jemand gemacht hat. Werde aber mal nachfragen.

Groha
18.06.2006, 22:03
Hab grad mal etwas gegoogelt, aber nix wirklich brauchbares gefunden.
Kann nur mit der Seite des BMI in Berlin dienen: mit dem Abschnitt "Nachtdienst" im BaT.
http://www.bmi.bund.de/cln_028/nn_122688/Internet/Content/Themen/Oeffentlicher__Dienst/Einzelseiten/BAT/2003/48__a__Zusatzurlaub__fuer__Id__68224__de.html

ostfriesland
19.06.2006, 00:05
Hallo Morgenmuffel,
ich kann Dir leider nicht sagen, wo dies steht; weiß nur das dies bei der Stadt München möglich ist; und dies hat auch einmal ein Mitarbeiter in Anspruch genommen (keinen Nachtdienst mehr zu machen). Da ich in der Zwischenzeit auch nicht mehr in München arbeiten, kann ich dort leider auch nicht sofort nachfragen (versuche es über eine ehemalige Kollegin, kann aber dauern).
Gruß Ostfriesland

Obs-Pfleger
19.06.2006, 17:44
Mahlzeit!

Ich kenne das auch vom "Hören Sagen" das man sich ab dem 50. Lebensjahr vom Nachtdienst befreien lassen kann! Weiß aber auch nicht wo das niedergeschrieben steht!?!:confused:

Ps.: Ich will keinen Frühdienst mehr machen, das ist der furchtbarste Dienst den`s gibt, gehört echt abgeschafft!!! Frühdienst, da könnt ich :vomitus: , deshalb :dagegen: !

Mfg Obs-Pfleger

Supergen
19.06.2006, 21:04
Hallo, ich bin es. Und ich bin nicht über 50 Jahre eher unter 30 J. Mein Problem ist also nicht mein Alter sondern meine Migräne. Die vermehrt auftritt, wenn ich wieder in den ND muss (das ist eine Erfahrung von früher)! Soll heißen, dass es mir nun gerade nicht hilft, wenn ihr euch über die Altersgrenze unterhaltet. Ich brauche andere nützliche Ratschläge!!!!!!!!!

Groha
20.06.2006, 00:33
Vielleicht hilft dir ein Gespräch mit deiner SL/PDL? Ansonsten mit Attest über den Hausarzt oder Betriebsarzt!

Viel Glück! Hatte nach meiner neunten Nacht auch Migräne ;)

Grüße Groha

dieter.goltz
21.06.2006, 18:05
Hallo, ich bin es. Und ich bin nicht über 50 Jahre eher unter 30 J. Mein Problem ist also nicht mein Alter sondern meine Migräne. Die vermehrt auftritt, wenn ich wieder in den ND muss (das ist eine Erfahrung von früher)! Soll heißen, dass es mir nun gerade nicht hilft, wenn ihr euch über die Altersgrenze unterhaltet. Ich brauche andere nützliche Ratschläge!!!!!!!!!

Hallo Supergen; die eine hat Migräne:wut: , der andere Bauchschmerzen:wut: , der nächste Handwerker:wut: , der Rücken:wut: , die Schwiegermutter:wut: , die Kollegen:wut: , der Chefarzt:wut: , das Wetter:wut: , die Kinder:wut: , der Ehehmann:wut: , der Geliebte:wut: , das allzu kurze Leben. Nachtdienst gehört zu unserem Beruf dazu:mosh: , wie die Faust aufs Auge:-p . Aber: Sprich mit Deinen Kollegen.:) Vielleicht sind sie bereit, dir die Nächte abzunehmen. Ein Versuch ist es allemahl wert. ;)

Superfantastisch
22.06.2006, 02:58
Ps.: Ich will keinen Frühdienst mehr machen, das ist der furchtbarste Dienst den`s gibt, gehört echt abgeschafft!!! Frühdienst, da könnt ich :vomitus: , deshalb :dagegen: !

Da mach ich mit, bei der initiative! wo kann ich unterschreiben?

Markus
25.06.2006, 14:06
Hallo

ich kann Dich bzw. Euch gut verstehen. Jeder hat einen Grund warum er keinen Nachtdienst mehr machen möchte. Seien es die Kinder, Migräne usw. . Ich fühlte mich immer wie ein Zombie im Nachtdienst, das allerdings mit zunehmenden Alter.
Wenn ich eines nach 20 jahren Pflege gelernt habe, dann: Verlass Dich nie auf mündliche Zusagen! Schau mal in Deinen Arbeitsvertrag, Du wirst das mit Sicherheit unterschrieben haben, d.h. Du hast keinen (Rechts) Anspruch auf Befreiung vom Nachtdienst. Bisher ist man Dir entgegen gekommen, so wie anderen wahrscheinlich beim Früh- oder Spätdienst. Das ist eine schwierige Angelegenheit, wenn Mitarbeiter auf der einen Seite ein Team bilden sollen, auf der anderen aber unterschiedlich behandelt werden. Da ist Ärger vorprogrammiert.
Lösung? Vorschlag:
Du suchst das Gespräch mit Deiner zuständigen Team- und Pflegedienstleitung, erläuterst die Situation und machst einen konstruktiven Lösungsvorschlag. Also nicht nur einfach sagen, ich will nicht mehr ... . Du könntest z.B. zusätzliche Aufgaben oder Verantwortlichkeiten übernehmen. Oder wenigstens die Anzahl der Nächte reduzieren. Oder Dich als "Springer" anbieten.
Mit gesundheitlichen Aspekten wäre ich persönlich vorsichtig, man könnte dann generell deinen Einsatz im Intensivbereich in Frage stellen.

Die Alternative? Du suchst Dir einen neuen Job oder wechselst innerhalb des Hauses. Dann kennst Du die Konditionen bzw. kannst verhandeln. Im mobilen Intensivbereich gibt es zunehmend mehr private Anbieter. Diese sind i.d.R. wesentlich flexibler als ein großer Apparat namens Klinik.

Cicero
27.06.2006, 20:16
Hallo...

also wenn es gesundheitliche Probleme gibt dann steht einer Befreiung vom ND nichts im Wege...

Hausarzt Bescheinigung holen....
Betriebsarzt und Betriebsrat informieren und vorweg ein gemeinsames Gespräch mit der PDL + Stationsleitung in dem Du Dein gesundheitliches Problem erläuterst...

Immer im Bewußtsein, dass es evtl. Probleme mit Deinen Kollegen gibt... hier hilft auch nur offen mit dem Problem umgehen [nicht jammern sondern erklären]

evtl. vorher über den Betriebsrat Infos/Tipps einholen für das Gespräch einholen....

ich weiß gar nicht warum manche Leute mit Problemen so unsachlich umgehen [:confused: @ dieter.goltz = ist nicht böse gemeint] zeigt Dir aber schon mal wie mit Deiner Problematik evtl. auf Deiner Station durch Deine Kollegen [ich wünsche es Dir nicht] umgegangen wird.

Ich würde davon abraten einfach ein ärztliches Attest reinzureichen.
Nach dem Motto:
hier steht nun schwarz auf weiß, dass ich keinen Nachtdienst mehr machen darf!

Der Arbeitgeber hat die Fürsorgepflicht mit Dir und evtl dem Betriebsarzt + d. Betriebsrat Dein gesundheitliches Problem zu beraten. Möglichkeiten der Umsetzung in 2 Schicht, der Versetzung in eine andere, aber vorhandene Stelle im Betrieb sind zu überdenken (Stichwort: Leidensgerechter Arbeitsplatz). Der AG muss aber keine passende Stelle schaffen!
Liegt so eine Bescheinigung dem AG vor, muss er alles versuchen das Deine Krankheit nicht verschlechtert wird. Wenn er dies nicht kann (will) müßte er Dir kündigen, weil er Dich ja be einem fortgesetzten Einsatz im ND gesundheitlich gefährdet. Ich rate einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen, bei Bewilligung hast Du bei weitem bessere Möglichkeiten aus dem ND herauszukommen.[aus dem Forum der Gewerkschaft für Beschäftigte im Gesundheitswesen, Sept2005]

Wie gesagt Gespräche und die Bereitschaft zu einem Konsens auf der Basis von Offenheit, rechtlich findest Du unter BGB § 618 Pflicht zu Schutzmaßnahmen die entspr. Gesetzestexte

Gruß und viel Erfolg
Cicero:D

PS: das mit dem Lebensalter und Nachtdienst steht nicht im BAT sondern im Arbeitsgesetz[googeln]

Elisabeth
28.06.2006, 09:00
Vielleicht ist die Formulierung auch etwas unglücklich und damit provozierend gewählt: Ich WILL keinen Nachtdienst mehr machen. Ich KANN ... hätte wahrscheinlich besser gepaßt und weniger Emotionen ausgelöst.

Elisabeth

ostfriesland
14.07.2006, 01:08
Hallo,
@ Morgenmuffel
wie versprochen habe ich bei Kollegen in München nachgefragt, zwecks keinen Nachtdienst mehr ab 50. In der Klinik in der ich einmal beschäftigt war, ist es in der Zwischenzeit auch nicht mehr möglich sich befreien zu lassen.
Gruß

FireBIPAP
15.07.2006, 20:09
Hallo!

Also aus meiner sicht geht der Weg nur raus aus der Klinik.
Wie währe es mit einer Praxis, einer Ambulanten Pflege?
Oder mit einer Lehrtätigkeit, oder mit einem Studium?

Der Nachtdienst gehört zu unserem Job. Nachts ist es halt nicht mit einer "NachtWACHE" getan sondern ein Personel stärker besetzter DIENST.

Cu Simon.

ICH WILL AUCH KEINEN FRÜHDIENST MEHR!!!!!!!!!!!!!!!!!
(Den bekommt mann aber gut Weggetauscht)

Aestiva1
16.07.2006, 17:43
Wir haben einige Kollegen/innen, die ein ärztliches Attest zur Nachtdienstbefreiung haben bei uns. Das haben sie von unserem Betriebsarzt. Also fragt da mal am besten bei Eurem Betriebsärztlichen Dienst nach. Gibt da bestimmt eine Lösung.*Zwinker*

fridolin
17.07.2006, 21:27
Ps.: Ich will keinen Frühdienst mehr machen, das ist der furchtbarste Dienst den`s gibt, gehört echt abgeschafft!!! Frühdienst, da könnt ich :vomitus: , deshalb :dagegen: !

Mfg Obs-Pfleger

Lieber Obs-Pfleger,
ich stimme Dir voll und ganz zu.
Frühdienst ist der belastenste Dienst überhaupt - nicht aufgrund der oft ausgeprägten Körperpflege - sondern aufgrund von Schaukeldiensten und Arbeitsverdichtung und vielleicht auch wegen zu hohen Ansprüchen an die eigene Leistungsfähigkeit.
Viele liebe Grüße
der mit Dir beim Frühdienst leidende
fridolin

Hanno H. Endres
17.07.2006, 22:38
Frühdienst ist der belastenste Dienst überhaupt - nicht aufgrund der oft ausgeprägten Körperpflege - sondern aufgrund von Schaukeldiensten und Arbeitsverdichtung und vielleicht auch wegen zu hohen Ansprüchen an die eigene Leistungsfähigkeit.

Das sehe ich anders. Schaukeldienste und sowas spielen dabei keine Rolle -

Der Dienst fängt schlicht und ergreifend zu früh an!

:schlafen: ,

hhe

fridolin
18.07.2006, 19:24
Gibt es hier überwiegend Langschläfer oder überwiegend freudige Frühaufsteher?
Dies wäre wichtig zu wissen, um Hanno´s These der Dienst beginne eigentlich nur zu früh am Tage zu bestätigen oder wiederlegen zu können.
Und was ist mit den Nachtdienstunwilligen?
Gibt auch noch Nachtdienstwillige?

Ich oute mich:
Ich bin Frühdienstverweigerer,
Spätdienstmacher und
Nachtdienstwillig. :mosh:

Viele willige Grüße
fridolin

ostfriesland
18.07.2006, 21:35
Moin,
ich mache gerne Nachtdienst, ansonsten ist mir Frühdienst lieber als Spätdienst.
Gruß

Obs-Pfleger
18.07.2006, 22:27
Das sehe ich anders. Schaukeldienste und sowas spielen dabei keine Rolle -

Der Dienst fängt schlicht und ergreifend zu früh an!

:schlafen: ,

hhe

Ganz genau! Das ist das Problem!!! :eek: 6:00Uhr ist einfach viel zu früh!!! Als ich im Rahmen der FWB in der Anästhesie war hab ich das gemerkt, da ging`s um 7:00Uhr los, diese eine Stunde mehr Schlaf macht einiges aus, zumindest bei mir!

Mfg Obs-Pfleger

Miss Honey
19.07.2006, 03:50
:) Also das kann ich nur unterstreichen, Spät und Nachtdienste sind auch eher mein Ding :)

Vor dem Ende meiner Frühstückspause sollte mich am besten morgens auch niemand ansprechen.... Und wenn Frühdienst, dann bitte was Beatmetes, Sediertes, was nicht sprechen kann .....
Wobei das im Sommer grade jetzt beiden Temperaturen doch ganz schön sein kann: 14 Uhr Feierabend, direkt durch ins Freibad..... davon können Bürojobler nur träumen :jubel:

Aber mal zurück zum Thema....
Problematisch wird es dann, wenn der Arbeitgeber auf die dumme Idee kommt, dich dann komplett zu versetzten, beispielsweise in die Peripherie oder sonstwohin, wo Du eigentlich nicht arbeiten möchtest, wenn Du mit einem Attest ankommst.
Es soll ja solche fiesen Methoden geben :-o und eine Pflegekraft, die nicht mehr im Schichtdienst einsetzbar ist, ist stationär eher eine Belastung, da sie nicht mehr flexibel einsetzbar ist und andere die Dienste auffangen müssen.
Wenn entsprechend andere gern Nachtdienst machen, ist das kein Problem. Wenn nicht, ist das schon eins. Eventuell kann man Dich ja auch nur mit der Mindeststundenzahl planen und immer nur eine Nacht pro Woche damit Du dich nicht immer wieder umstellen musst, gab es bei uns auch in der Form, aber die Kollegin war schon einiges älter und hatte sich diese Vorzugsplanung verdient nach 30 Berufsjahren. Ein paar Kollegen machen gar keine Nächte, dafür andere sehr gern, das gleicht sich dann aus, allerdings sind auch erstere bereit, im Notfall mal in die Bresche zu springen und doch mal eine Nacht oder auch zwei zu machen, wenn die Hütte brennt und die Krankenscheine wieder tief fliegen :)

Kann nur den Rat geben, erstmal von Dir aus mit der Stationsleitung ein sachliches Gespräch zu suchen und Dein Anliegen nochmal deutlich zu machen. Meist kann man das so schon aus der Welt schaffen ohne gleich mit offiziellen Papieren und Attesten winken zu müssen, das weckt nämlich leicht Unmut bei den Kollegen. Grade Dein Argument ("meine Migräne") wird wohl eher nicht auf Wohlgefallen stossen, Migräne ist nicht messbar und daher schwer nachzuvollziehen....

Ansonsten solltest Du dir eventuell tatsächlich überlegen, den Bereich zu wechseln, dahin, wo Du eben keinen Nachtdienst machen brauchst. Wobei da meist komplette Dienste fällig sind, denke an Anästhesie, Endo, HKL oder sonstwas und das auch sehr stressig und belastend ist.
Du solltest dem Arbeitgeber schon zeigen, dass Du dich auch bemühst, eine andere Möglichkeit als die Arbeit auf Station in Betracht zu ziehen.

Allerdings muss ich mich auch ein wenig wundern, wenn Deine Erkrankung bekannt ist, und Du dich trotzdem für einen Beruf mit Schichtdienst entschieden hast.
Aber liegt es tatsächlich an den Nachtdiensten an sich? Oder eher daran, dass Du nicht genug Schlaf bekommst danach? Hättest Du dahingehend keine Möglichkeit, das zu ändern?
Bei Migräne spielen ja immer einige Faktoren eine Rolle und unter Umständen ist gar nicht der Nachtdienst an sich ausschlaggebend.

Es grüsst eine Honigbiene im Nachteulengewand.

Hanno H. Endres
19.07.2006, 16:27
Aber mal zurück zum Thema....

Da wollte ich auch gerade drum bitten - trotzdem nur noch mal ganz kurz:

Gibt es hier überwiegend Langschläfer oder überwiegend freudige Frühaufsteher?

Ich dachte, das Vorurteil des ständig schlafenden Spätaufstehers wäre mittlerweile aus der Welt. Deshalb nochmal:

In der Schlaflänge unterscheiden wir uns nicht von den sog. "Frühaufstehern".

Menschen, die später aufstehen, schlafen nicht länger als andere, sondern nur zu anderen Zeiten!

Aber mal zurück zum Thema....

Jetzt gerne.

Danke für's Zuhören,
hhe

fridolin
21.07.2006, 20:10
Hallo, @ all,

Ich dachte, das Vorurteil des ständig schlafenden Spätaufstehers wäre mittlerweile aus der Welt. Deshalb nochmal:
In der Schlaflänge unterscheiden wir uns nicht von den sog. "Frühaufstehern".

Menschen, die später aufstehen, schlafen nicht länger als andere, sondern nur zu anderen Zeiten! .......
hhe
hier muß ich zu dem von Hanno verfasstem späten Frühaufsteherkommentar noch eine Richtigstellung hinterher schicken:
Das Vorurteil ist aus der Welt, meine Bemerkung zu den Langschläfern (Hanno, gehörst Du auch dazu?) bezog sich auf auf die Zeit in den Morgen/Vormittag hinein und nicht auf die reine Schlaflänge.

Viele liebe Grüße
der klarstellende fridolin

WomBat
26.07.2006, 23:35
Hallo Liebes Forum,

Erstens is es HOT, und dann noch Frühdienst? Igitt.


NEXT Studie Auszüge:

http://www.pflegestudium.de/idw_33.htm

"...Im europäischen Vergleich steht Deutschland bei den Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals eher ungünstig da. Dies zeigt sich insbesondere bei den Arbeitszeiten: 40 Prozent sind damit unzufrieden, so viel wie in keinem anderen Land. So müssen hierzulande mehr als ein Drittel aller Pflegenden mindestens sechsmal im Monat vor 5 Uhr früh aufstehen, um zur Arbeit zu gelangen. Solche Arbeitszeiten sind in Westeuropa eine Rarität, insbesondere in Holland, wo weniger als ein Prozent der Schwestern und Pfleger so früh aufstehen müssen. ..."

:schlafen: Grüße v. WmBt (es ist zu HOT für Vollständigkeit)

claude
10.03.2008, 10:56
Hallo
Bin in einer relativ großen Klinik beschäftigt. Es geht um Nachtdienstbefreiung.
Auf der Station gibt es große Probleme diesbezüglich.
Wir haben mit Leitung u. Stellvertretung 10 3/4 Planstellen, die aufgeteilt sind in 8 Vollzeitstellen ( mit Leitung u. Stellvertretung ), 4 halbe Stellen und 1 dreiviertel Stelle .

Drei Mitarbeiter in Vollzeit, sowie Leitung u. Stellvertretung die vom Nachtdienst sowieso befreit sind, und 2 Mitarbeiter mit jeweils einer halben Stelle, haben ein ärzt. Attest, sind vom Nachtdienst befreit, zwischen 40 u. 55 Jahre alt ( wegen Asthma, Depressionen, Angstzuständen, Herzrythmusstörungen, Migräne, usw., erscheinen morgens bei Dienstbeginn schon sehr jammernd u. klagend, wie schlecht es ihnen gehen würde, sind in ihrer Freizeit aber sehr aktiv und sportlich )
Jeder Mitarbeiter von der anderen Schicht ist Nachtdienstbefreit. Dementsprechend ist unser Betriebsklima sehr schlecht, nur die Fassade stimmt, jeder denkt nur an sich, die Pat. leiden, Gott sei Dank, nicht darunter.

Drei Mitarbeiter mit jeweils eine Vollzeit, eine 3/4 Stelle u. eine halbe Stelle sind nur im Nachtdienst, möchten dies aber, möchten sich mit dieser Situation nicht auseinanderstzen.

Übrig bleiben 2 Vollzeitstellen, ein Mitarbeiter mit 56 Jahren, der schon angekündigt hat, bezügl. des Alters kein Nachtdienst mehr zu machen sowie meine Wenigkeit im besten Alter, sehr angagiert und motiviert, aber das Gefühl hat zunehmend ausgenutzt zu werden, und ein Mitarbeiter mit einer halben Stelle, die auch angekündigt hat in ca. 3 Jahren aufzuhören, die keine Befreiung haben. Wir drei müssen nur den Nachtdienst übernehmen, wenn im Nachtdienst einer ausfällt, sei es durch Krank oder Urlaub.
Unsere Überstunden werden am Ende des Nachdienstes geplant zum Ausschlafen, bzw. zur Erholung, das wir anschließen im Früh, bzw. Spätdienst wieder Einsatzfähig sind. Die Mitarbeiter mit Nachdienstbefreiung nehmen ihre Überstunden vor , bzw. nach ihrem freien Wochenende.

Bin der einzige Mitarbeiter vom Tagdienst der voll Einsatzfähig ist. Mache von den 3 Mitarbeiter, mit Abstand, die meisten Nachtdienste, geplant und oft nicht geplant , diesbezüglich bestehen auch familiäre Propleme .
Wir haben Schichtdienst, Früh und Spätdienst .
Was haltet ihr von meiner Situation.
Reagiere zunehmend ungehalten diesbezüglich .

Fiesi
14.03.2008, 18:35
Es gibt kein Gesetzt, der einen mit 50 Jahren vom Nachtdienst freistellt. Alles andere sind Gerüchte und Legenden,
Fiesi