Vollständige Version anzeigen : Neuer Studiengang zum Bachelor of Science in Physician Assistance
Im Zuge der verstärkten Standardisierung chirurgischer Eingriffe in der operativen Medizin werden im internationalen Umfeld zunehmend operative bzw. chirurgische Assistenzaufgaben an speziell ausgebildetes nicht-ärztliches Personal übertragen. Ziel dabei ist die Steigerung der Effizienz des Personaleinsatzes für operative Basisaufgaben durch die Verringerung der Assistenzleistung des ärztlichen Personals.
Neue ärztlicher Assistenzberufe, so genannte Physician Assistants, werden diese Aufgaben übernehmen.
>>> weiter >>> (http://www.zwai.net/pflege/Weiterbildung/Journal/Neuer_Studiengang_zum_Bachelor_of_Science_in_Physi cian_Assistance/)
neurodancer
11.07.2006, 14:52
Hallo Weiterbildungserfahrene,
wer kann mir von Erfahrungen mit obengenanntem Studium und oder ähnlicher Alternativen berichten.
In der Beschreibung der Steinbeis Hochschule Berlin steht das dieses Studium berufsbegleitend ist, geht das nur in Berlin:confused: ????
Möchte sowas oder ähnliches (chirurgisch Technischer Assistent, Gefäßassistent....)gerne in Hessen machen.
Wer zahlt das und geht das Berufsbegleitend????
Was haltet Ihr von solchen Weiterbildungsmöglichkeiten, sinnvoll oder rennt man da gegen die Wand:wut: ????
Bitte teilt mir eure Erfahrungen mit:danke:
Randbayer
11.07.2006, 19:09
Hallo Neurodancer!
Vielleicht hilft dir das hier weiter!
Weiterqualifizierung zum/zur Chirurgisch-technischen Assistent/in (http://www.klinikum-aschaffenburg.de/content/jobs/weiterbildung.html)
Gruß der Randbayer!
neurodancer
11.07.2006, 20:21
Vielen Dank,
hilft zumindest schon ein bischen weiter....:bravo:
Kann mir jemand Auskunft geben wie die Vergütung während und nach dieser Ausbildung aussieht?
Würde gerne mal jemanden kontaktieren der diesen Weg schon eingeschlagen hat und mir seine Erfahrungen mitteilen kann.
Hab derzeit einen relativ (wie man's auch immer nennen mag)sicheren Job
als Stellvertretende Leitung in OP Bereich Neurochirurgie aber leider keine entsprechende Weiterbildung.
Bin da durch Angagment reingerutscht und am überlegen ob ich den Fachweiterbildungskurs OP-Pflege oder lieber etwas anderes machen soll.
Da ich derzeit schon in KRVI eingestuft bin würde der Fachkurs keine großartige finanzieller Veränderung bringen....
Nicht das es mir nur darum geht aber...
Und man muss ja schauen wo man bleibt,gell:downwash:
[Geld iss geil weil Spaß kost]
Elisabeth
12.07.2006, 10:29
Da stellt sich doch die Frage: wo werden diese Leute nach der Ausbildung eingesetzt? In Deutschland "hängt der Doc an Skalpell und Wundhaken" und wird entsprechend vergütet.
Ob sich dies ändert? Welche Klinik wagt diese Änderung? Momentan scheinen das Insellösungen zu sein.
Weiterbildung OP Pfleger? Ebenfalls eine Frage: wer braucht dies? Der Markt bekommt derzeit einen Zulauf durch OTAs. Preiswert für den Arbeitgeber: er muss die Spezialausbildung nicht finanzieren.
Alles in allem eine vertrackte Situation, wenn man beabsichtigt mit der Weiterbildung in eine bessere Gehaltsposition zu kommen.
Elisabeth
neurodancer
12.07.2006, 19:37
Das mit den OTA'S mag wohl stimmen, sehe ich genauso.
Sie sind günstiger und spezieller geschuhlt und es werden sicher "normale" Krankenschwestern im OP aussterben.
Aber wäre denn der chirurgisch technische Assistent nicht eine super Möglichkeit für erfahrene OP-Schwestern ein interressantes Feld abzudecken und Ihre Fähigkeiten mit Hilfe eines Übergeordneten Arztes auszubauen?
Für private und kleinere Häuser wäre eine mögliche Alternative zum Assistenzarzt geschaffen und somit eine ebenfalls günstigere.
Die Schwestern könnten Teile Diagnostischer und assistierender Arbeiten übernehmen,Patienten aufklären und "Haken halten,spühlen,Wundversorgung vornehmen und Lagern im OP"
Für die Ärzte bleibt mehr Zeit um sich um Patienten zu kümmen und den immer größer werdenen Verwaltungs- und Dokumentationsberg besser bewältigen.
Elisabeth
12.07.2006, 20:14
Deine "wäre" Ideen sind sicher gut... steht nur das deutsche Gesetz dagegen. Vielleicht ist es deshalb auch eher eine Insellösung (wo auch immer) geblieben.
Elisabeth
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