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Vollständige Version anzeigen : Facharbeit: Kommunikation mit Intensivpatienten


Marlene
26.10.2004, 16:00
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Marlene, ich bin Krankenschwester auf einer Intensivstation und besuche seit dem 01.04.2004 die FWB für Intensiv - und Anästhesiemedizin. Im Rahmen dieser wird eine Facharbeit geschrieben und ich habe mich, im Bezug auf häufig mangelde Kommunikation mit Intensivpatienten und die dadurch mögliche Problematik, für dieses Thema entschieden.
Falls mir jemand aus diesem Forum mit Infomaterial oder Literaturhinweisen helfen könnte, wär ich sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruß - Marlene

PICCOlina
26.10.2004, 17:46
Hallo Marlene,
Wie weit bist Du denn, hast Du dein Thema schon eingegrenzt?
Mit welchem Patientengut möchtest Du dich beschäftigen?
Nonverbal (Beatmung) oder verbal, oder auch noch Sprach- und Verständigungsschwierigkeiten?
Das Thema ist seeehr umfangreich.....
(Habe mit zwei Kollegen eine geschrieben über Schmerzmanagement bei beatmeten Patienten, da spielte "Kommunikation" eine große Rolle.)

Gruß PICCOlina

Tobi Bo
27.10.2004, 09:51
Hallo Marlene.

kennst du schon das abstract

Sie können im Moment nicht sprechen - Erleben und Bedürfnisse von beatmeten Patienten (http://www.dgf-online.de/reutlingen/reutlingen2004/abstract_ullrich.htm)
Vortrag: Lothar Ullrich, Münster

kollegiale Grüße,

tobi

frunsi
27.10.2004, 19:59
schönen tach auch ...

vielleicht hilft dir dieses buch weiter:

"Psychologische Aspekte einer Intensivstation - Studie über beatmete Langzeitpatienten" von Tamara Anbeh im HeWeTra Verlag Augsburg
ISBN 3-00-006807-4

finde das übrigends ein sehr interessantes thema!!!!!

grüssle

Marlene
28.10.2004, 12:48
schönen tach auch ...

vielleicht hilft dir dieses buch weiter:

"Psychologische Aspekte einer Intensivstation - Studie über beatmete Langzeitpatienten" von Tamara Anbeh im HeWeTra Verlag Augsburg
ISBN 3-00-006807-4

finde das übrigends ein sehr interessantes thema!!!!!

grüssle

Hi frunsi,

Vielen Dank für Deine Untersützung. Werde mich mit diesem Buch beschäftigen, in der Hoffnung es zu bekommen ;o)
Schön, dass Du das Thema interessant findest, ich hoffe nur, das ich mich damit nicht übernommen habe. Ich werde bei Interesse Bericht erstatten.
Auf jeden Fall nochmals DANKE !!!

Gruß zurück

Marlene
28.10.2004, 12:54
Hallo Marlene.

kennst du schon das abstract

Sie können im Moment nicht sprechen - Erleben und Bedürfnisse von beatmeten Patienten (http://www.dgf-online.de/reutlingen/reutlingen2004/abstract_ullrich.htm)
Vortrag: Lothar Ullrich, Münster

kollegiale Grüße,

tobi

Hi tobi,
prima. Das sieht ja ganz brauchbar aus. Stehe noch am Anfang mit meiner Facharbeit. Struktur? Inhalt? Ideen sind zwar vorhanden, nur die Umsetzung steht noch in den Sternen. Aber vielen Dank für Deine Mühe.

Sei auch Du kollegial gegrüßt ;o)

Marlene
28.10.2004, 13:08
Hallo Marlene,
Wie weit bist Du denn, hast Du dein Thema schon eingegrenzt?
Mit welchem Patientengut möchtest Du dich beschäftigen?
Nonverbal (Beatmung) oder verbal, oder auch noch Sprach- und Verständigungsschwierigkeiten?
Das Thema ist seeehr umfangreich.....
(Habe mit zwei Kollegen eine geschrieben über Schmerzmanagement bei beatmeten Patienten, da spielte "Kommunikation" eine große Rolle.)

Gruß PICCOlina

Hi PICCOlina,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe bisher noch keine genaue Vorstellung vom ganzen. Da es für mich manchmal schwierig ist die richtigen Worte zu finden oder überhaupt etwas zu sagen ( ich denke nicht daran oder bin in Gedanken versunken und ... ) habe ich mich für dieses Thema entschieden. Ich denke es geht vielen so. Oder wie oft redet man über den Patienten hinweg?! Das sind meine eigentlichen Beweggründe.
Ich würde mich gern mit der Kommunikation zw. Pflege - Ärzte - Patient beschäftigen. Dazu würde ich die basale Stimulation mit einbeziehen und wenn es möglich ist einen ehemaligen Patienten. Er hat sehr lang beatmet bei uns gelegen, bis wir ihn in eine Reha - Klinik geschickt haben. Für uns war es sehr schwer zu Beginn seiner Krankheit mit ihm zu Kommunizieren und ich hätte gern von ihm gewusst, wie er sich gefühlt hat. Vielleicht erstelle ich auch einen Fragebogen für verschiedene Patientengruppen?! Umsetzung dessen??? Wie Du siehst, habe ich noch ne Menge vor der Brust.
Ich Danke Dir erstmal für Dein Interesse. Falls Du noch ne Idee oder Buchtipps hast, würde ich mich freuen.

LG / bis dann

Derweissehai
28.10.2004, 23:31
Hallösche Marlene,
Erstmal ich finde auch das ist ein Supii Bravo Thema, allerdings wie PICCOLINA auch schon schreibt, sehr weitläufig.Ich habe einen Buchtipp für dich :

"50 tage Intensiv" v. Helga Strätling-Tölle, Mabuse Verlag ISBN nr 3-933050-7

Das ist einfach ein Erfahrungsbericht aus Sicht einer Angehörigen und eines Patienten. Ich fand den Bericht sehr interessant leider kommt das Pflegepersonal in der Beschreibung sehr schlecht weg, insbesondere in der Kommunikation mit dem Patienten.

Generell finde ich Frägebögen zu einem Leistungsnachweis total interessant allerdings ist es ein riesen Uffriß sich den Fragebogen Genehmigen zu lassen. Ein paar aus meinem Kurs haben erzählt, wäre ihnen dieser Bürokratische :wut: bewußt gewesen hätten sie lieber etwas anderes gemacht.

Interessant fände ich auch in einem solchen LN zu beleuchten ob das Verhältnis auf ICU & peripherer Station zwischen pflegenden & studierten sich wirklich so unterscheidet. Aber ich will dir nicht in dein Thema reinfuddeln.Es ist nur ein Aspekt der sich mir Aufgedrängt hat.

Ich hoffe du kannst etwas mit dem Buchtipp anfangen :D

Ciao Aaron

frunsi
29.10.2004, 09:53
Hallo Marlene ..

vielen dank für das angebot .. sicher interessiert es mich, wie es bei dir weiter geht ..

ich hab zu meiner FA (Pflegeplanung / Pflegeprozess) auch ein umfrage gemacht. macht zwar schon viel aufwand, ist aber interessant und man kann gut punkten (wer mag nicht eine gute note haben :D )
bei mir war die genehmigung kein problem. hab die PDL´s im verbund angerufen (unserer FWS sind 6 verschiedene KH angeschlossen) sie gefragt und ihnen erklärt was ich mache. das wars.
die auswertung ging, wobei es bei mir weniger um gefühle und subjektive dinge drehte, sondern meist waren es objektive tatsachen.
ich denke, das ist bei deinem thema schwieriger. du must ja auch pat befragen, die musst du erstmal haben (eine umfrage mit 5 leuten ist ja nicht so aussagekräftig)

wenn das mit dem einen pat. den du erwähnt hast klappt und der genug erzählen kann, dann kannst du ja eine art fallstudie draus basteln und anhand seiner geschichte "regeln" oder empfehlungen machen.
Interessant wär es dann in dem zusammenhang, eine umfrage zu machen, die herausfinden soll, ob es andere pat ähnlich erleben oder ganz anderes.

noch ein tip: wir hatten eine seitenzahlbegrenzung .. und den meisten hat es nach anfänglichem "ohje soviel" fast nicht gereicht . Grenze dein Thema lieber ein. Konzentriere dich auf eines. sonst musst du am schluss streichen und das tut weh .. oder der zusammenhang geht verloren.

viel spass
und hoffe auf weiteren verlaufsbericht

grüssle

Marlene
01.11.2004, 21:43
Hallösche Marlene,
Erstmal ich finde auch das ist ein Supii Bravo Thema, allerdings wie PICCOLINA auch schon schreibt, sehr weitläufig.Ich habe einen Buchtipp für dich :

"50 tage Intensiv" v. Helga Strätling-Tölle, Mabuse Verlag ISBN nr 3-933050-7

Das ist einfach ein Erfahrungsbericht aus Sicht einer Angehörigen und eines Patienten. Ich fand den Bericht sehr interessant leider kommt das Pflegepersonal in der Beschreibung sehr schlecht weg, insbesondere in der Kommunikation mit dem Patienten.

Generell finde ich Frägebögen zu einem Leistungsnachweis total interessant allerdings ist es ein riesen Uffriß sich den Fragebogen Genehmigen zu lassen. Ein paar aus meinem Kurs haben erzählt, wäre ihnen dieser Bürokratische :wut: bewußt gewesen hätten sie lieber etwas anderes gemacht.

Interessant fände ich auch in einem solchen LN zu beleuchten ob das Verhältnis auf ICU & peripherer Station zwischen pflegenden & studierten sich wirklich so unterscheidet. Aber ich will dir nicht in dein Thema reinfuddeln.Es ist nur ein Aspekt der sich mir Aufgedrängt hat.

Ich hoffe du kannst etwas mit dem Buchtipp anfangen :D

Ciao Aaron

Hi Hai,

auch Dir möchte ich danken. Ich werde mich jetzt erstmal damit beschäftigen mein Thema einzugrenzen. Ich denke das sollte ich auch auf das Anraten von Frunsi tun. Es ist doch sehr kompakt. Bisher wollte ich erstmal alles sammeln was ich so kriegen kann. Wie gesagt, Ideen sind vorhanden, aber...?!
Ich werde nach diesem Buch schauen. Bei dem anderen Buchtipp hatte ich bisher nicht so viel Erfolg. Ich lass von mir hören.

LG / Marlene

Marlene
01.11.2004, 22:35
Hallo Marlene ..

vielen dank für das angebot .. sicher interessiert es mich, wie es bei dir weiter geht ..

ich hab zu meiner FA (Pflegeplanung / Pflegeprozess) auch ein umfrage gemacht. macht zwar schon viel aufwand, ist aber interessant und man kann gut punkten (wer mag nicht eine gute note haben :D )
bei mir war die genehmigung kein problem. hab die PDL´s im verbund angerufen (unserer FWS sind 6 verschiedene KH angeschlossen) sie gefragt und ihnen erklärt was ich mache. das wars.
die auswertung ging, wobei es bei mir weniger um gefühle und subjektive dinge drehte, sondern meist waren es objektive tatsachen.
ich denke, das ist bei deinem thema schwieriger. du must ja auch pat befragen, die musst du erstmal haben (eine umfrage mit 5 leuten ist ja nicht so aussagekräftig)

wenn das mit dem einen pat. den du erwähnt hast klappt und der genug erzählen kann, dann kannst du ja eine art fallstudie draus basteln und anhand seiner geschichte "regeln" oder empfehlungen machen.
Interessant wär es dann in dem zusammenhang, eine umfrage zu machen, die herausfinden soll, ob es andere pat ähnlich erleben oder ganz anderes.

noch ein tip: wir hatten eine seitenzahlbegrenzung .. und den meisten hat es nach anfänglichem "ohje soviel" fast nicht gereicht . Grenze dein Thema lieber ein. Konzentriere dich auf eines. sonst musst du am schluss streichen und das tut weh .. oder der zusammenhang geht verloren.

viel spass
und hoffe auf weiteren verlaufsbericht

grüssle

HI frunsi

ich danke Dir für Deine Tipps. Ich denke es macht Sinn sich auf ein Themenbereich zu beschränken. Bisher wollte ich erstmal sammeln und dann differenzieren. Am ehesten würde ich mich mit den bestehenden Kommunikationsstörungen mit Intubierten Patienten beschäftigen und der damit verbundenen Unzufriedenheit auf beiden Seiten. Das wär das, was mich am meisten interessiert und dafür wär der Patient optimal ( denke ich ). Er war nämlich immer sehr ungehalten wenn man nicht verstand was erwollte und somit entwickelten sich auch unterschwellige aggressionen auf beiden Seiten. Ich werde jetzt erstmal 2 Wochen Urlaub machen und dann mal weiter sehen. Lass es Dir gut gehen und dann bis bald.

LG / Marlene

frunsi
02.11.2004, 08:41
hai du

erstmal schönen urlaub ...
hab auch gerade ;-)

bei intubierten pat ist das bei uns nicht so der fall. bei uns kommt der tubus immer recht schnell raus oder wenn es länger dauert mit der beatmung (in den häufigeren fällen), dann tracheotomiert der OA od. der stellv. OA recht flott. damit ist das komproblem nicht aus der welt. die pat sind dann bald absolut wach. lippenlesmeister bin ich auch nicht. die kärtchen sind meist ungenügend. und zum schreiben fehlt sehr oft noch die feinmotorig...
da wird dann jeder ungeduligt. der pat weil man ihn nicht verstehen, und die PK weil der pat ungeduligt wird oder frustiert ist, weil sie ihn nicht versteht.

Da wär so ein schöne TabelPC mit touchscreen gut ... aber wer hat das schon ....

lg