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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : zwai Journal: TEE - Time!



zwai
09.01.2005, 19:52
Haben wir eigentlich schon? Nö - haben wir nicht: Frohes neues Jahr!

Herzlich willkommen zurück zum zwai-Journal Ausgabe 2005.

Mit Beginn des neuen Jahres soll dafür gesorgt werden, dass dem ein oder anderen ein Licht aufgeht. Ein TEE-Licht, um genau zu sein:

Die transösophageale Echokardiographie (TEE) ist die erste bettseitig verfügbare Technik, die gleichzeitig Informationen zur Morphologie, zur Funktion und zur Hämodynamik zur Verfügung stellt. Dieses Potential kann für den hämodynamisch instabilen Intensivpatienten nutzbar gemacht werden.

In dem zweiteiligen Artikel beschreiben Christoph Schmidt und Gregor Theilmeier, Oberärzte an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Münster, die Vorzüge und Möglichkeiten des Verfahrens. (hhe)

-> TEE in der Intensivmedizin - Teil 1 (http://www.zwai.net/pflege/Intensiv/Journal/Intensivmedizin/TEE_in_der_Intensivmedizin/)

-> TEE in der Intensivmedizin - Teil 2 (http://www.zwai.net/pflege/Intensiv/Journal/Intensivmedizin/TEE_in_der_Intensivmedizin_-_Teil_2/)

Tobi Bo
10.01.2005, 18:14
hab mir die arbeit gestern schon ausführlich angeschaut und ausgedruckt. super manuskript und toll beschrieben. manchmal vielleicht etwas zu ausführlich (für mich als kleinen krankenpfleger), aber sonst wirklich sehr gut!

danke und kollegiale grüße,

Tobi

Ambu das Beuteltier
10.01.2005, 22:00
Mir gehts auch so Tobi Bo,
ich muss die Arbeit sicherlich noch mal lesen (auch wenn ich mich nicht als "kleiner Krankenpfleger" bezeichnen würde).

Was mir allerdings bei der Gegenüberstellung mit den Messtechniken des PAK fehlt ist die Einbeziehung des PICCO Monitoring. Ist das hier bewusst weggelassen worden?
Ich hatte gedacht das eben dieses dabei ist dem klassischen PAK-Monitoring die Rechtfertigung zu entziehen (aufgrund der geringeren Invasivität).

Vieleicht habe ich auch etwas überlesen oder falsch verstanden.

Selbstverständlich ist die Dianostische Breite des TEE Verfahrens wesentlich höher und die Komplikationen sind auch beim PICCO sicherlich höher. Aber da die Expertise der Anwendung und Auswertung der erhobenen Daten durch das TEE Verfahren noch nicht so verbreitet sind kann doch sicherlich das PICCO Monitoring den PAK verdrängen, oder ?
Wie seht ihr das ?

PICCOlina
11.01.2005, 21:08
Hi,
bei uns ist der PICCO das Mittel der Wahl.
TEE wird auch bei Bedarf angewandt, meist im Vorfeld zur Kardioversion.
Einen Swan Ganz haben wir schon Jahre nicht mehr gelegt, seit es den PICCO gibt :cool:

Gruß PICCOlina

Superfantastisch
14.01.2005, 23:30
Aber da die Expertise der Anwendung und Auswertung der erhobenen Daten durch das TEE Verfahren noch nicht so verbreitet sind kann doch sicherlich das PICCO Monitoring den PAK verdrängen, oder ?

Hat es das nicht schon?

Ich hab zumindest schon seit Ewigkeiten keinen PAK mehr gesehen - da dürfte der PiCCO echt weiter vorne sein.

Ein Problem der TEE ist meiner Einschätzung nach, dass die Geräte ein Heidengeld kosten und die Befunde sehr untersucherabhängig sein - d.h. man muss es einfach gelernt haben und können, um was brauchbares dabei herauszubekommen.

vielleicht können die Autoren mehr dazu sagen?!

arnold kaltwasser
20.09.2011, 08:30
passt am Rande:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/article/670567/europaeer-kardiovertieren-unterschiedlich.html
so long arnold