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Ambu das Beuteltier
28.01.2005, 18:47
Hallo Kollegen,

wer hat Erfahrungen mit der freiwilligen Registrierung als Pflegefachkraft beim DPV?

Der Verband bietet hierbei eine Variante der freiwilligen Selbstauferlegung von Fort- und Weiterbildungsverpflichtung an.

Hanno H. Endres
29.01.2005, 10:20
Wer's noch nicht kennt: eine vergleichbare Initiative gibt's auch unter

-> http://www.freiwillige-registrierung.de/

http://www.freiwillige-registrierung.de/bild/logo-200.jpg

Holger Beuse
29.01.2005, 18:42
Bislang gibt es also zwei Möglichkeiten, sich freiwillig registrieren zu lassen. Beim von Ambu erwähnten DPV (http://www.dpv-online.de/Aktuell/index.html) und bei dem vom Kollegen Endres verlinkten Gemeinschaftsprojekt (http://www.freiwillige-registrierung.de) von DBfK, ALK, BFLK und LAG Berlin & Brandenburg.

Hier sind sie wieder, die schon an anderer Stelle erwähnten "Judäische Volksfront" und die "Volksfront von Judäa". :confused:
Aber der Deutsche Pflegerat (http://www.deutscher-pflegerat.de) ist offenbar auf dem Weg, beide Initiativen zu bündeln, wie er in einer Pressemitteilung (http://www.deutscher-pflegerat.de/site/registrierung_12_04.htm) schreibt. :danke:

Diese Registrierung ist zwar rein freiwillig und hat derzeit keine direkten Konsequenzen auf Kompetenzen, Karriere oder Bezahlung. Doch sie ist ein symbolischer Akt, der zeigt, wohin die Reise m.E. gehen sollte.
Und vielleicht gibt es eines Tages auch praktische Auswirkungen: Man kann einem Arbeitgeber und anderen damit demonstrieren, dass man sich fachlich weiterentwickelt, statt lediglich seiner Examens-Juchli einen Ehrenplatz im ansonsten vielleicht noch mit dem Larsen (3. Auflage) bestückten Bücheregal zu widmen.
Außerdem ist es ein Instrument, "sein Licht nicht unter den Chefarzt zu stellen", sondern berufspolitisches Engagement und v.a. die eigene Kompetenz mit angemessenem Stolz zu präsentieren.

Gruz,
HolBeu
- schon im Forum registriert -

Hanno H. Endres
29.01.2005, 19:08
Aber der Deutsche Pflegerat (http://www.deutscher-pflegerat.de) ist offenbar auf dem Weg, beide Initiativen zu bündeln, wie er in einer Pressemitteilung (http://www.deutscher-pflegerat.de/site/registrierung_12_04.htm) schreibt.

Bin mal gespannt, wie man sich tariflich einigt:



Die Gebühren für die Erstregistrierung betragen 15,- Euro. Für die folgende Registrierung, also in 2 Jahren, wird eine Gebühr von 60,- Euro erhoben.



Mit der einmaligen Registrierung für eine Gebühr von 10 Euro erfolgt gleichfalls die Zertifizierung und Bestätigung Ihrer Qualifikation.

Ambu das Beuteltier
29.01.2005, 23:16
hallo Hanno und Holger,

Danke der Ausführungen und Ergänzungen zum Thema.

Die oben erwähnte Pressemitteilung des DPR ist interessant zu lesen.
Die aufgeführten Argumente die eine Registrierung aller Pflegenden unterstützen sind alle im Sinne der Krankenhäuser und deren Zwecke zur Qualitätssicherung hergeleitet.
Der eigentliche Sinn, die regelmäßige Weiterbildung der Pflegenden um "auf dem Stand der Dinge" zu bleiben rückt bei dieser Argumentation leider in den Hintergrund.

Natürlich ist Qualität im Krankenhaus auch die Qaulifikation des Personals! Aber warum so weit hergeholt argumentiert?
Nicht das ich etwas gegen eine Registrierung hätte, aber die Argumente und der gemeinsame Strang an dem gezogen wird (der verschiedenen Verbände) sind noch verbesserungsfähig. Sonst registriert sich doch kaum einer freiwillig.

Auch interessant sind die unterschiedlichen Reg. Gebühren die es derzeit noch zu geben scheint. Das wiederum spricht für eine möglichst rasche Registrierung.



Gruß, T.

for a fee free registration (träum!) ;)