Vollständige Version anzeigen : freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden
ruebar63
28.06.2005, 14:38
Hallo zusammen,
ich würde gerne wissen, wie Eure Häuser mit diesem Thema umgehen. Werdet Ihr unterstützt? Wird es gefordert? Übernimmt der Arbeitgeber Kosten? Oder ist ihnen alles egal.
Über Statements wäre ich sehr dankbar.
Rüdiger
Hanno H. Endres
28.06.2005, 16:49
Hallo Rüdiger.
Kleine Ergänzung, falls jemandem das Thema nichts sagt:
-> http://www.freiwillige-registrierung.de
Schönen Gruß,
hhe
bassauer
28.06.2005, 17:19
Hallo! Das "Haus" ist undefinierbar da viele Personen (bei uns 1120).
Bei uns wurde gerade vor einer Stunde im Rahmen einer Stationsleitungskonferenz mein Kurzreferat über die Registrierung gut und interessiert aufgenommen. Die PDL und ich in der Fort-und Weiterbildung unterstützen das Vorhaben und haben bereits schöne Sammelmappen verteilt. Ebenfalls heute schon die 2. Bescheinigungen mit der Ergänzung der Punkte nach der Liste. In einer Stunde wollen sich etliche Schwestern bei der Ärztefortbildung um Bescheinigungen bemühen. Vor Wochen erhielten der erste Praxisanleiterkurs die ersten entprechenden Bescheinigungen. Die "Verwaltung" unseres "Hauses" weiß davon offiziell noch nicht. Auch wohl nicht, dass MTA´s ebenfalls schon sammeln. Dass es bei den praktischen Arzten Pflicht ist (10-15% Abzug der Bezahlung durch die KV) und bei den angestellten Ärzten Pflicht wird (Zertifizierung; bei KTQ wird auch die pflegerische Registrierung schon hinterfragt) wird "sie" vielleicht wissen. Finanzielle Auswirkungen hat dies alles noch nicht. Erstmal müssen Pfleger/innen und Ärzte die Fortbildungen mehr nutzen, bevor man mehr anbietet. Die Registrierungsstelle überarbeitet zur Zeit die Punkteliste. Man hat sich wohl auf 40 statt 60 Punkte/2 Jahre geeinigt. Bei der jahrzehntelangen Erfahrungen in den USA hat die Pflege 15, die Fachpflege Anästhesie 20 Punkte/Jahr nachzuweisen, sonst verliert man seine Abrechnungs-und Berufserlaubnis. Das dürfte wohl dort keinem passieren!
Guss aus dem heissen Schwaben.
Dieter
Ambu das Beuteltier
02.07.2005, 15:36
Hallo Forum,
Klasse das sich erste Ansätze entwickeln Fachweiterbildungen, Fortbildungen, Seminare und weitere Veranstaltungen für Pflegende zu zertifizieren und damit Transparenz für die Nutzer hergestellt wird.
Es gibt im Gesundheitswesen so viele Möglichkeiten sich Fortzubilden, die Zertifizierung übere die Registrierungsstellen muss dringend für alle Angebote voran getrieben werden.
Was nutzt dem Praktiker sonst jegliche hausinterne IBF oder ähnliches wenn der nachvollziebare Wert der Bildungsmaßnahme fehlt!
Denn erinnern wir uns doch mal an unseren Berufsauftrag:
Darin ist nicht nur die Verpflichtung zur persönlichen Weiterbildung enthalten, auch die stetige Anleitung und Ausbildung von Berufsanfängern und Auszubildenden ist Teil unserer täglichen Aufgaben!
Hoffentlich gibt es bald eine Art "reg. Nurse" auf verbindlicher Basis europaweit!
Gruß, T.
Superfantastisch
05.07.2005, 13:03
hallo rüdiger.
ich hab davon zwar schon was gelesen, aber auf der arbeit ist die reg. noch kein thema. solange das alles auf freiwilliger basis ist, ist dem AG und vielen kollegen doch sowieso egal, oder?
Ambu das Beuteltier
05.07.2005, 18:07
nana,
"schlechte Zeit für Optimisten..."
oder wie soll es denn sonst los gehen?
wenn so jeder denken würde, würde es die Initiative ncht schon Jahre geben, oder?
Gruß, T.
Register now an tell about it!
schon komisch, aber bei uns hat davon auch noch keiner gesprochen. und tatsächlich ist es wohl ein problem der kampagne, das sie im moment noch gar keine relevanz hat. erstmal weiß glaube ich kaum jemand davon und wenn es dann freiwillig is und nix auffe hacken hat, macht leider kaum ein pflegender mit. schwer zu motivieren, der haufen ;) . vor allem die kollegen, die schon seit jahren im beruf sind und nie eine fortbildung besucht haben, werden sich da sehr schwer mit tun, sich freiwillig anzumelden und noch dafür zu bezahlen. bin sehr gespannt, wann sich da wie was tut.
wer entscheidet eigentlich auf welcher basis, ob und wann die kampagne zur verpflichtung wird?
DGF-online
22.08.2005, 12:41
Das Gesundheits- und Sozialwesen befindet sich in einem gewaltigen Umstrukturierungsprozess, der vor allem die Berufe des Gesundheitswesens in vielerlei Hinsicht in der Zukunft verändern wird.
Neue Berufsfelder und -tätigkeiten entstehen aus unterschiedlichen Motivationen von Trägerschaften und Institutionen. Diese stellen sich häufig in Ihrer nationalen und internationalen Vergleichbarkeit als teilweise unausgewogene Konzepte dar, die häufig nur an kurzfristigen personellen und ökonomischen Problemstellungen ausgerichtet sind. >>> weiter >>> (http://www.zwai.net/pflege/Weiterbildung/Journal/Dossier_Freiwillige_Registrierung/aus_Sicht_einer_Bildungseinrichtung/)
Andreas Zowislo
20.09.2005, 16:14
Hallo Forum,
ich war vergangene Woche auf dem Reutlinger Intensivpflegetag und habe mit entsetzen feststellen müssen, dass Pflegende eher einen früheren Feierabend wünschen, als sich mit dem Thema der Registrierung auseinanderzusetzen. (Sie verließen die List-Halle vorzeitig :confused: ). Ich aber habe den Vortrag von H. Westerfellhaus gespannt zugehört und habe einige Punkte über die ich gerne hier im Forum diskutieren möchte.
1. Zum einen geht der Trend ja immer mehr in die Richtung, das "niederqualifiziertes" Personal, Tätigkeiten im Krankenhaus aus- bzw. durchführen um Kosten zu sparen. :wut:
2. Es werden immer mehr Weiterbildungsstätten für Intensiv- und Anästhesiepflege geschlossen, bzw. keine Kurse mehr angeboten; ebenfalls um Kosten zu sparen.
:schock:
3. Die Punkeanzahl von mindestens 40 Punkten in 2 Jahren sind sehr hoch, da ja das Lesen von Fachzeitschriften (Abo) nicht mit eingerechnet wird.
4. Die Kosten für die Re-Zertifikation finde ich, wenn sie vom Pflegendem zu tragen sind, sind sehr hoch. Oft ist es ja schon so, dass Kosten für Fortbildungsmaßnahmen von den Pflegenden schon selbst entrichtet werden (u.a. in der Freizeit). :wow:
Wenn ein Nutzen der Registrierung ist, das das Krankenhaus in dem man arbeitet, die Zertifkation der KTQ ist, soll die Klinik wenigstens die Registrierungsgebühren übernehmen. :hihi:
Ich freue mich auf eine interresante Diskussion zum Thema Registrierung
Andreas
hallo andreas.
1. Zum einen geht der Trend ja immer mehr in die Richtung, das "niederqualifiziertes" Personal, Tätigkeiten im Krankenhaus aus- bzw. durchführen um Kosten zu sparen. :wut:
2. Es werden immer mehr Weiterbildungsstätten für Intensiv- und Anästhesiepflege geschlossen, bzw. keine Kurse mehr angeboten; ebenfalls um Kosten zu sparen.
:schock:
das ist bei uns noch nicht so. man darf aber auch nicht vergessen, dass die registrierung für ALLE pflegenden da ist und nicht nur für die A & I - Pflege.
da sind wir nur ein ganz kleiner haufen.
3. Die Punkeanzahl von mindestens 40 Punkten in 2 Jahren sind sehr hoch, da ja das Lesen von Fachzeitschriften (Abo) nicht mit eingerechnet wird.
wie bitte? warum nicht? ich kauf die hefte doch nicht zum spaß oder für das altpapier?! :confused:
4. Die Kosten für die Re-Zertifikation finde ich, wenn sie vom Pflegendem zu tragen sind, sind sehr hoch. Oft ist es ja schon so, dass Kosten für Fortbildungsmaßnahmen von den Pflegenden schon selbst entrichtet werden (u.a. in der Freizeit). :wow:
das sehe ich genauso problematisch. 60 euro sind schon eine menge dafür, dass man vorher wahrscheinlich auch schon die ganzen veranstaltungen selbst bezahlt hat ... da muss echt noch was passieren, wenn da wirklich viele kollegen mitmachen sollen - unter den umständen registriert sich doch keiner ... oder???
Andreas Zowislo
22.09.2005, 16:34
Hi Tobi Bo,
wie bitte? warum nicht? ich kauf die hefte doch nicht zum spaß oder für das altpapier?! :confused:
Diese Aussage, das das Lesen von Fachzeitschrifen (Abo) nicht mit Punkten "belohnt" wird, kam von H. Westerfellhaus während des Vortrages in Reutlingen.
Bei uns werden auch noch keine "Billig-Schwestern" eingesetzt. :-o
Aber wer weiß, wie lange noch...
Grüßle
Andreas
Hi Tobi Bo,
Diese Aussage, das das Lesen von Fachzeitschrifen (Abo) nicht mit Punkten "belohnt" wird, kam von H. Westerfellhaus während des Vortrages in Reutlingen.
Es ist sicherlich zu bedenken, dass wir am Anfang eines langen Prozesses stehen. Als professionell Pflegende müssen wir uns aber deutlich unsere Fachkompetenz in diesem Segment herausstellen. Ob und wie dann letztlich die einzelnen Punkte (Fortbildungen, Fachzeitschriften, Kongresse, e-learning etc.) zu erreichen sein werden, wird sich zeigen. Wichtig ist, dass die - noch freiwillige - Registrierung unter einem Dach, nämlich dem Dach des Deutschen Pflegerates gebündelt wurde. Ich verstehe das als Chance, den Weg in die Selbständigkeit und vor allem Selbstverwaltung der professionellen Pflege kompetent beschreiten.
:jubel:
Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) hat auf seiner Ratssitzung in der vergangenen Woche eine Reihe wichtiger Beschlüsse zur perspektivenreichen Fortentwicklung der Qualität und Professionalität in der deutschen Pflege gefasst.
So wurden u.a. weitere, wichtige Beschlüsse zur Freiwilligen Registrierung für Pflegende verabschiedet: Die Freiwillige Registrierung wird nunmehr ausschließlich über den Deutschen Pflegerat abgewickelt.
>>> weiter >>> (http://www.zwai.net/pflege/Weiterbildung/Journal/Dossier_Freiwillige_Registrierung/Freiwillige_Registrierung_geht_in_die_naechste_Pha se/)
PICCOlina
02.10.2005, 17:26
Hallo,
Auch ich habe mit der Registrierung so meine Probleme:
15€ für die Erstreg. ist in Ordnung. Aber was brauchen die mein Schulabgangszeugnis??? (wo ist das bloß - schläft schon zwanzig Jahre in irgendeinem Karton :( )
40 Punkte in zwei Jahren ist ok. Wenn es weniger Punkte wären, hätte man sich doch auch nicht genug fortgebildet, oder? ;)
Aber für jede weitere Reg. 60 € , das ist doch wohl ein schlechter Witz??
Weiß jemand, ob das wenigstens steuerlich abzusetzen ist?
Ich glaub nicht, das sich das so durchsetzen läßt.... obwohl es eine gute und notwendige Neuerung wäre....hm, was kosten doch gleich Fitness- Studios etc. im Jahr. :schock:
noch mal nachdenken - anmelden - und zahlen scheint doch richtig zu sein, oder noch warten, um nicht eine von denen zu sein, die umsonst gezahlt haben, weil wieder nix draus wird :confused:
Was sagt ihr???
Gruß PICCOlina
Ambu das Beuteltier
02.10.2005, 20:18
Hey Picco, klar ist die Reg. von der Steuer absetzbar, ebenso wie die Mitgliedschaft in einem Berufsverband/Gewerkschaft oder Fachliteratur/Fort- und Weiterbildungskosten.....
Deine Argumente in allen Ehren, aber ich vermute das viele genau so zögern. Und dann wird wirklich mal wieder nichts draus...
Wenn möglichst viele sich jetzt registrieren gehen wir einen wichtigen Weg für die Zukunft der Pflege in der BRD.
Zu den Kosten/Folgekosten:
Alle Beiträge sind mir auch prinzipiell lästig, ich kann die Hemmungen deswegen absolut nachvollziehen. Sollten wir aber nicht diesen relativ kleinen Obolus in Kauf nehmen um in Zukunft entsprechende Stärke als Berufsgruppe zu erreichen?
Nebenbei betrachtet: Schon jetzt müssen sich Sachbearbeiter durch die Papiere der vielen Neuregistrierungen wühlen! Die Reregistrierung ist sicherlich nicht mit weniger Aufwand verbunden, eher mehr (noch mehr Papiere). Also sieh es als Bearbeitungsgebühr eines Amtes.
Noch eine Argumentationshilfe:
Schau dich in deinem pflegerischen Umfeld um und überlege wie sonst du du dein nettes Kollegium dazu bewegen möchtest sich regelmäßig den Neuerungen und Entwicklungen in der Pflege zu widmen. Ich möchte eigentlich auch nicht von Pflegern versorgt werden die irgend wann mal irgend eine Art von Ausbildung durchlaufen haben die nie irgend wo nachgewiesen wurde.
Schon die aktuelle Diskussion über die vielen "Haushaltshilfen" die den inoffiziellen Markt der ambulanten Pflege überfluten sollte uns aufhorchen lassen!
Es wird keine nachhaltige Qualitätssicherung in der Pflege geben ohne zertifizierte und organisierte Pflegekräfte!
Gruß, T.
hallo zusammen,
ambu's argumenten kann ich nur zustimmen.
hoffentlich entsteht kein amtlicherregistrierungsbehördenmoloch...
Wie interessiert sind unsere pflegedienstleitungen eigentlich an der freiw. registrierung?
wer hier fördert, müsste auch dementsprechend gute innerbetriebliche fortbildung anbieten. und gute ibf-veranstaltungen würden selbstredend auch ausserhalb der arbeitszeit wahrgenommen.
auch im interesse der qualität unserer arbeit ist es wichtig, dass auf alle kollegen registrierungs- und damit fortbildungsdruck ausgeübt wird.
leider funktioniert dies ohne druck nur bei den eh schon engagierten kollegInnen.
gruss vom rhein, madi
Skysurfer
03.10.2005, 05:20
freiwillig anzumelden und noch dafür zu bezahlen.
Ja ich seh das genauso. Bezahlen? Wofür? Wertet mich dass in meiner Arbeit auf? kann ich dafür mehr Lohn verlangen? Qualifiziert mich das in irgend einer Form?
Wenn schon sollte das staatlich verordnet sein, dann sollte es aber umsonst sein. Geld zu bezahlen um anschliessend Leistung erbringen zu dürfen/müssen macht wenig Sinn, jedenfalls vom Standpunkt der Logik her. Auf Leistung erfolgt normalerweise Bezahlung punkt!
So muss argumentiert werden, wenn die Pflege ernst genommen werden will. Das Berufsbild der freiwilligen selbstaufopfernden Pflegenden trägt nicht gerade dazu bei unseren Stand in der Wirtschaft zu stärken.
Jeder Maler weiss was seine Arbeit wert ist und wenn er zahlen müsste um arbeiten zu dürfen würde Er sehr sicher daheim bleiben :bravo: .
Wir müssen aufhören zu bitten, wir müssen fordern..... :mosh:
Die Idee is ja nicht schlecht, aber die Durchführung......
hallo zusammen,
hallo skysurfer,
meiner meinung nach ist die freiw. registrierung ein wichtiger beitrag zur emanzipation aller in der krankenpflege tätigen, nicht mehr und nicht weniger!
es kann auch nicht darum gehen, durch nachgewiesene fortbildung forderungen nach höherem verdienst abzuleiten.
in seiner profession auf dem neuesten stand zu sein, sollte für jeden selbstverständlich sein, und es ist in der 'freien wirtschaft' eher die regel als ausnahme, dass arbeitnehmer dies als ureigenes interesse erkannt haben.
auch der von dir angesprochene maler wird nicht drumherum kommen, sich mit neuerungen in seinem arbeitsgebiet auseinanderzusetzen, immer wieder neu zu lernen.
dazu gehört dann auch eigeninitiative, und (vielleicht) auch ein finanzieller beitrag von 60€ alle 2 jahre. (was mir anfänglich auch sehr teuer erschien)
und bitte, nicht noch mehr staatlich verordnen....
vereinte grüsse, madi
Skysurfer
03.10.2005, 14:11
Tja das seh ich wirklich anders. Emanzipiert bin ich, oder ich bin es nicht! Dafür brauch ich nu wirklich keinen Wisch zuhaus und Geld ausgeben nochweniger.
Wer sich in der Pflege emanzipieren will kann ja fortan an mein Bankkonto abdrücken, würd mich echt freuen. Ich schick Euch dann nen Wisch heim, dass Ihr registriert und emanzipiert seid....... ;)
PS: Personal mit Selbstvertrauen und Emanzipation finde ich halt nicht, wenn man für einen Berufsstand wirbt, dem so gut wie jegliche Kompetenz und Fähigkeit abgesprochen wird, von dem gesagt wird dass Er nur der Laufbursche und Zudiener der Ärzte sei. Da nützt es auch nichts immer mehr pflegende mit Studium auszubilden oder die Anforderungen an die Pflegeschüler zu erhöhen, um mehr Selbstwertgefühl hervorzurufen.
wozu lern ich eigentlich den ganzen Kram und die langen Jahre, wenn ich nur Töpfe schleppen und Pillen zählen darf in good old Germany. Über uns lacht doch der Rest der Welt, zumindest was die Pflegenden betrifft. Dieses Bild hat die Mehrheit der Bevölkerung von uns.....leider leider... Unser Aufgabengebiet im Pflegealltag trägt doch nun wirklich nicht dazu bei sich zu emanzipieren oder Selbstbewußtsein zu fördern oder Siehst Du das anders?
Nich böse sein aber der Zynismus musste jetzt sein.
allerdings sehe ich das völlig anders, skysurfer...
- freiwillige registrierung ist viel mehr als ein 'wisch', sie weist nach, dass du auf dem laufenden bist.
- es geht dabei eben nicht darum, immer mehr pflegende mit studium auszubilden, sondern darum, jeden in der pflege tätigen, also auch die kollegen auf der sog. 'normalstation' ständig in ihrem berufsfeld weiter zu qualifizieren.
dass systematik und inhalt der ausbildung verändert werden müssen, ist ein anderes thema. fernziel muss hier meiner meinung nach die pflicht zur registrierung sein, ähnlich dem us-amerik. system.
- auch in 'good old germany' können pflegende weitaus mehr tun als 'töpfe schleppen und pillen zählen'.
leider begnügen sich zuviele? kollegen mit dem rückzug auf diese arbeiten, und pflegen bestenfalls noch ihr selbstmitleid.
auf sachliche diskussionsbeiträge freut sich
madi
Skysurfer
03.10.2005, 17:47
auf sachliche diskussionsbeiträge freut sich
madi
Sind wir gerade nicht mehr sachlich?
Zum Thema begnügen.....ich weiss ja nicht wo Du bisher so gearbeitet hast, bevor es Dich in die Anästhesie verschlug, aber auf "Normalstation" mußt Du dich begnügen, ob Du willst oder nicht. Darfst ja nichmal ne Kopfschmerztablette austeilen ohne Erlaubnis des Arztes, :confused:
Thema auf dem Laufenden sein...
in jeder Klinik in der ich bisher die Ehre hatte, waren Fortbildungen Pflicht, jedenfalls eine Mindestanzahl davon....wo is jetzt das Problem mit der Registrierung. Was bitte bringt mir diese Registrierung?
Elisabeth
03.10.2005, 18:41
Warum muss eigentlich Fort- und Weiterbildung immer mit Wissenserwerb im medizinischen Bereich gleichgesetzt werden? Eine Kopfschmerztablette soll derjenige ansetzen, der Diagnostik und Therapie studiert hat. Wenn meine Professionalität daran festgemacht wird, ob ich eine Tablette geben darf oder nicht... na dann gute Nacht Pflege.
Elisabeth
Skysurfer
04.10.2005, 08:00
Ja gute Nacht..... wird mir jetzt eindeutig zu kompliziert hier. :wut:
Superfantastisch
04.10.2005, 08:03
Eine Kopfschmerztablette soll derjenige ansetzen, der Diagnostik und Therapie studiert hat.
... und selbst "so einer" ;) ist dazu verpflichtet, sich kontinuierlich fortzubilden: 250 Punkte in 5 jahren sind für vertragsärzte gesetzlich nachzuweisen. allerdings auch erst seit etwas länger als einem jahr!
http://cme.springer.de/pages/DisplayContent.do?cid=141304&fid=141203
wenn man den organisationsgrad der ärzte bedenkt (mit ärztekammern und allem pi-pa-po) hinkt die pflege auf dem gebiet der kontinuierlichen fortbildung doch nicht so weit hinterher, wie man vielleicht denken mag.
Superfantastisch
04.10.2005, 08:07
wird mir jetzt eindeutig zu kompliziert hier. :wut:
darum wohnst du auch in der schweiz, oder?
Skysurfer
04.10.2005, 08:32
Ja genau, ich musste mir als Schüler schon dieses Geheule reinziehen, hab gedacht ich könnte was verändern, musste feststellen, es gibt nicht viel zu verändern....den allermeisten gefällt es so wie´s läuft und ein großer Teil der Anderen hat gar keine Meinung.....puh.
Bin nich der Typ der ewig meckert, ich packs an und schaff was. Bin dahin gegangen wo man Leute mit Einsatzwillen und Tatendrang vor allem aber auch Verantwortungsgefühl schätzt und auch bezahlt!!!! Hab mein Gehalt selber ausgehandelt und bin sehr gut damit gefahren, nur um mal auf den Post etwas weiter oben zurückzukommen von wegen Leistung und Bezahlung.
Hab nich studiert, korrigiere aber trotzdem Blutzucker selbstständig genau wie Kaliumspiegel incl Kaliumsubstitution, Bluttransfusionen etc. etc. geht prima alles auch ohne Ärzte. Wir haben genau definierte Kompetenzlisten und gut is ;)
Ich hörs immernoch das gejammer, "wenn mir ein Arzt Töpfe schleppt nehm ich Blut ab!" lächerliches Gelaber..... Blutabnehmen keine Zeit, da kommt die Pflege zu kurz... Das Zeuch richten, dem Arzt womöglich noch das Pflästerchen reichen, das schlampige Abnahmetablett säubern und Material entsorgen geht aber was? Das is für mich Arbeit, die kann ein dressierter Affe machen. Wenn ich schon das ganze Geschmeiss richte und entsorge und wie oft hab ich verblutete Nadeln auf dem Tablett rumliegen gehabt....man man man.... dann kann ich auch gleich selbst zustechen. das ist nur noch das i Tüpfelchen.
Sorry für die eine oder andere Emotionalität. Bei dem Thema stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Habe fertich.
Cu Sky
Habe fertich.
Wenn dann jetzt alle auch 'Flasche leer' haben, bitte ich darum, hier wieder zum eigentlichen Thema zurückzukehren und die übrigen Punkte per PN oder in eigenen Threads zu diskutieren.
Danke,
hhe
Elisabeth
04.10.2005, 08:59
Ich lernte durch Erfahrung vor vielen, vielen Jahren, dass man einen hohen NaCl Wert mit NaCl freier Infusion und Medis bekämpft. Vor vielen Jahren wechselte ich das Fachgebiet und erfuhr, dass in so einem Falle NaCl freie Lösungen für den Pat. schädigend sein können.
Wir lernen durch Erfahrung auf den jeweiligen Stationen. Unser Fachwissen reicht für diesen schmalen Grat... für mehr nicht. Wenn es so einfach wäre, dann wäre aus Kostengründen schon das Medizinstudium abgeschafft.
Ich erlebte Kollegen, die glaubten es reicht sich die Technik des Vorgehens abzuschauen bei erfahrenen Kollegen. Die Folgen nur technisch und ohne fachlich fundiertes Hintergrundwissen zu arbeiten möchte ich als Pat. nicht erleben.
Was glaubst du, darfst du in der Schweiz machen? Du bist auch dort keine kleiner Arzt. Der Spielraum ist etwas größer... im technischen Bereich aus deiner Sicht. Der AG hat dich schmalspur- weitergebildet. Du weißt genauso viel, wie du für dein Fachgebiet wisen mußt um funktionieren zu können. Nicht weniger aber auch nicht mehr.
Wie stehts mit den theoretischen Fachkenntnissen zu Thromboseprophylaxe (Virchow- Trias), Dekubitusprophylaxe (Anatomien und Physiolgie der Entstehung eines Dekubitus), Pneumonieprophylaxe (Pathophysiologie der nosokomialen Pneumonie), Hautpflege (W/O und O/W- welche Anwendungsbereiche).
Wie stehts mit den praktischen Fachkenntnissen zum Thema BasStim, Kinästhetik, Bobath, FOTT usw..
Sind in diesen Bereichen auch ausführliche Kenntnisse da? Und werden sie auch regelmäßig aktualisiert?
Elisabeth
hallooo???
haben jetzt alle fertich?
wär schade drum... ;)
@ elisabeth:du sprichst mir aus der seele.
zurück zum thema:
ich bin sicher, die registrierung wird auch unsere pflegedienstleitungen fordern, in puncto qualitätssicherung zum beispiel.
um die geforderten punkte zu liefern, kann mann/frau sich nicht nur auf teuren symposien herumtreiben, ich baue auf klare, nicht zu laxe regeln für die anerkennung zb von int. fortbildung und abteilungseigenen fortbildungen, einweisungen u.ä.
grüsse, madi
In der Intensivpflege arbeiten wir in einer grauzone, in der sich immer ärztliche und pflegerische Tätigkeiten vermischen. Wenn man da auf Prinzipien herumreitet kann das Arbeiten zur Qual werden. Ich breche mir keinen dabei ab, für den Arzt mal Blut abzunehmen, Viggos und Arterien zu legen, wenn dieser grade mal nicht kann. Dann weiß ich, es ist erledigt und ich muß nicht ständig hinterherlaufen ( was im Endeffekt nochmehr Stress bedeutet ). Genausowenig breche ich mir einen dabei ab Töpfe zu schleppen und Patienten den Hintern zu putzen. Dieser gesamte Mix macht mir - oh Wunder - Spaß. Vielleicht werde ich nun als abnorme Persönlichkeit eingestuft, aber sei's drum. Ich laufe nicht auf der ITS mit einer dicken Hose rum weil ich Viggos legen und Kaliumsperfusoren anhängen kann, ich degradiere mich aber auch nicht zum Töpfeschlepper und Poabwischer. Ich bin Fachpfleger - und das ist auch gut so!!!
@Skysurfer
Kaum zu glauben, aber auch auf deutschen Intensivstationen genesen die Patienten!!! ;)
Skysurfer
06.10.2005, 11:36
In der Intensivpflege arbeiten wir in einer grauzone, in der sich immer ärztliche und pflegerische Tätigkeiten vermischen. Wenn man da auf Prinzipien herumreitet kann das Arbeiten zur Qual werden. Ich breche mir keinen dabei ab, für den Arzt mal Blut abzunehmen, Viggos und Arterien zu legen, wenn dieser grade mal nicht kann. Dann weiß ich, es ist erledigt und ich muß nicht ständig hinterherlaufen ( was im Endeffekt nochmehr Stress bedeutet ).
Super Einstellung!
Genau das meine ich ja damit, natürlich vergisst keiner wer er ist, oder was seine Aufgebe ist. Nur hat mich immer gestört, das ich den Medizinern hinterhersekkeln durfte damit die ihre ungeliebten Tätigkeiten machen, ohne das ich die Möglichkeit gehabt hätte es selber zu tun!
Jetzt sieht das halt anders aus, jetzt ist es per Definition meine Aufgabe. Was mich, wie Du richtig bemerkt hast nicht besser oder schlechter macht als Andere, das war auch nie meine Absicht so rüberzukommen.
Eine Viggo legen kann jeder Er/Sie muss nur wissen worauf es ankommt, das verlangt höchstens Interesse und Willen zur Weiterbildung nicht aber ein Studium. Kalium wir bei uns im Übrigen nicht mit Perfusoren verabreicht, aber auch das kann jeder, wenn Er/Sie die nötige Ausbildung dafür hat, auch ohne Studium. Is nur die Frage wie bildet man aus und wieviel Personal will man dafür bereitstellen.........
Greetz Sky
Elisabeth
06.10.2005, 11:43
Nur hat mich immer gestört, das ich den Medizinern hinterhersekkeln durfte damit die ihre ungeliebten Tätigkeiten machen, ohne das ich die Möglichkeit gehabt hätte es selber zu tun!
Gestatte, das ich mir ein Lächeln nicht verkneifen kann:
Welche Aufwertung: Ungeliebte Tätigkeiten übernehmen zu dürfen. *gggggggg*
Das Prozedere habe meine jüngsten Kiddys auch sehr gut drauf: man muss nur kräftig genug seinen Unmut zum Ausdruck bringen, die Arbeit erst nach mehrmaligen Aufforderungen beginnen... da steigen die Chancen, dass es jemand anders macht. Unser "Herr des Hauses" (der nur am WE da ist) fällt regelmäßig drauf rein. *g*
Elisabeth
Skysurfer
06.10.2005, 12:41
Gestatte, das ich mir ein Lächeln nicht verkneifen kann:
Welche Aufwertung: Ungeliebte Tätigkeiten übernehmen zu dürfen. *gggggggg*
Elisabeth
Also von meiner Seite aus gesehen sind diese Tätigkeiten nicht ungeliebt, ich wüsste auch nicht wo ich etwas von Auf oder Abwertung geschrieben hätte. Das ist doch nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich weiss auch nicht warum hier alle so allergisch reagieren bei dem Thema. Wenn es Euch nicht stören würde solche Arbeiten nicht übernehmen zu dürfen, sollte es ja auch keine Auf oder Abwertung Eurer Arbeit darstellen, damit wäre Dieser Beitrag ja überflüssig oder nicht?
Ich bin sicher nicht der Buhmann der Euch erzählt hat das Eure Pflege weniger Wert ist, nur weil es in Deutschland nicht zur Regel gehört Blut abzunehmen oder Viggos zu legen. Ich habe nur versucht zu zeigen wie´s bei uns so läuft und wer daraus solche Schlüsse zieht, zeigt doch das Er/Sie in irgendeiner Form ein Problem damit hat. Sonst kann ich solch eine Reaktion nicht verstehen.
Grüssle Sky
Moin Skysurfer!
Vielleicht wirken Deine Beiträge manchmal ein wenig, sagen wir, unglücklich und befremdlich. Wenn ich dieselbigen durchlese schwingt so'n bißchen mit wie " hey, ihr armen Pflegesäcke in Deutschland, bei uns ist alles besser" (lächelvonobenherab)!! Man kann die beiden Staaten und deren Gesundheitssystheme nicht miteinander vergleichen. Wir sind auf dem Weg und vielleicht überholen wir euch ja irgendwann ;) !
Der Weg der Registrierung und die daraus resultierende Motivation Fortbildungen zu besuchen ist jedenfalls kein schlechter!
Skysurfer
06.10.2005, 13:34
Moin Skysurfer!
Vielleicht wirken Deine Beiträge manchmal ein wenig, sagen wir, unglücklich und befremdlich. Wenn ich dieselbigen durchlese schwingt so'n bißchen mit wie " hey, ihr armen Pflegesäcke in Deutschland, bei uns ist alles besser" (lächelvonobenherab)!! Man kann die beiden Staaten und deren Gesundheitssystheme nicht miteinander vergleichen. Wir sind auf dem Weg und vielleicht überholen wir euch ja irgendwann ;)
Wenn es so rüberkommt tut es mir leid, aber geschrieben hab ich das nicht. Ich weiss wohl, das es in D ein Reizthema darstellt. Hab ja auch in D gearbeitet. Bin aber gern dabei, wenn es darum geht sich um schwierige Themen zu "zanken" :D
Dann bewegt sich auch was, wenn alle dieselbe Meinung vertreten is ja langweilig.......
Aber den hier, :hihi: hab ich sicher nich gemacht is nicht meine Art Andere abzuwerten oder mich aufzuwerten.
Falls Ihr uns in D "überholen" solltet, was auch immer damit gemeint ist, fänd ich das super! Villeicht heisst mein neuer Tätigkeitsbereich dann Deutschland????
Wir befinden uns in Deutschland ja in einem gigantischen Reformprozess ;) ; am Ende sind wir bestimmt überall wieder die einzig wahre Nummer 1 und das Maß aller pflegerischen Dinge !!! ;) ;)
Skysurfer
06.10.2005, 14:01
Dein Wort in Gottes Ohren..... ;)
Superfantastisch
06.10.2005, 19:53
Genau das meine ich ja damit, natürlich vergisst keiner wer er ist, oder was seine Aufgebe ist. Nur hat mich immer gestört, das ich den Medizinern hinterhersekkeln durfte damit die ihre ungeliebten Tätigkeiten machen, ohne das ich die Möglichkeit gehabt hätte es selber zu tun!
...
ah ja. nur hat das leider nichts mit der freiwilligen registrierung zu tun!
Elisabeth
07.10.2005, 06:24
@ skysurfer
Nur hat mich immer gestört, das ich den Medizinern hinterhersekkeln durfte damit die ihre ungeliebten Tätigkeiten machen, ohne das ich die Möglichkeit gehabt hätte es selber zu tun!
Also von meiner Seite aus gesehen sind diese Tätigkeiten nicht ungeliebt, ich wüsste auch nicht wo ich etwas von Auf oder Abwertung geschrieben hätte.
Um bei meinem Beispiel aus dem Alltag zu bleiben: mein Männe empfindet die Arbeiten auch nicht als ungeliebt. Sie müssen halt gemacht werden, wenn ein großer Haushalt laufen soll. Die Profitierenden sind meine Kiddys- sie haben mehr geliebte Freizeit.
Elisabeth
Elisabeth
07.10.2005, 06:26
Warum ist es ein Reizthema in D? Wir machen Tätigkieten die in unseren Abrechnungen (mein Haus verwendet immer noch PPR zur Personalberechnung) nicht erscheinen. Für die grundpflegerischen Tätigkeiten bleibt immer weniger Zeit.
Gehört dies zum Thema "Freiwllige Registrierung"? Ich meine schon. Es geht hier um Berufspolitik. Dazu müßte ich eine einheitliche Vorstellung vom Berufsbild haben und die haben wir m.E. bei weitem nicht. Was sollen die Inhalte der Schulungen sein? Oder geht es bei der ganzen Sache nur um die Erstellung eines Papiers ohne Hintergrund, ohne Zielorientierung? Derzeit kann ich mich des Eindruckes nicht erwähren, dass es primär um etwas anderes geht:
Damit gibt es in Deutschland zum ersten Mal die Möglichkeit, ähnlich wie schon in anderen europäischen Ländern sowie in den USA und Australien, zuverlässige Daten über die Anzahl der in der Berufsgruppe Tätigen, deren Einsatzorte und Qualifikationen zu erheben.
...
Durch dieses Projekt soll gegenüber der Gesellschaft und dem Gesetzgeber die Notwendigkeit und der Nutzen einer Registrierung von beruflich Pflegenden deutlich gemacht werden.
....
Fachkompetenz
Fachbezogen (z.B. Kontinenztrainig, Injektionen, Lagerung)
Fachübergreifend (z.B. Qualitätsentwicklung, Pflegetheorien, Berufsrecht)
Sozialkompetenz (z.B. Rhetorik, Kommunikation, Konfliktbewältigung)
Methodenkompetenz (z.B. Gestaltung des Pflegeprozesses, Anleitung)
.....
50% der Fortbildungspunkte sollten im eigenen Fachgebiet, bzw. Arbeitsgebiet erworben werden, die anderen 50% fächerübergreifenden Themen gewidmet sein.
Es gibt keine Vorgaben, wie in der vorherigen Version, dass die Punkte gleichmäßig in allen Kompetenzen verteilt sein müssen. Das es für fachkompetenz per se erst mal nur 1 Punkt pro 45 Minuten gibt, hat ja noch nichts zu sagen.
Was meint: pflegerische Weiterbildung im Jahr? Da gibts 20 Punkte fürs Jahr. Was ist Pflege? Wieviel Stunden müssen sein? Und was sollen die Inhalte sein?
Wohl dem der Pflege studiert- der bekommt 40 Punkte.
Was soll da rauskommen? Sollen wir alle studieren? Was will man vergleichen? Äpfle mit Birnen?
Elisabeth
Was meint: pflegerische Weiterbildung im Jahr? Da gibts 20 Punkte fürs Jahr. Was ist Pflege? Wieviel Stunden müssen sein? Und was sollen die Inhalte sein?
Wohl dem der Pflege studiert- der bekommt 40 Punkte.
Was soll da rauskommen? Sollen wir alle studieren? Was will man vergleichen? Äpfle mit Birnen?
so richtig entschieden ist da ja noch nix, wenn ich das richtig sehe. der pflegerat wird sich da schon so seine gedanken machen.
das ziel muss natürlich sein, die reg. und die damit verbundene fortbildung für alle pflegenden zur verpflichtung zu machen, sonst bringts alles nix.
bassauer
13.10.2005, 15:10
Hallo!
Mit "pflegerischer Weiterbildung" sind 2-jährige Fachweiterbildungen (staatlich oder von der DKG anerkannt) oder andere, welche es in einzelnen Bereichen gibt (auch 1-2 Jahre, z.B. Palliative Care mit 160 (200 Stunden) gemeint. "Fortbildungen" werden nach der Tabelle bepunktet.
Gruss aus dem noch sonnigen Ländle
Dieter
Obs-Pfleger
13.10.2005, 16:09
Hallo!
Bei allen Pro und Kontra Argumenten die hier über die "Freiwillige Registrierung von professionell Pflegenden" (und die damit verbunde Diskussion über den berufspolitischen Stand der Pflege) ausgetauscht werden, sollten wir eines nicht vergessen: Alleine die Tatsache das darüber diskutiert wird ist meiner Meinung nach schon ein großer Schritt nach vorne!!! :bravo: :bravo: :bravo: Es ist ein Beweis dafür, das es vielen von uns NICHT mehr egal ist (auch diejenigen die momentan noch nicht davon überzeugt sind) in welche Richtung "Pflege" zukünftig gehen wird!
Ich persönlich halte die "freiwillige Registrierung" für ein gutes Instrument! In der heutigen Zeit, wo immer mehr Kliniken privatisiert werden, nicht mehr nach BAT bezahlen und man sich häufig schon sein Gehalt selbst aushandeln muß (was ja generell nicht schlecht ist) ist die "freiwillige Registrierung" bestens dafür geeigent sich persönlich weiter zu bilden (was zumindest mir persönlich bei der täglichen Arbeit auch eine gewisse Sicherheit verschafft) und auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen!!!
Mfg Obs-Pfleger - "Der noch nicht registriert ist, es aber demnächst freiwillig tun wird" :jubel: :jubel: :jubel: (Einfach nur herrlich diese Banane) :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
Superfantastisch
16.10.2005, 14:03
In der heutigen Zeit, wo immer mehr Kliniken privatisiert werden, nicht mehr nach BAT bezahlen und man sich häufig schon sein Gehalt selbst aushandeln muß (was ja generell nicht schlecht ist) ist die "freiwillige Registrierung" bestens dafür geeigent sich persönlich weiter zu bilden
sind es nicht eher die kongresse und fortbildungen, die zu der persönlichen bildung beitragen? und daran kann man auch unregistriert teilnehmen.
Obs-Pfleger
16.10.2005, 17:24
sind es nicht eher die kongresse und fortbildungen, die zu der persönlichen bildung beitragen? und daran kann man auch unregistriert teilnehmen.
OK, ich gebe zu ich hab mich bzgl. der Möglichkeiten der persönlichen Fort- u. Weiterbildung etwas einseitig geäußert, stimme deiner Aussage auf jeden Fall zu. :dafuer:
Ich wollte mit meiner positiven Aussage über die Freiwillige Registrierung lediglich klar stellen das ich diese für eine von vielen sinnvollen Möglichkeiten halte sich weiterzubilden und dabei gleichzeitig die Möglichkeit hat das erworbene Wissen in organisierter u. transparenter Form (für sich persönlich sowie zukünftige oder jetzige Arbeitgeber) festzuhalten! :)
Mfg Obs-Pfleger :jubel:
moosmuffel
30.10.2005, 22:35
Hallo Teilnehmer,
ich bin heut zufällig auf die Problematik " Punktesammeln für Pflegende" gestossen als ich mich über eine Fortbildung informierte. Zunächst war ich überrascht, ich kenne dies zwar aus anderen Berufsgruppen (Ärzte, Rettungsassistenten) aber bei uns war es mir bis dato unbekannt. Auf den meistens Info´s zu Fortbildungen und Kongressen findet sich kein Hinweis darauf.
Soviel zum Thema Kampange.
Wer jetzt sagt deine Schuld, hättest dich ja mal fortbilden können und oder informieren. Hab gerad ne Fortbildung ( 2 Jahre) hinter mir, und besuche regelm. diverse Fortbildungen.
Noch mehr überrascht hat mich die Tatsache das ich auch noch Geld dafür zahlen soll, das jemand den ich gar nicht kenne Unterlagen über mich sammelt und verwaltet. ( Was geschieht eigentlich sonst noch damit und wer darf da Einsicht nehmen oder Auskunft kriegen?) ( Und wozu braucht ihr mein Schulabschluss bzw. meinen Werdegang?? ) Aber gut ...
Zum Punkte Arbeitgeber: Ich kenne keinen Arbeitgeber und habe auch noch von keinem gehört der in letzter Zeit zu einem seiner Pflegenden gegangen ist und gesagt hat " du lass dich registrieren, ich zahle das "
Dies würde ja auch vorraussetzen das er toleriert das jeder!! Mitarbeiter einer Station 40 Punkte in 2 Jahren sammelt. Bei der derzeit gültigen Punktewertung ist das ein Arbeitszeitausfall den momentan kaum ein Arbeitgeber haben will.( Arbeitszeit würde ja auch anfallen für Fortbildungen , Kurse und Seminare die im eigenen Haus vor.-u. nachbereitet werden, das ist alles Zeit die ich nicht am Bett stehe)
Wo wir gerad dabei sind: Die Qualität der Fortbildung, in anderen Berufsgruppen werden die Fortbildungen zertifiziert und somit zumindest zum teil ( nicht alle) Qualitätsgeprüft. Wenn ich mir da die Wertungstabelle des DBfK so ansehe dann sehe ich da keine echte Qualitätssicherung. ( Ein Seminar zur "enteralen Ernährung" kann auch meine Frühstückspause sein um mal überspitzt zu argumentieren)
Was passiert mir eigentlich wenn ich meine Punkte nicht erreiche?
Ich bin mir sicher das dieses Thema noch einiges in sich birgt...
bassauer
31.10.2005, 09:28
Hallo moosmuffel!
Aus Zeitgründen nur einige Themen:
Es gibt Krankenhäuser, welche die Registrierung aller Pflegekräfte bezahlt haben.
Ob die Fortbildungen in der Dienst- oder Freizeit sind und wer sie zahlt spielt bei den Punkten keine Rolle.
In der KTQ-Zertifizierung wird nach dem Registrierungsgrad der Beschäftigten gefragt (Somit auch Anreiz für die AG, welche bestimmte Punktzahlen brauchen, so auch eher wieder Unterstützungen für Fortbildungen im Trend).
Eine Frühstückspause wird sicher von Niemanden per Unterschrift und Stempel als Seminar bestätigt.
Die Teilnehmerlisten müssen wie bei den Ärzten zwecks Kontrollen aufbewahrt werden, die Bescheinigungen müssen am ENDE der Veranstaltung ausgegeben werden.
Die Veranstaltungen müssen irgendwann einmal auch vorangemeldet werden, wenn man mit dem Logo der Registrierung wirbt.
Sinnvoll ist auch, dass nach der Registrierung auf dem Namensschild "Fritz Müller, RbP" steht.
So in Kürze und herrlichem Sonnenschein
Dieter
hallo herr bassauer,
meine fantasie reicht nicht aus: was bedeutet 'RbP'???
fragende grüsse,
madi
bassauer
03.11.2005, 09:00
Hallo madi!
Jetzt schlampe ich auch im Forum mit Abkürzungen ohne Erklärung. Ich dachte es sei bekannt und habe die falsche Überschrift nicht registriert. Die Registrierung heisst "Registrierung für beruflich Pflegende (RbP)". Der Titel der Serie ist von Anfang an falsch: Nicht "professionell" Pflegende. Ausnahmsweise wird die deutsche Bezeichnung benutzt.
Gruss aus Schwaben
Dieter
Elisabeth
03.11.2005, 15:09
...."Registrierung für beruflich Pflegende (RbP)". Der Titel der Serie ist von Anfang an falsch: Nicht "professionell" Pflegende.
Na das ist ja mal ne flotte Feststellung. *fg*
Elisabeth
bassauer
03.11.2005, 15:34
Hallo Elisabeth!
Diesmal habe ich Probleme mit Abkürzungen: was heisst "fg"?
Gruss Dieter
danke, herr bassauer!
da hätte ich auch selbst drauf kommen können....
aber auch schade, denn irgendwie hatte ich mich schon gefreut, demnächst sowas ähnliches wie 'reg.nurse' auf meinem namensschild zu lesen...
*gfg*
madi ;)
bassauer
03.11.2005, 17:05
Dann schreiben Sie doch "Name, reg. Pflegekraft RbP" (wenn Sie registriert sind)
Dieter
gute neuigkeiten:
in unserem krankenhaus wird die freiwillige registrierung jetzt auch von der pdl unterstützt!!!!:bravo:
ich glaube immer noch, das die freiw. registrierung ein guter, wenn nicht der weg zur eigenständigkeit und professionalisierung ist.
wär schön, wenn noch mehr kollegen dafür sorgten, dass sie nicht zur totgeburt wird....
gruss vom rhein, madi
Schwester S.
30.08.2006, 06:44
Ich finde die freiwillige Registrierung an sich schon sinnvoll, allerdings schrecken mich die Kosten immer noch ab; das "Kosten - NUTzen -Prinzip" stimmt da irgendwie nicht, finde ich.
DEnn was ich nebenberuflich für meine Weiterbildung getan habe, kann ich doch immer durch Zertifikate nachweisen.
Ist es außerdem nicht so, dass sich v.a. die PK registrieren lassen, die sowieso vorne weg sind an Motivation, Einsatz, Weiterbildung? Deren berufliche Motivation merkt man doch dann auch am beruflichen Lebenslauf, in dem evtl. Weiterbildung auf Weiterbildung folgen.Und natürlichan ihrer tgl. Arbeit.
Verstehe mich nicht falsch, aber auf freiwilliger Basis Geld für etwas zu bezahlen, was nichtmal gefordert ist, sehe ich dann doch nicht ganz ein!
Also entweder es ist Pflicht für alle oder die Kosten müssen runter!
Warum kostet die Zweitregistrierung eigentlich das 4fache der Anmeldung???
Hat man anfangs nicht viel mehr Arbeit mit meinen ganzen Daten??
Oder will man die PK nicht gleich abschrecken??
Was die PDLs anbetrifft, so ist es in unserem Haus so, dass sämtliche Weiterbildungen außerhalb der Klinikmauern in Freizeit und auf eigene Rechnung zu erfolgen haben. Das macht dann nochmal GEld aus, für einen Ausweis, der mich als "registriert" ausweist. Braucht's das wirklich??
Schwester S., die übrigens hochmotiviert mitten in den Abschlußprüfungen der FWB steckt.....
Sören Lösche
30.08.2006, 14:02
Hallo Sschwester S.,
diese Argumentation ist schon häufig. Das eher die Motivierten anspringen, die sonst auch viel tun, ist sicher richtig. Dennoch möchte ich den Weg verteidigen.
1. Es ist für die Pflege insgesamt berufspolitische sehr wichtig.
2. Es ist für jeden selbst ein Qualitätskriterium, ob bei der Bewerbung oder bei Zielvereinbarungsgesprächen im Hause, oder auf der Station. Nach TVÖD sind bis zu 6-8% des Gehaltes leistungsorientiert auszugeben (auf dienächsten Jahre gestaffelt) Die Punkte könnte man als ein Kriterium zur Orientierung ansetzen. Wir planen so etwas.
3. Wir sind sowieso fast alle nach Stellenbeschreibung verpflichtet unser Wissen auf dem aktuellen stand zu halten.
Die Gebühren sind bei der Reregistrierung teuer, weil die Registrierungsstelle dann erstmalich die ganzen Fortbildungsbescheinigungen prüfen muß. Das ist ein hoher Personalaufwand.
In England kostet es ca. 200€. Es darf niemand ohne arbeiten, und wenn man über 5 Jahre nich registriert war, kann man es nicht mehr werden. Es klappt.
Grüße aus Hannover
Sören:jubel:
Schwester S.
31.08.2006, 06:00
"]Es ist für jeden selbst ein Qualitätskriterium, ob bei der Bewerbung oder bei Zielvereinbarungsgesprächen im Hause, oder auf der Station. Nach TVÖD sind bis zu 6-8% des Gehaltes leistungsorientiert auszugeben (auf dienächsten Jahre gestaffelt) Die Punkte könnte man als ein Kriterium zur Orientierung ansetzen. Wir planen so etwas.
Hallo Sören,
ich könnte mir schon vorstellen, dass einem KH es bei Leistungsorientierung mehr darum geht, wie jemand dieses Wissen im Interesse des Klinikum einsetzt; soll heißen den Standarthefter aktualisiert, am QM mitmacht....usw.
DAFÜR brauche ich letztendlich diese Registrierung nicht...
3. Wir sind sowieso fast alle nach Stellenbeschreibung verpflichtet unser Wissen auf dem aktuellen stand zu halten.
Wie gesagt, das könnte ich auch mit meinen Zertifikaten...
Sören, dieses berufspolitische versteh ich auch nicht so ganz. Wie viele sind denn schon registriert und wieviele PP gibt es überhaupt?? Oder soll das damit erst herausgefunden werden??
Ich vermute einfach, wenn man sich als Registrierter outet erntet man unter KOllegen v.a. folgende Reaktion::hihi: :hihi: Sorry, aber dies ist meine Erfahrung.
Engagement ist bis zu einem gewissen Punkt gut, aber eben irgendwann auch gut. Sicher heißt es dann gleich wieder: Hast du soviel Zei? UNd zuviel GEld?
Wie gesagt, die Fortbildungen, die ich zum Punktesammlen brauche, kosten alle nicht wenig, werden leider zumeist nicht im Haus angeboten und fallsen damit voll zu meinen Lasten.
Ob das der leistungsorientierte Tarif ausgleicht???
Bin auf deine Gegenargumentation gespannt...
Sabine
Elisabeth
31.08.2006, 09:15
Die endlose Diskussion zur Freiwilligen Registrierung... . Ich bin dagegen.
1. Das Argument, man müsse in Erfahrung bringen, wieviele Pflegekräfte es gibt ist schnell wiederlegt: ein Blick beim Bundesgesundheitsamt genügt. Die Statistiken dort sind im Gegensatz zum Statistischen Bundesamt an der Mitarbeiteranzahl interessiert. Das Statistische Bundesamt rechnet um in Vollzeitkraft.
2. Das Argument, man wüßte nichts über die Altersstruktur- ebenfalls widerlegbar: Statistisches Taschenbuch Gesundheit- da gibst dazu Auskunft.
3. Man weiß nichts über die Qualifikation... müßte man sich die Mühe machen und Qualitätsberichte ansehen. Ergo: Zahlen vorhanden.
Mehr Ziele gibt die Freiwillige Registrierung m.E. nicht an.
Zur Punktevergabe: Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband bringt Punkte: Welcher Kompetenzzuwachs ist zu erwarten bei einer Aktivität, die sich auf das Beiträge zahlen beschränkt.
Das Lesen einer Pflegezeitschrift bringt Punkte. Wir wissen alle, dass die Qualität mancher Veröffentlichungen doch sehr zu wünschen übrig läßt.
Fernfortbildung: wer bestätigt mir eigentlich, dass ich mich zu Hause weiterbilde? Das Durcharbeiten der Manuskripte fällt dem einen leicht, dem anderen nicht- wie den Mehraufwand nachweisen?
Über die Qualität der Fort- und Weiterbildungen wird nichts gesagt. Jeder, der sich berufen fühlt kann ein Seminar anbieten. Oder hab ich die Zertifizierungsanforderung für Bildungsanbieter überlesen?
usw., usw., usw.
Alles in allem ein Versuch einer Gruppe, die offensichtlich eher praxisfern und sehr idealisiert an die Sache herangegangen ist. Man gewinnt mittlerweile auch den Eindruck, dass man dort selbst nicht mehr so überzeugt ist von seiner Idee- ständig neue Vorgaben für die Punkte.
Die Pflege hat bereits geantwortet. Laut Statistischem Bundesamt soll es 1,2 Mill. Pflegekräfte in allen Bereichen geben. Anfang des Jahres soll die Anzahl der Registrierten die 2000 gerade überstiegen haben.
Wenn eine Registrierung, dann ordentlich: Pflicht und ein zertifiziertes Angebot. Und da brauchst keine Neuerfindung des Rades: bei den Docs, den Handwerkern und sogar den Psychotherapeuten gibst sowas schon- die Kammer. Ob wirs Kammer nennen oder anders ist dabei "wurscht". Der Inhalt zählt.
Elisabeth
Sören Lösche
31.08.2006, 09:54
Moin,
genau die ganze Sache soll nur eine Vorstufe zur Kammer sein, um den Weg zu beschleunigen. Für mich ist dies typisch Pflege, ohne Zwang bewege ich mich nicht, und trete auch nicht im Interesse meines Berufsstandes in Vorleistung. Doch wenn der Weg mit der Registrierung (die Zertifizierungspflicht der Fortbildungen ist schon beschlossen) und der Pflegekammer jetzt nicht klappt, ist das das Ende für die Professionalisierung in der Pflege. Hr. Böhme hat in Die Schwester / Der Pfleger schon wieder im August geschrieben: Pflegen kann jeder! Das wird dann eben so kommen.
Warum sind den die Veröffentlichungen in Fachzeitschriften nicht besser?? Es sind doch unsere Arbeiten, also sind wir schlecht.
Zu den Daten. Es gibt diese Daten zu Pflegekräften in aktueller FDorm nicht über das Gesundheitsamt oder andere Behörden.
Zu den Mitgliedschaften: Die Berufsverbände können nur stark sein, wenn sie viele zahlende und/oder aktive Mitglieder haben.
Aus dem sonnigen Hannover
Sören:mosh:
Elisabeth
31.08.2006, 10:59
Hr. Böhme hat in Die Schwester / Der Pfleger schon wieder im August geschrieben: Pflegen kann jeder! Das wird dann eben so kommen.
Und Herr Böhme hat sogar recht mit seiner Behauptung. Es wird übrigens nicht nur so kommen, es muss sogar so kommen.
Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt: was ist denn Pflege? Wir wollen doch dem Angehörigen, der zu Hause liebvoll sein Familientmitglied pflegt (wäscht, füttert, trocken legt) nicht absprechen das er pflegt? Er tut es nach bestem Wissen und Gewissen (wie übrigens auch viele Pflegekräfte).
Welche Qualifikation braucht es für welche Pflegemaßnahmen? Diese Antwort kann man bis dato nirgendwo finden. Woran mags liegen? Weil man dann den Pflegekräften erklären müßte, dass viele ihrer Leistungen eigentlich auch von billigerem Personal erbracht werden könnte.
Diese Aufklärung erfolgt leider nicht von unseren Verbänden- diese Aufklärung erfolgt mittlerweile über das Finanzmangement der KKH. Und weil diese keine Unterschiede kennen zwischen der einfachen (Laien)grundpflege und therapeutischer Pflege (das kann ja sogar manch Pflegemanager nicht) wird schon mal ein bischen mehr Personal gekürzt als für den Pat. gut wäre.
Pflege muss sich endlich besinnen auf die tatsächlich wichtigen Aufgaben, die nur sie erbringen können- Aufgaben, die eine Fachkompetenz erfordern. Und dann sind wir bei den Vorbehaltsaufgaben. Und diese könnten Pflegekammern oder ähnliche Instiitutionen festlegen.
Die Politik ist daran eher wenig interessiert. Zu oft hat Pflege bewiesen, dass die Fachkompetenz doch eher dürftig ist. Skalen werden unvalidiert als aussagekräftige Checklisten zur Erfassung von Risiken angepriesen. Expertenstandards werden umformuliert mittels (Drehbuch)standards in "Rezeptvorgaben" für die angeblich individuelle Pflege. Die Standardisierungswut kennt kaum Grenzen. es amcht manchmal den Eindruck, als wolle man sich mit den Seitenanzahlen der Qualibücher gegenseitig übertrumpfen.
Warum sind den die Veröffentlichungen in Fachzeitschriften nicht besser?? Es wird viel als Studie vertrieben, was diesen Namen überhaupt nicht verdient. Pflegewissenschaftliche Abhandlungen finde ich in den gängigen Zeitschriften: Schwester/ Pflege oder Heilberufe kaum. Und wenn ich an die Werbungsteile in den Zeitungen denke... .
Es gibt diese Daten zu Pflegekräften in aktueller FDorm nicht über das Gesundheitsamt oder andere Behörden.
Wie aktuell sollen denn die Zahlen sein? Und wofür sollen denn die Zahlen genutzt werden?
Zu den Verbänden. Wenn ich über die Aktivitäten meines Verbandes (Anhörung SVR) durch den Buschfunk etwas erfahre, dann stimmt da was nicht. Aber vielleicht ist der Verband ja auch eher an der Managementebene interessiert und braucht Mitglieder wie mich nur um den Vorstand finanzieren zu können. Meine Meinung vertritt mein Verband schon lange nicht mehr... ich bin zu seinem Glück nur zu träge auszutreten... oder vielleicht hoffe ich auf die große Wende.
Elisabeth
Sören Lösche
31.08.2006, 13:09
moin,
ich hoffe, dass nicht alle so denken, besonders in der Vorgesetztenebene und in Aus- und Weiterbildung, weil da die Motivation der Anderen zum Berufsfeld gehöhrt. Meine Resignation ist einfach nicht so weit. Ich würde mich dann auch beruflich verändern.
Ich halte für falsch, was die Meinung über die Zeitungen angeht. Es gibt für alle Bereiche Fachzeitungen, auch Pflegewissenschaft oder Fachkrankenpflege. Die Beträge sind durchaus für mich hochwertig. Alles in einer Zeitschrift vereint gibt es in keiner Branche. Ist auch nicht sinnvoll.
Was die Daten angeht, gibt es von mir z.B. nur Das Erlangen von Examina und Diplomen, die staatlich anerkannt sind. Das Gesundheitsamt kennt mich sicher nicht. Es weis auch niemand, ob jemand, der Examen gemacht hat, noch im Beruf ist. Somit sind die Daten unnütz.
Wenn du, Elisabeth wirklich meinst, dass dein Berufsverband im Vorstand nichts tut, sprich doch mit im, besuche die Mitgliederversammlungen oder tritt aus.
Sören:)
Elisabeth
31.08.2006, 13:21
Zur Vorgesetzenebene: Dort geht es derzeit nur noch ums überleben. In der Etage kann man nur noch den Mangel verwalten: auf der einen Seite ein Loch stopfen indem man auf der anderen Seite eins aufreißt.
Zur Motivation.Wann fängt die Motivation an, wann hört sie auf. Die beste Motivation sich weiterzubilden nutzt nichts, wenn man das Gelernte infolge Personalmangel nicht umsetzen kann. Derzeit habe ich den Eindruck brauchst die meiste Motivation überhaupt durchzuhalten.
Zu den Zeitungen: es gibt durchaus wertvolle Zeitungen am Markt. Diese sind aber bei der Punktevergabe nicht vorgegeben.
Zu den Daten. Welches Interesse sollte bestehen nicht zertifizierte Weiterbildungen zu zählen? Was soll das Gesundheitamt mit meinen Daten anfangen wollen?
Zum Berufsverband. Das der Vorstand nix tut, war nicht gesagt worden. Um Antworten hab ich mich persönlich bemüht: die Antworten lagen weit entfernt von der Realität.
Austreten wäre eine gute Idee... spart man wieder Geld. Und das Geld kann man besser anlegen als Mitglied eines Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer... oder um sich mal wieder eine gute Weiterbildung zu gönnen.
Elisabeth
Sören Lösche
01.09.2006, 13:17
Hallo,
das mit dem Gesundheitsamt kommt von dir und zwar Beitrag 58, ich habe nur versucht zu wiedersprechen.
Ich denke, wir nähern uns nicht an, die Argumente sind gefallen, andere scheint es auch nicht mehr zu faszinieren. Ich würde die Diskussion aus den obigen Gründen beenden wollen.
Deine Haltung halte ich persönlich für bedenklich für eine Arbeitskraft in deiner Position.
Dennoch schöne Grüße aus Hannover
Sören:jubel:
hallo@ all,
hallo sören, hallo elisabeth,
mir ist wichtig, dass hier weiter diskutiert wird, gerne auch kontrovers;)
so bleibt das thema wenigstens on top...
bei allen schwächen, die die registrierung haben mag, elisabeth, sammelt sie leute ein, sorgt für weiterbildung und könnte viel mehr gewicht haben als ein förderverein pflegekammer.
diese vereine bringen auch nicht mehr zustande, als sich selbst zu bebauchpinseln, ich jedenfalls nehme sie nicht öffentlich wahr.
gruss vom rhein, madi
Elisabeth
01.09.2006, 16:27
Hi madison,
wieviel weißt du über die Arbeit dieser Vereine? Mich hat die Arbeit des Vereins aus Niedersachsen sehr beeindruckt.
Was nimmst du von den Arbeiten des DPR und seinen Verbänden wahr? Wenn man nicht regelmäßig die Seiten kontaktiert erfährt man auch nix. Als Mitglied des DBfK kannste dir regelmäßig einen Newsletter schicken lassen- über die Qualität läßt sich sicher streiten.
Warum versucht der DPR eigentlich nicht eine bundesweite Zwangsregistrierung zu erreichen?
Freiwilligkeit bei der Registrierung und Bewertung von Fort- und Weiuterbildung ohne Zertifizierung ist nur Geldschneiderei. Und der "Kunde" hat ja offensichtlich auch schon so entschieden: mit Ablehnung.
Elisabeth
PS @ Sören- ich hatte mich vertan und meinte eigentlich das Bundesgesundheitsministerium. Bleibt aber im Endeffekt wahrscheinlich egal.
@ elisabeth: als in der betrieblichen fortbildung tätige wirst du besser wissen, warum sich so wenige registrieren lassen. sie tun es nämlich nicht, weil sie sich informiert haben, und sich dann dagegen entscheiden, sondern zu einem grossen teil aus schlichter bequemlichkeit. wenn du dir in deinem kh ein team von 10 pflegenden anschaust - wieviele von denen sind wirklich engagiert? 1? vielleicht 2?
ich bin sehr für pflicht zur registrierung, der dpr hätte sicher auch nichts dagegen, aber: im dpr werden genügend pdl'er sitzen, die bremsen.
ich bin auch für zertifizierte fortbildungen, wenn es die jetzt schon gäbe, befürchte ich aber fast, dass du dann auch ein haar in der suppe finden würdest , denn es gibt schon jetzt genügend gefälligkeitszertifizerungen in anderen bereichen.
im übrigen schätze ich viele deiner beiträge sehr, an manchen, auch an deinem letzten, missfällt mir allerdings der examinierende unterton.
so, das musste mal gesagt werden.
schönes wochenende allerseits, madi
Elisabeth
01.09.2006, 18:34
missfällt mir allerdings der examinierende unterton *ggg* so unterschiedlich können Sender und Empfänger eine Nachricht interpretieren.
Ich bin für die Verpflichtung zur Registrierung. Und deshalb hab ich mich doch glatt einem entsprechenden Verein zur Gründung einer Pflegekammer angeschlossen. Mal sehen, wer schneller ist: die landesorientierten Fördervereine oder der DPR.
Elisabeth
bassauer
04.09.2006, 18:48
Hallo Elisabeth!
Zu dem Beitrag Nr. 62 (http://forum.zwai.net/showpost.php?p=7178&postcount=62):
In der Tabelle vom 1.4.2006 werden der Bezug einer Pflegezeitschrift und die Mitgliedschaft in Berufs-/Interessenverbänden mit je 3 Punkten pro Jahr anerkannt (die Zeitschrift wohl dann nicht, wenn sie über einen Verband automatisch geliefert wird; die Motivation einer Extrabestellung ist nicht gegeben(!?) Am 6.9. werde ich in Marburg einen Vortrag über das Thema halten. Ggf. kannst Du den Text erhalten.
Gruss aus dem sommerlichen Schwaben
Dieter
Mein Problem sind ehrlich gesagt die damit verbundenen Kosten und die fragliche Zukunftsentwicklung im Gesundheitswesen. Wer garantiert mir, das diese Registrierung in zwei Jahren überhaupt noch existiert? Und dann war das Geld wohl für umsonst.
Sören Lösche
20.09.2006, 19:28
Wo im Leben gibt es Garantie?
Da würde ich dann auch gerne mitmachen. Bis dahin versuche ich noch mit der freiwilligen Registrierung etwas für meine persönliche Zukunftssicherung und Verbesserung am Arbeitsmarkt zu tun und nebenbei die Beruftspolitik zu unterstützen. Für mich persönlich wird es wohl sonst niemand umsonst tun. Es wird immer etwas kosten auch ohne Garantie.
Sören:mosh:
Grenouille
29.09.2006, 23:45
Hallo Sören!
Ist das wirklich Dein Ernst, dass Du mit der Registrierung Deine: "persönliche Zukunftssicherung" bewirken und eine "Verbesserung am Arbeitsmarkt" erzielen möchtest? Wenn Du Dich in einem Krankenhaus bewirbst, erntest Du für Deine Erläuterungen über die Registrierung ein wohlgemeintes Nicken von Leuten, die gar nicht wissen, von was Du eigentlich redest (aber zumindest hören sich Deine Ausführungen seeeehr professionell an!). Dann aber wird man auf den eigentlichen Punkt kommen, nämlich, wie Du die Erlössituation des Hauses verbessern helfen willst, damit das Haus finanziell nicht den Bach runtergeht. Die Registrierung hilft Dir dabei nicht. Eher vielleicht die Antwort auf die Frage, ob durch eine Erhöhung des Anteils minderqualifizierten Personals bei gleichzeitiger Kompetenzsteigerung der "richtig Guten in der Pflege" die Gesamtkosten des Personalbudgets abgesenkt werden können. Es wird niemand widersprechen, dass eine stetige Aufqualifizierung der Pflegenden sinnvoll ist (und sei es unter dem "freiwilligen Zwang", die die Registrierung bewirkt). Das Thema geht meines Erachtens jedoch über die eigentliche Frage hinaus. Wenn ich nämlich zukünftig leistungsorientiert entlohnen will, braucht es auch Menschen, die weniger verdienen als andere. Wäre die Registrierung ein Kriterium für einen Mehrverdienst, kann der Wunsch nicht sein, dass möglichst alle Pflegenden diesen Schritt vollziehen. Wir brauchen die "Durchschnittsspieler", um die Personalkosten noch einigermaßen im Griff zu behalten (was vielen Krankenhäusern schon schwer genug fällt!). Und "Durchschnittsspieler" werden eben nie in der Champions Leauge spielen. Das kann auch nicht jeder Pflegende und muss auch nicht jeder wollen!
Sören Lösche
02.10.2006, 00:48
Hallo Grenouille,
kann dir nicht ganz folgen. Ich betreibe meine Zukunftssicherung unter anderem mit Fortbildungen. Über die freiw. Registrierung lassen sie sich gut erfassen. Da ich zur Zeit als PDL arbeite kann ich sehr wohl sagen, dass ich alle Bewerber nach ihren Punkten frage, und darauf relativ großen Wert lege. Es gibt auch Kollegen, die es änlich sehen. Also bin ich kein Exot. Da ich auch mit der Zertifizierung nach KTQ zu tun habe, bin ich mir sehr wohl über die Bedeutung von qulifiziertem Personal bewust. Viel Geld muß es nicht kosten, da der Arbeitgeber nicht verpflichtet ist die Fortbildungen zu unterstützen, der Mitarbeiter aber sehr wohl zur Teilnahme. Warum sollen sich nicht die Pflegenden ebenso fortbilden, wie andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Die machen da oft weniger Gerede drum.
Sören:mosh:
Elisabeth
02.10.2006, 09:57
Das Problem liegt ganz woanders, dass müsstest du als PDLer eigentlich wissen. Es besteht derzeit ein Überhang an qualifiziertem Personal. Der Trend geht in Richtung weniger qualifiziertes- weil billigeres- Personal. Dagegen könnte man setzen, dass man hochqualifiziertes Personal auch besser bezahlt. Aber auch hier Fehlanzeige: Verdi et al haben mit ihren Tarifverträgen dafür gesorgt, dass es keine Abwertung im Gehalt geben darf nur eine Aufwertung. Da letzteres nicht finanzierbar ist, arbeiten wir alle weiter im "Pflegekommunismus" und der monitäre Anreiz für Weiterbildungen entfällt.
Die Feiwillige Registrierung sollte sich nochmal zurück ziehen und ihre Hausaufgaben machen. Feiwillig passiert gar nichts- da kann man noch so (teils hanebüchene) Argumente bringen. Pflichtregistrierung bringt ev. Bewegung in die Massen, die bis dato sich konsequnet jeglicher Weiterbildung widersetzen. Bleibt das Problem des Arbeitsmarktes: was brauche ich überhaupt für Fachkräfte mit welchen Grundausbildungen und mit welchen speziellen Weiterbildungen.
Elisabeth
arnold kaltwasser
03.10.2006, 10:41
...Es besteht derzeit ein Überhang an qualifiziertem Personal. Der Trend geht in Richtung weniger qualifiziertes- weil billigeres- Personal. ...Pflichtregistrierung bringt ev. Bewegung in die Massen,...
Elisabeth
Hallo Elisabeth,
Überhang? den kenne ich nicht, bei uns gibt es keine qualifizierten Bewerbungen bei Ausschreibungen Fachpflegepersonal betreffend!
Trend? Das stimmt, aber nicht im Intensiv und Anästhesiebereich
Pflichtregistrierung? gute Idee, da momentan sich eher die registrieren lassen, die eh sich fortbilden...
also nicht so negativ, sondern :zwai-Schild:
so long arnold
Grenouille
03.10.2006, 23:26
Hallo Sören - Du bist ja auch noch wach!
Jetzt wird es aber langsam richtig fetzig hier! Ganz schön viel Schwarz-Weiß-Denken auf einmal. Du schreibst, dass Du Deine Job-Anwärter nach ihren Punkten fragst: Meines Wissens ist die Anzahl registrierter Pflegekräfte noch sehr gering. Wieviele Bewerberinnen und Bewerber in Deinem Krankenhaus, sagen wir, in den vergangenen 12 Monaten, konnten diese Frage positiv beantworten (in Prozent zur Gesamtbewerberzahl)? Ich habe in dem Krankenhaus, in dem ich gearbeitet habe. gestern beim Pflegedirektor mal nachgefragt, wie es bei ihm so aussah. Der sagte mir, dass nicht eine(r) Punkte hatte oder registriert war. Wohlgemerkt: ich bin alles andere als gegen Fort- und Weiterbildung! Das hier zur Diskussion stehende Thema der Registrierung begleite ich jedoch sehr kritisch in Bezug auf seine Sinnhaftigkeit. Muss ich auch, denn schließlich bin ich vor 20 Jahren gegen die Volkszählung auf die Straße gegangen!
hallo ZWAIler.....
heute morgen habe ich mit der freiw registrierungsstelle telefoniert:
- zur zeit gibt es ca 3000 registrierte kollegen, zahlen zur re-registrierung liegen noch nicht vor.
meine positive meinung zur reg. hat sich nicht geändert, ich würde mir wünschen mehr kollegen würden sie als mittel begreifen, mit dem wir demonstrieren, unsere interessen darstellen können, und eben auch unsere kompetenzen erweitern, indem wir uns regelmässig fortbilden.
elisabeth fragt, welche fortbildungen bepunketet werden sollen:
zb: fortbildungen, die pfleg. kompetenzen erweitern, wie bas. stimulation, bobath, fortbildungen, die zb selbstpflege zum thema haben können dazu gegören, und natürlich auch solche, die mich auf dem aktuellen stand der medizin. entwicklung in meinem gebiet halten.
zur frage, wieviel fachpersonal:
ich bin dafür, alle delegierbaren patientenfernen tätigkeiten abzugeben.
also her mit der stationsekretärin, die der pflege und den ärzten jede menge zeit für die patienten verschaffen könnte. ausserdem müsste man über die versorgungsstruktur der station/abteilung nachdenken, um pflege von tätigkeiten wie materialbestellung, reinigung, auffüllen usw. zu entlasten.
solche mitarbeiter gehören dann durchaus auf ärztlichen und pflegerischen stellenplan angerechnet.
kph's in der intensivpflege? zur krankenbeobachtung und zum waschen?
ich möchte im fall des falles von einer fachkrankenschwester gelagert und gewaschen werden (letzteres bitte nur 1x pro tag!) und wenn ich im weaning bin, hätte ich gerne dass jemand zeit für mich hat, um krankenzubeobachten, der weiss und sieht, wann ich mich erschöpfe, wenn ich durchgängig bin, möchte ich jemanden an meiner seite haben, der adäquat damit umgehen kann, - nur eine kleine auswahl, aber doch schon genug für eine fachweitergebildete, freiwillig registrierte..........
und in der anästhesie? solange es taghell ist und normaler betrieb läuft kann da meinetwegen auch eine arzthelferin den tubus anreichen :-p
nur nachts, wenn mein/dein vater mit dem perforierten aneurysma operiert werden muss, wer soll denn dann rasch und umsichtig handeln?
gruss vom rhein, madi
Hanno H. Endres
04.10.2006, 23:14
Hallo zusammen.
Die Diskussion um KPHs geht mir etwas zu sehr am Thema vorbei.
Wer etwas zur freiwilligen Registrierung zu sagen hat, kann es weiterhin in diesem Thread tun; wer sich mit Elisabeth über die Qualifikation zur Grundpflege im Intensivbereich austauschen möchte, nutzt bitte diesen Thread (http://forum.zwai.net/showthread.php?t=958).
Danke,
hhe
Elisabeth
05.10.2006, 05:37
Danke Hanno für die Teilung des Threads.
Elisabeth
johannes driessen
14.10.2006, 21:25
Hallo
bin mal wieder im Einsatz, wurde von meinem Doktor abgelöst. Stolpere bei ZWAI über Frweiw. Registrierung. Da fällt mir auf,das unsere Berufgruppe was Tolles ausgebrütet hat. Kurz: wer keine Pünktchen hat verliert seine Beruferlaubnis. Das ist gut, denn in den USA u.a. ist es auch so. und was von da kommt ist gut.
Bislang ist unser Gesetzgeber noch nicht auf die Idee gekommen, aber wir helfen ihm. Da muss ich in 2 Jahren 40 Pkt. machen, nicht in Flensburg(dann wäre auch der Lappen weg), nein in Potsdam. Irgendwie erinnert mich das an Preußen.An z. b. der Hauptmann von Köpenik oder der " Untertan". Aber gut wenn ich keinen Bock auf Fortbildung habe, aber gern Geld verdienen möchte, mach folgendes: Ich werde Mitglied in einem Fachverband und Abonniere eine oder besser gleich zwei oder drei Fachzeitschriften. Dann hab ich schon mal mindestens 12 Pkt. Fortbildungsbescheinigungen tauschen wir unter Kollegen aus, oder ich hole die Bescheinigung und geh dann shoppen. Wenn es dann unvermeidlich ist, das ich an einer Fortbildungsmaßnahme teilnehme, tu ich das und warte bis der Anfall vorbei ist. Oder anders ausgedrückt, so könnte es funktionieren.
Besser ist doch man legt nach den 2 Jahren eine Prüfung ab. Wie wäre es damit? Das wäre doch noch eine Sache für die Pflegekammer. Natürlich kostet das alles Geld, Registrierung, Re- Registrierung, Veranstaltungen, Anreise u. U. Übernachtung , Beitrag für den Verband und u.U. die Zeitschrift. Aber was bleibt einem übrig. Man will doch seinen Job behalten .
Johannes
:bravo: hr. driessen
sie sollten mal wieder eine fortbildung besuchen.
teilnahmebescheinigungen werde erst am ende ausgegeben.
gruss vom rhein, madi
Elisabeth
15.10.2006, 13:55
Pro und Kontra
Warum wehren wir uns mit Händen und Füßen gegen diese oder ähnliche Formen der Registrierung?
An der mangelnden Bereitschaft zur Weiterbildung kanns nicht liegen. Die meisten hier werden wahrscheinlich auch ohne Tricks innerhalb eines Jahres die geforderten Punkte für zwei Jahre zusammenhaben.
Am Geld kanns auch nicht liegen. 30 € Jahresbeitrag wird bei den meisten kaum ins Gewicht fallen- entspricht es doch einer Monatsbelastung von 2,50€.
Woran liegt es also? Ich für meinen Teil sehe keinen Sinn darin mir mein Engagement bestätigen zu lassen. Dafür gibts Zertifikate u.ä.. Und die Argumente der Freiwilligen Registrierung sind für mich mehr als fadenscheinig, kann man doch entsprechende Zahlen in verschiedenen Quellen nachlesen.
Warum soll ich also etwas bezahlen, was mich nicht weiter bringt? Da spende ich die 30 € lieber für einen wohltätgigen Zweck. bei mir im Haus fürs Hospiz.
Elisabeth
ostfriesland
15.10.2006, 17:15
Moin,
@ madison
bei den meisten Fortbildungen die ich dieses Jahr besucht habe, wurden die Teilnahmebescheinungen bereits zu Beginn der Veranstaltungen verteilt. Und selbst wenn sie edrst zu Ende verteilt werden sollten, kann ich mir immer noch einen schönen Tag machen und die Bescheinigung abends abholen.
Gruß
@ostfriesland:
wenn ich eine fortbildung besuche, dann eine die mich interessiert. da komme ich gar nicht auf die idee, mir die teinahmebescheinigung zu erschleichen.
dieses jahr habe ich 3 fb besucht, die jeweils 3 h dauerten, und da gabs die zettel erst am ende.
der beitrag von j. driessen regt mich auf, weil er kaum ernst zu nehmende argumente enthält. siehe den unsinn teilnahmebestätigung.
weil hier alle argumente mehrfach ausgetauscht sind,
und ich auf meinen blutdruck achten muss;) , wars das hier für mich.
gruss, madi
morgenmuffel
15.10.2006, 20:03
Hallo madi,
nicht immer bekommt man die Teilnahmebescheinigung erst am Ende der Veranstaltung. Vor 2 Jahre bei den Augsburger Intensivpflegetagen bekam ich diese ( o.k. noch ohne Punkte und freiwillige Registrierung) am Anfang der Veranstaltung, und am letzten Mittwoch beim Erlanger Fachtag - Anästhesie und Intensiv, wie bei den letzten 3 auch, auch gleich zu Beginn beim Einschreiben.
Gruß morgenmuffel
midnightingale
16.10.2006, 04:16
Registrierung ist ein schönes und sicherlich überfälliges Instrument, um Professionalisierung und Qualtitätsentwicklung in der Pflege voranzutreiben.
In der Theorie.
In der Praxis fehlt zum einen die Unterstützung der Arbeitgeber. Kostenbewusstsein rangiert vor dem Qualitätsgedanken, ein bekanntes Problem unseres Gesundheitswesens; das heisst, Pflegepersonal sollte primär billig sein, ein Fachexamen idealerweise bereits mitbringen und Fortbildungen auf eigene Kosten absolvieren. Ich tue das, wie viele andere auch, überwiegend in meiner Freizeit. In der freien Wirtschaft tätige Freunde fassen sich verständnislos an den Kopf.
Mit der freiwilligen Registrierung belasten wir unseren Idealismus mit weiteren Ausgaben zu Lasten des Privathaushaltes. Ohne diese als Investition verbuchen zu können, denn einen wirtschaftlichen Nutzen sehe ich nicht. Wir haben derzeit keinen hochkompetitiven Stellenmarkt in der Pflege, auf dem uns die Registrierung einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern verschaffen würde. Im Gegenteil, Fluktuation und Bewerberzahlen sind rückläufig.
Vor diesem Hintergrund - weder Förderung noch Nutzen - ist die Registrierung aus meiner Sicht ein ziemlich teures Stück Papier. Man kann es rahmen lassen und an die Wand hängen, es streichelt das Ego, bewegen wird es nichts. Die Voraussetzungen sind nicht gegeben.
Ich werde künftigen Bewerbungen wie eh und je meine Fortbildungsbescheinigungen einzeln beifügen.
johannes driessen
16.10.2006, 07:39
:bravo: hr. driessen
sie sollten mal wieder eine fortbildung besuchen.
teilnahmebescheinigungen werde erst am ende ausgegeben.
gruss vom rhein, madi
Danke , daber das ist nicht grundsätzlich so.!
Vielleicht sollten Sie nicht immer dieselben besuchen!
johannes Driessen
johannes driessen
16.10.2006, 07:57
@ostfriesland:
wenn ich eine fortbildung besuche, dann eine die mich interessiert. da komme ich gar nicht auf die idee, mir die teinahmebescheinigung zu erschleichen.
dieses jahr habe ich 3 fb besucht, die jeweils 3 h dauerten, und da gabs die zettel erst am ende.
der beitrag von j. driessen regt mich auf, weil er kaum ernst zu nehmende argumente enthält. siehe den unsinn teilnahmebestätigung.
weil hier alle argumente mehrfach ausgetauscht sind,
und ich auf meinen blutdruck achten muss;) , wars das hier für mich.
gruss, madi
Hallo,
ich wollte Ihren Blutdruck nicht in die Höhe treiben. Aber mich regt es auf, das Kollegen unverfroren anderen in die Tasche greifen wollen. Das versucht wird mit mehr Bürokratie ein scheinbares Problem zu lösen. Typisch deutsch!! Sie sollten das schon ernst nehmen, den es steckt eine Menge Wut dahinter.
Gruß
Johannes Driessen
P.s. ich habe 2 Ganztags -Fb besucht, da gab es Zettel im Voraus
ostfriesland
16.10.2006, 09:29
@ madison
wollte mit meiner Aussage nicht ausdrücken, das ich mir die Teilnahmebescheinigung erschleichen will, sondern nur auf Deine Aussage reagieren, das es die Bescheinigungen erst zum Ende der Veranstaltung gibt.
Und wenn ich schon Geld ausgebe für eine Fortbildungsveranstaltung und auch meine Freizeit darin investiere, dann besuche ich diese auch!
Gruß
johannes driessen
16.10.2006, 14:05
@ madison
wollte mit meiner Aussage nicht ausdrücken, das ich mir die Teilnahmebescheinigung erschleichen will, sondern nur auf Deine Aussage reagieren, das es die Bescheinigungen erst zum Ende der Veranstaltung gibt.
Und wenn ich schon Geld ausgebe für eine Fortbildungsveranstaltung und auch meine Freizeit darin investiere, dann besuche ich diese auch!
Gruß
Hallo,
mir geht es genau so. Ich möchte nur klarmachen wie wenig aussagekräftig diese Bescheinigungsammelei ist.
Gruß
Johannes
@alle, die sich auf den schlips getreten fühlen:
wenn ihr bitte genau lesen würdet, hättet ihr mitbekommen, dass ich niemandem hier irgendwas unterstelle.
ausserdem erinnert mich das ganze hier an eine mitarbeiterbesprechung, bei der sich plötzlich alle wg einer nebensächlichkeit balgen.
und noch mal deutlich: es kann doch wohl kein argument gegen die registrierung sein, dass es die möglichkeit zum betrug gibt!
in zukunft wird es so sein, dass sich fortbildungen, die bepunktet werden, vorher zertifizieren lassen müssen, das ist ziel der registrierungsstelle und wird zumindest teilweise auch schon gemacht.
warum ist so schwer zu verstehen, dass man mit einer fortbildung zuerst mal für sich ganz persönlich etwas tut?
gruss, madi
Sören Lösche
16.10.2006, 14:41
@ostfriesland:
wenn ich eine fortbildung besuche, dann eine die mich interessiert. da komme ich gar nicht auf die idee, mir die teinahmebescheinigung zu erschleichen.
dieses jahr habe ich 3 fb besucht, die jeweils 3 h dauerten, und da gabs die zettel erst am ende.
der beitrag von j. driessen regt mich auf, weil er kaum ernst zu nehmende argumente enthält. siehe den unsinn teilnahmebestätigung.
weil hier alle argumente mehrfach ausgetauscht sind,
und ich auf meinen blutdruck achten muss;) , wars das hier für mich.
gruss, madi
Hallo Madison,
du sprichst mir aus der Seele. Wenn wir so diskutieren, kommen wir nicht weiter in der Pflege. Die Inhalte sind schon erschreckend. Da wird bei allen Ansinnen auf Veränderung den alten Zeiten hinterhergejammert. Da lachen sich andere Dienstleister oder Gewerbetreibende kaputt.
Auch mein Blutdruck ist dabei in Gefahr.
Sören:mosh:
Grenouille
16.10.2006, 21:13
@alle
Das Niveau um dieses Thema der Registrierung scheint im Sinkflug, und zwar im fast 90 Grad Winkel. Liegt wahrscheinlich daran, dass alle Argumente meines Erachtens ausgereizt sind. Die Einen halten die Registrierung für einen sinnvollen Weg zur Professionalisierung der Pflegenden und des Pflegeberufes; die Anderen meinen, dass sie schlicht eine Abzocke ist und ein ungeeignetes Instrument, die o.g. Ziel der Befürworter zu erreichen.
Die Beiträge in letzter Zeit werden wohl keinen der geneigten Besucher des Threads dazu veranlassen, seine Meinung zu ändern.
Es grüßt aus dem Hohen Norden Euer
Grenouille
hallo alle zusammen, das waren weise Worte aus dem hohen Norden, die Diskussion ist dem so komplizierten Thema schon lange nicht mehr gerecht geworden, wie so haüfig wird mal wieder alles zerredet (typisch Pflege),bis alles nur noch nervt.Im Moment gibt es für beide seiten einfach nicht das absolut schlagende Argument, lassen wir die Zeit arbeiten und konzentrieren uns auf unsere Aufgaben, die nicht nur daraus bestehen, alles in Grund und Boden zu diskutieren
Liebe Grüße aus dem Calenberger-Land;) meila;)
johannes driessen
17.10.2006, 08:29
Wir befinden uns in Deutschland ja in einem gigantischen Reformprozess ;) ; am Ende sind wir bestimmt überall wieder die einzig wahre Nummer 1 und das Maß aller pflegerischen Dinge !!! ;) ;)
Höchstens die Nummer Zwai. Nummer Eins,bleibt die USA. Vorbild und immer einen Schritt voraus!
Johannes
johannes driessen
17.10.2006, 08:32
Die endlose Diskussion zur Freiwilligen Registrierung... . Ich bin dagegen.
1. Das Argument, man müsse in Erfahrung bringen, wieviele Pflegekräfte es gibt ist schnell wiederlegt: ein Blick beim Bundesgesundheitsamt genügt. Die Statistiken dort sind im Gegensatz zum Statistischen Bundesamt an der Mitarbeiteranzahl interessiert. Das Statistische Bundesamt rechnet um in Vollzeitkraft.
2. Das Argument, man wüßte nichts über die Altersstruktur- ebenfalls widerlegbar: Statistisches Taschenbuch Gesundheit- da gibst dazu Auskunft.
3. Man weiß nichts über die Qualifikation... müßte man sich die Mühe machen und Qualitätsberichte ansehen. Ergo: Zahlen vorhanden.
Mehr Ziele gibt die Freiwillige Registrierung m.E. nicht an.
Zur Punktevergabe: Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband bringt Punkte: Welcher Kompetenzzuwachs ist zu erwarten bei einer Aktivität, die sich auf das Beiträge zahlen beschränkt.
Das Lesen einer Pflegezeitschrift bringt Punkte. Wir wissen alle, dass die Qualität mancher Veröffentlichungen doch sehr zu wünschen übrig läßt.
Fernfortbildung: wer bestätigt mir eigentlich, dass ich mich zu Hause weiterbilde? Das Durcharbeiten der Manuskripte fällt dem einen leicht, dem anderen nicht- wie den Mehraufwand nachweisen?
Über die Qualität der Fort- und Weiterbildungen wird nichts gesagt. Jeder, der sich berufen fühlt kann ein Seminar anbieten. Oder hab ich die Zertifizierungsanforderung für Bildungsanbieter überlesen?
usw., usw., usw.
Alles in allem ein Versuch einer Gruppe, die offensichtlich eher praxisfern und sehr idealisiert an die Sache herangegangen ist. Man gewinnt mittlerweile auch den Eindruck, dass man dort selbst nicht mehr so überzeugt ist von seiner Idee- ständig neue Vorgaben für die Punkte.
Die Pflege hat bereits geantwortet. Laut Statistischem Bundesamt soll es 1,2 Mill. Pflegekräfte in allen Bereichen geben. Anfang des Jahres soll die Anzahl der Registrierten die 2000 gerade überstiegen haben.
Wenn eine Registrierung, dann ordentlich: Pflicht und ein zertifiziertes Angebot. Und da brauchst keine Neuerfindung des Rades: bei den Docs, den Handwerkern und sogar den Psychotherapeuten gibst sowas schon- die Kammer. Ob wirs Kammer nennen oder anders ist dabei "wurscht". Der Inhalt zählt.
Elisabeth
Und die genannten finden ihre Kammern toll!
Johannes
johannes driessen
17.10.2006, 08:38
Pro und Kontra
Warum wehren wir uns mit Händen und Füßen gegen diese oder ähnliche Formen der Registrierung?
An der mangelnden Bereitschaft zur Weiterbildung kanns nicht liegen. Die meisten hier werden wahrscheinlich auch ohne Tricks innerhalb eines Jahres die geforderten Punkte für zwei Jahre zusammenhaben.
Am Geld kanns auch nicht liegen. 30 € Jahresbeitrag wird bei den meisten kaum ins Gewicht fallen- entspricht es doch einer Monatsbelastung von 2,50€.
Woran liegt es also? Ich für meinen Teil sehe keinen Sinn darin mir mein Engagement bestätigen zu lassen. Dafür gibts Zertifikate u.ä.. Und die Argumente der Freiwilligen Registrierung sind für mich mehr als fadenscheinig, kann man doch entsprechende Zahlen in verschiedenen Quellen nachlesen.
Warum soll ich also etwas bezahlen, was mich nicht weiter bringt? Da spende ich die 30 € lieber für einen wohltätgigen Zweck. bei mir im Haus fürs Hospiz.
Elisabeth
Hallo Elisabeth, ich hatte für Fortbildung im Jahr 2004 700,-€ und im Jahr 2005 900,-€ beim Finanzamt geltend gemacht, viel ging für Fahrtkosten drauf, weil ich in der medizinischen Diaspora lebe. Das alles ohne Fachverbandsbeitrag und zusätzlicher Literatur und ohne Zwangspünktchen.
Wie kommst du auf 2,50€?
Gruß
Johannes
johannes driessen
17.10.2006, 08:48
Hallo Madison,
du sprichst mir aus der Seele. Wenn wir so diskutieren, kommen wir nicht weiter in der Pflege. Die Inhalte sind schon erschreckend. Da wird bei allen Ansinnen auf Veränderung den alten Zeiten hinterhergejammert. Da lachen sich andere Dienstleister oder Gewerbetreibende kaputt.
Auch mein Blutdruck ist dabei in Gefahr.
Sören:mosh:
Bewährtes Rezept. Andersdenkende als ewig Gestrige zu bezeichnen. Dem Vorbild von Dienstleistern und Gewerbetreibenden zu entsprechen kann ja vielleicht demnächst entsprochen werden. Dann nämlich wenn wir einer "Service-Gesellschaft" zugeordnet werden. Wie z.b. Küchenpersonal, natürlich unter Tarif, damit die Kosten gesenkt werden.
Gruß
Johannes
P.s. Tut mir leid um den Blutdruck
R.Fischer
27.10.2006, 15:54
Liebe Kollegen!
Wow, was für Emotionen kochen da in den Einzelnen hoch, ungeahnt bei dieser Thematik (für mich zumindest).
Ich denke auch, unser Kollege aus dem hohen Norden hat recht, laßt uns doch den Threat in 5 Jahren nochmal öffnen.
Und ohne zu sagen, wessen Meinung ich bin:
einige der letzten Beiträge erinnerten mich an Diskussionen die sonst eher vom Niveau her der politischen Bühne entsprechen. Muß so ein aggressiver Ton unter (?)Gleichgesinnten(?) sein??:confused:
Gruß aus Schwaben von Rainer.
@rainer: springt dir nie der draht aus der mütze???;)
aber ich seh es ja ein, pro-werbung zu machen ist mir wohl eher nicht gelungen. trotzdem fänd ichs schade, wenn die contra-seite recht behalten, und ich in 5 jahren am grab der freiw. reg. trauern müsste.......
grüsse, madi
Elisabeth
27.10.2006, 16:24
Und aus dem Grab wird wie Phönix aus der asche die Pflichtregistrierung aufsteigen. Der DPR denkt bereits drüber nach und hat sogar schon einen Namen für das neue Produkt: Nationales Berufsregister.
Bleibt nur zu wünschen, dass der DPR auch das Rückgrat hat diese Forderung durchzusetzen.
Und bis dahin warte ich ab und hoffe, dass die Registrierung dann auch die Qualität bringt die man sich erhofft. Die Zusammenarbeit des DPR mit dem Thieme Verlag scheinen da schon in die Richtung zu gehen: Zertfizierung von Weiterbildungen durch den DPR.
Es kann nur besser werden.
Elisabeth
Ambu das Beuteltier
27.10.2006, 21:27
Nichts gegen Diskussionen, gleichwohl sollte man beachten auf Niveau zu bleiben.
Unterstützt bitte die Verbände und Akteure im aktuellen Anliegen zur freiw. Reg., bisher gab es noch keinen erfolgversprechenderen Ansatz als diesen!!
Zur Erinnerung:
Bei der freiwilligen Registirierung und bei angestrebter pflegerischer Selbstverwaltung geht es primär um die Erhöhung der Qualität und der Patientensicherheit in der Versorgung!!
Gehet hin und mehret das Wissen dazu, zukünftige Patienten werden es Euch noch danken!
Gruß, T.
wer hier glaubt alles kaputt argumentieren zu müssen und selbst keine Aternativen aufzeigt und diese nachhaltig und nachweislich verfolgt ist in hohem Maße unredlich und dient noch nicht einmal kurzfristig sich selbst...
Sören Lösche
28.10.2006, 16:58
An das Beuteltier,
danke für die wahren gelassen ausgesprochenen Worte. Das Niveau war entglitten.
Sören
Elisabeth
28.10.2006, 19:16
Wenn es um die Verbesserung der Versorgung des Pat. geht, dann bitte nicht mit halbherzigen Angeboten: du kannst... aber du musst nicht. Freiwillig ist halbherzig.
Die Weiterbildungstendenz hängt nicht von den Fobipunkten ab. Und die Fobipunikte sind noch keine Garantie für Pflegequalität- zumal es keine Zertifizierung der entsprechenden Weiterbildungen gibt.
Elisabeth (die sich auf Landesebene aktiv für eine Pflichtregistrierung einsetzt im Rahmen einer Pflegekammer)
Tilmann Müller-Wolff
28.10.2006, 20:40
Hey Elisabeth,
dann solltest du aber auch wissen das es nicht sonderlich produktiv ist öffentlich zarte Pflänzchen zu zertreten!!
Über die Freiwilligkeit kann doch der Politik erst klar gemacht werden das die Pflege auch dahinter steht!
Was ist denn das Problem derjenigen die eine Selbstverwaltung fordern:
Das diese Don Quichotes sich von der Politik anhören müssen das die Pflege selbst das ja garnicht möchte.
Also bitte: "one voice" (von mir aus auch "one love")
frei nach dem rechtsgrundsatz: der Zeuge muss keinerlei Angaben machen die seine (Berufs)Angehörigen belasten würden...
Gruß, T.
Elisabeth
28.10.2006, 22:10
Über die Freiwilligkeit kann doch der Politik erst klar gemacht werden das die Pflege auch dahinter steht!
Was ist denn das Problem derjenigen die eine Selbstverwaltung fordern:
Das diese Don Quichotes sich von der Politik anhören müssen das die Pflege selbst das ja garnicht möchte.
Genau da liegt die Problematik. Wir weisen mit der Freiwilligkeit nach, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Pflegekräften gibt, die es Wert erachten ihre Weiterbildungen zum Politikum zu machen. Die Anzahl derer dürfte eher gering sein. Pflege spielt sich ja nur zu einem sehr geringen Teil auf einer Intensivabteilung ab. Quellen geben 20% aller Pflegekräfte an mit Weiterbildunsgtendenzen, einige weniger... wenige mehr. Das ist die Realität. Mit einer Freiwilligen Registrierung bekommen wir also keine Bewegung rein. Bei der eigenen Geldbörse hört bei vielen das Interesse nun mal auf.
Pflege bewegt sich da nicht außerhalb der Gesellschaft, sie spiegelt sie wider: Veränderungen? Ja unbedingt und sofort... aber bitte nicht bei mir und auf meine Kosten.
Deshalb: Veränderungen sind nur mit einer Pflichtregistrierung zu erreichen. Dafür sollten/ müssen wir kämpfen. Die Veränderungen im Gesundheitswesen fordern es geradezu heraus. Und da reicht es nicht, wenn der DPR sich stark macht- da brauchts auch Engagement vor Ort: Motivation auf dem kurzen Wege.
Elisabeth
johannes driessen
29.10.2006, 09:59
Und aus dem Grab wird wie Phönix aus der asche die Pflichtregistrierung aufsteigen. Der DPR denkt bereits drüber nach und hat sogar schon einen Namen für das neue Produkt: Nationales Berufsregister.
Bleibt nur zu wünschen, dass der DPR auch das Rückgrat hat diese Forderung durchzusetzen.
Und bis dahin warte ich ab und hoffe, dass die Registrierung dann auch die Qualität bringt die man sich erhofft. Die Zusammenarbeit des DPR mit dem Thieme Verlag scheinen da schon in die Richtung zu gehen: Zertfizierung von Weiterbildungen durch den DPR.
Es kann nur besser werden.
Elisabeth
Wohl dem, der glaubt, durch Bürokratisierung wird es besser. Das ist ein Glaube der nur die Zahl der Bürokraten vermehrt. So löst man in Deutschland Probleme. Der Gesundheitsfond wirds zeigen. Derweil geht die Zahl der Arbeitsplätze runter. Der qualifizierten Mitarbeiter sowieso. Die Zahl der Schreibtischhocker nimmt zu (siehe DRG). Schafft Arbeit für Büroleute!! Die werden schon dafür sorgen, das ihr Job lange, lange erhalten bleibt. Derweil können die übriggebleibenen Malocher sehen wie sie die Arbeit geschafft bekommen und Punkte sammeln. Überdies dürfen sie auch noch die Bürokraten bezahlen.
Schöne neue Pflege in Deutschland!
Johannes
Tilmann Müller-Wolff
29.10.2006, 11:05
Hallo Johannes,
eine Voraussetzung Dinge zu ändern ist immer die konkrete Analyse des "ist" Zustand.
Das hast du gemacht!!
Weitere Voraussetzung ist, darauf aufbauend, gewisse Strukturen auch zu akzeptieren bzw. diese zu mindest zu tolerieren, um seiner Ziele Willen.
Es gilt also immer sich Systeme nutzbar zu machen um im System Veränderungen voranzutreiben!
Ich möchte in diesem Zusammenhang noch auf einen link verweisen:
http://www.deutscher-pflegerat.de/pdfs/dpr%20stena%20svr%202006-09-21%20endfassung.doc
Wenn im neuen "Sachverständigengutachten" auch nur ein Bruchteil dessen erscheinen wird was der DPR hier formuliert hat sind wir in der Pflege schon voran gekommen.
Politik verstehen, dann Politik machen, das ist die Reihennfolge bitte...
Tilmann Müller-Wolff
29.10.2006, 11:23
Genau da liegt die Problematik. Wir weisen mit der Freiwilligkeit nach, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Pflegekräften gibt, die es Wert erachten ihre Weiterbildungen zum Politikum zu machen. Die Anzahl derer dürfte eher gering sein. Pflege spielt sich ja nur zu einem sehr geringen Teil auf einer Intensivabteilung ab. Quellen geben 20% aller Pflegekräfte an mit Weiterbildunsgtendenzen, einige weniger... wenige mehr. Das ist die Realität. Mit einer Freiwilligen Registrierung bekommen wir also keine Bewegung rein. Bei der eigenen Geldbörse hört bei vielen das Interesse nun mal auf.
Pflege bewegt sich da nicht außerhalb der Gesellschaft, sie spiegelt sie wider: Veränderungen? Ja unbedingt und sofort... aber bitte nicht bei mir und auf meine Kosten.
Deshalb: Veränderungen sind nur mit einer Pflichtregistrierung zu erreichen. Dafür sollten/ müssen wir kämpfen. Die Veränderungen im Gesundheitswesen fordern es geradezu heraus. Und da reicht es nicht, wenn der DPR sich stark macht- da brauchts auch Engagement vor Ort: Motivation auf dem kurzen Wege.
Elisabeth
Hey Elisabeth,
wie soll ich das nun wieder verstehen?
Du forderst eine Verpflichtung aller Tätigen und denkst das geht ohne Kosten einher??
Wenn du tatsächlich in der ehrenamtlichen Berufspolitik aktiv bist kannst du mir mal erklären wer oder was diese Aktivitten finanziert?
Wer sollte denn deiner Meinung nach Weiter- und Fortbildungen zertifizieren, und das auch noch auf hohem Niveau und kostenlos??
Zum Anderen ist die Strategie der "Freiwilligkeit" auch eine, der Berufsgruppe zu zeigen das Dinge von irgend wem mal angeschobewn werden müssen...
Gruß, T.
link dazu: http://www.pflegekammer.de/An%20alle%20Pflegenden%20in%20%20der%20Bundesrepub lik%20Deutschland.pdf
:dafuer: :streiker: :dafuer:
Elisabeth
29.10.2006, 12:10
Wer sollte denn deiner Meinung nach Weiter- und Fortbildungen zertifizieren, und das auch noch auf hohem Niveau und kostenlos??
Das leistet derzeit die Freiwillige Registrierung nicht. Bleibt die Frage, für welchen Verwaltungsapparat zahle ich da? *grübel* Stimmt- es ging ja erst mal nur um die Zahlenerhebung.
Wer A sagt muss auch B sagen- keine Frage. Meine Erfahrungen decken sich mit deinen: Fobipunkte sind keine Garantie für Qualitätszuwachs.
Mir geht es bei meinem Engagement auch nicht vordergründig ums "Punkte haschen". Ich möchte, dass es festgelegte Vorbehaltsaufgaben für Pflegekräfte gibt, die eine bestimmte Qualifikation voraus setzen. Dann macht Qualifikation auch Sinn- weil der AG gezwungen ist die entsprechenden Tätigkeiten nur von entsprechendem Personal ausführen zu lassen.
Derzeit weisen wir leider nach, dass wir technisch gesehen alle Tätigkeiten durchführen können- sehr zur Freude der Kassen. Ists doch billig- nur das Handwerk zu sehen und das Fachwissen in der ärztl. Ebene anzusiedeln. Ein Bedarf für die Politik dies zu ändern ist also nicht zu erwarten- auch nicht wenn sich wenigstens 20 % der Pflegekräfte registrieren lassen.
Elisabeth
Tilmann Müller-Wolff
29.10.2006, 14:00
Und trotzdem sehe ich den Weg der freiw. Reg. als gewinnbringenden Ansatz, denn deine Argumente sprechen alle dafür, wenn man deine Schreibe lesen würde ohne die Sätze zu Fobi-Punkten und der freiw. Reg. könnten diese auch zur Bewerbung dieser genutzt werden...:bravo:
Ich zähle immer noch auf eine hohe Beteiligung und entsprechende Wirkungen.
Bedenke:
Wann hat es zuletzt innerhalb der Pflegenden in Deutschland überhaupt eine bundesweit wirksame Initiative gegeben die eine solch hohe Beteíligung und Diskussion (fachübergreifend, Verbandsübergreifend) ausgelöst hätte?
Ich finde wir sind schon wieder ein gutes Stück weiter auf dem Weg ...
(der ja auch ein Stück des Ziels darstellt):jubel:
Gruß, T.
johannes driessen
29.10.2006, 19:30
Hey Elisabeth,
wie soll ich das nun wieder verstehen?
Du forderst eine Verpflichtung aller Tätigen und denkst das geht ohne Kosten einher??
Wenn du tatsächlich in der ehrenamtlichen Berufspolitik aktiv bist kannst du mir mal erklären wer oder was diese Aktivitten finanziert?
Wer sollte denn deiner Meinung nach Weiter- und Fortbildungen zertifizieren, und das auch noch auf hohem Niveau und kostenlos??
Zum Anderen ist die Strategie der "Freiwilligkeit" auch eine, der Berufsgruppe zu zeigen das Dinge von irgend wem mal angeschobewn werden müssen...
Gruß, T.
link dazu: http://www.pflegekammer.de/An%20alle%20Pflegenden%20in%20%20der%20Bundesrepub lik%20Deutschland.pdf
:dafuer: :streiker: :dafuer:
Wer sagt denn , das überhaupt zertifiziert werden muss? Wieso kann sich nicht jedes Krankenhaus selbst um die Fortbildung seiner Mitarbeiter kümmern?
Warum brauchen wir wieder eine Institution? Zahlen soll bitte der, der sie auch will! Vielleicht die Krankenkassen?
Gruß
Johannes (im Dienst)
Sören Lösche
30.10.2006, 08:08
Wer sagt denn , das überhaupt zertifiziert werden muss? Wieso kann sich nicht jedes Krankenhaus selbst um die Fortbildung seiner Mitarbeiter kümmern?
Warum brauchen wir wieder eine Institution? Zahlen soll bitte der, der sie auch will! Vielleicht die Krankenkassen?
Gruß
Johannes (im Dienst)
Wie das jahrelang ging, haben wir ja erlebt.
Wir standen noch nie zuvor unter dem Druck, wie heute. Nur die Häuser, die hohe Qualität mit wenig Ressourcen erbringen werden überleben. Das fordert die Politik. Qualität muß überprüfbar sein, sogar die Patienten fordern dies. Wie soll das ohne Zertifizierung gehen?? Wie soll ein Haus ohne Zertifizierungen bestehen können? Warum sollen die Kassen unsere Fortbildungen finanzieren? Sie haben nur das Geld der Mitglieder. Die Versicherungen bezahlen auch nicht das Geld für Fortbildungen der KFZ-Werkstätten. Die müssen auch sich strecken, wenn sie am Markt bleiben wollen.
Aus der Mühle kommen wir vorerst nicht heraus.
Sören:motz:
Elisabeth
30.10.2006, 08:49
Die Argumentation zieht nicht. Das Outcome ist die Varaibale an der man erkennt, ob das Haus Qualität leistet oder nicht. Das Zertifizierungen und schöne Werbepapiere nichtssagend sind hat die Bevölkerung nebst Kassen längst erkannt.
Um in deinem Beispiel zu bleiben: wenn dein Auto nach der Reperatut in einem zertifizierten Betrieb schnell wieder kaputt geht und du einen nicht zertifizierte Werkstatt aufsuchen musst. welche den Fehler dann aber restlos korrigiert: wo wirts du zukünftig hingegehen? Zum teuren, zertifizierten Mechaniker ohne Erfolg oder zum preiswerten, nicht zertifizierten Mechaniker mit aktivem Fachwissen und der Garantie das das Geld gut angelegt ist?
Elisabeth
Tilmann Müller-Wolff
30.10.2006, 17:18
Hey Johannes,
ich dachte aus der Diskussion wären wir raus!?!
Toll wenn es Häuser gibt in denen Fort- und Weiterbildung für alle Beteiligten gut geregelt scheint.
Komisch nur das die überwiegende Zahl der AG und AN höhere Regelungen fordert und z.B. Richtlinien haben möchte.
Ich denke das einzelne Krankenhäuser mit diesen Fragen schlichtweg überfordert sind, denn diese haben schliesslich das operative Tagesgeschäft zur Aufgabe!!
Gruß, T.
johannes driessen
10.11.2006, 13:47
Hey Johannes,
ich dachte aus der Diskussion wären wir raus!?!
Toll wenn es Häuser gibt in denen Fort- und Weiterbildung für alle Beteiligten gut geregelt scheint.
Komisch nur das die überwiegende Zahl der AG und AN höhere Regelungen fordert und z.B. Richtlinien haben möchte.
Ich denke das einzelne Krankenhäuser mit diesen Fragen schlichtweg überfordert sind, denn diese haben schliesslich das operative Tagesgeschäft zur Aufgabe!!
Gruß, T.
Hey Tilmann,
woher weisst Du das die überwiegende Zahl der AG (ich nehme an das heisst Arbeitgeber) und AN ( Arbeitnehmer) höhere Regelungen fordert? Mein AG gehört dann wohl zur Minderheit. Überfordert, könnte sein, aber das scheint mir erst einmal nur eine Annahme zu sein.
Gruß
Johannes
johannes driessen
10.11.2006, 13:58
Wie das jahrelang ging, haben wir ja erlebt.
Wir standen noch nie zuvor unter dem Druck, wie heute. Nur die Häuser, die hohe Qualität mit wenig Ressourcen erbringen werden überleben. Das fordert die Politik. Qualität muß überprüfbar sein, sogar die Patienten fordern dies. Wie soll das ohne Zertifizierung gehen?? Wie soll ein Haus ohne Zertifizierungen bestehen können? Warum sollen die Kassen unsere Fortbildungen finanzieren? Sie haben nur das Geld der Mitglieder. Die Versicherungen bezahlen auch nicht das Geld für Fortbildungen der KFZ-Werkstätten. Die müssen auch sich strecken, wenn sie am Markt bleiben wollen.
Aus der Mühle kommen wir vorerst nicht heraus.
Sören:motz:
Hallo,
die Häuser zertifizeiren jetzt schon bestimmte Dinge ohne Potsdam. Ich meine wer etwas fordert, das Geld kostet, muss sich auch Gedanken darüber machen, woher das kommen soll. Es geht nicht um die 15 oder 60 €. Wobei zu hinterfragen bleibt, warum die Re-Registrierung so teuer ist? Es geht vielmehr um die Folgekosten. Seminarkosten,Teilnehmergebühren, Fahrtkosten und Unterbringung. Wer das alles fordert muss auch sagen, wie das bezahlt werden soll.
Gruß
johannes
Sören Lösche
12.11.2006, 15:17
hallo Johannes,
ich will nicht meckern aber all deine Bemerkungen und Fragen sind in diesem Tread schon behandelt.
Sören
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