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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : O2 Kontrolle am Bennett



spud
13.07.2005, 13:52
Hallo,

hab mal ne Frage. Der Vertreter der Firma hat uns demletzt darauf hingewiesen das eine externe Sauerstoffkontrolle (z. B. mittels Oxypocket), laut MPG nicht nötig ist.

Nun meine Frage stimmt das, hat jemand Unterlagen dazu die das bestätigen???


Freue mich über eure Hilfe

spud

jenga
13.07.2005, 22:38
Welcher Bennett ist das denn?
Ich kenne nur 7200 und 840.

MFG
Jenga

spud
14.07.2005, 09:10
Der Bennett 7200, denn der 840 hat ja eine intergrierte O2 Messung

Hanno H. Endres
14.07.2005, 15:35
Hi spud.

Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich meine auch, dass es da irgendeine Bestimmung gibt, die die inspiratorische O2-Messung vorschreibt.

Ich hab in der Sache mal beim BVMED nachgefragt, vielleicht weiß man da was konkretes.

Schöne Grüße,

hhe

spud
28.07.2005, 00:48
Hallo Hanno,

und hat sich was aus deiner Recherche bei BVMED ergeben????

Gruss spud

Hanno H. Endres
31.07.2005, 14:25
Hi spud.

Ausser dem hier:


Ich habe Ihre Mail daher an eine Expertin weitergeleitet, die sich mit Ihnen in Verbindung setzen wird, falls sie weiterhelfen kann.

... leider noch nichts neues.

Ich werde morgen - zu den Geschäftszeiten ;) - nochmal nachfragen.

Schöne Grüße,

hhe

fridolin
31.07.2005, 15:21
Hi, @all,
habe mal eben mit dem Suchbegriff: "bennett 7200" ge :google: d, konnte dann über 3500 Treffer verzeichnen, habe aber keinen Link gefunden, der das eigentliche Problem behandelt.

Wenn ich mich nicht irre, dann funktioniert die in den Bennett integrierte O2 - Anzeige (blau, grob rechts oben) nur als "Einstellhilfe" für die Einstellung des Mischers und es erfolgt dort keine Messung der O2 - Konzentration. D. h., die Anzeige ist abhänngig von der Stellung des Mischers, somit sind auch größere Differenzen zur tatsächlichen (gemessenen) O2 - Konzentration in der Inspirationsluft möglich. Daher wurden die Beatmungsgeräte mit externen O2 - Konzentrationsmessgeräten nachgerüstet.
Leider habe auch ich (noch) keinen Hinweis gefunden, ob dies Verfahren nun nicht mehr nötig ist. :confused:
Ich würde die Messung beibehalten.
Nun noch eine Anmerkung:
Ich habe bei dem besagten Bennett 7200 noch keine (echte) größere (> 2%)Abweichung der O2 - Konzentration festgestellt - die festgestellten Differenzen waren immer auf ein schlecht (oder gar nicht) kalibriertes, externes Messgerät zurück zu führen. :eek:
Gruß
fridolin

fredokus
31.07.2005, 16:20
Hallo Hanno
Ich meine auch, dass es entsprechende Vorschriften dafür gibt.
Allerdings konnte ich meine Behauptung dahingehend auch nicht beweisen.
Mir ging es seinerzeit darum, dass wir ein CPAP-Gerät eingesetzt haben, welches über Sauerstoff und Druckluftmischer funktioniert, aber keine Messung zuläßt(bzw. es ist keine Meßvorrichtung eingebaut)
Auf meinen oben genannten Verweis meinte der Vertreter der Firma, dass bei der Sauerstoffeinstellung ein Anteil vonn 33 % nicht überschritten wird, wenn man das "Sauerstoffrädchen" komplett aus, bzw. nach links dreht.

Schriftlich hat er mir das nicht gegeben :D und eine entsprechende Verordnung sei ihm nicht bekannt.
Mittlerweile stellt die Firma die Geräte aber nur noch mit Sauerstoffmessung her :confused:

Bei dem guten alten CF 800 von Dräger wird aber meines Wissens auch kein "Oxydig" mitgeliefert.
Naja alles in allem würde mich eine Antwort der "Expertin" auch sehr interessieren.

Gruß
Fred

husistar
21.10.2005, 00:51
moin moin

wir haben die bennett 7200 und die 840. laut unserem produktevertreter muß diese kontrolle nicht sein, da in good old america die vorschriften noch schärfer sind als bei uns und angeblich dort wenn 75% eingestellt sind auch 75% rauskommen. ob das nun im deutschen gesetz erlaubt ist weiß ich auch nicht. aber es scheint wohl so zu sein . ich frage aber heute mittag mal nach da kommt der vertreter zufälliger weise.
bis dahin :schlafen: schlaft gut

Tom42
24.10.2005, 11:18
Hallo,

die DIN-EN 740 schreibt die Überwachungsfunktionen an Anästhesiegeräten vor.

Ob die auch für die Intensivbeatmung gilt müßte ich noch nachforschen.
IMHO würde ich sagen:
Bei Gabe von Medikamente ( Medizinisches O2 und Druckluft gehören dazu ) sollte diese auch Überwacht werden !
Bei der Intensivbeatmung ist die "NICHT" Überwachung von O2 nicht so fatal wie in der Anästhesie.
Da hier ein mind. O2 Gehalt von 21 Vol% nicht unterschritten werden kann.

Aber wie gesagt die Gestzteslage muß ich noch abklären.
Schaue morgen mal in die DIN.

Bis dahin.
CU