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Vollständige Version anzeigen : Intubation zum Aspirationsschutz in leichter Kopftieflage in der Praxis üblich?


Matthew
13.04.2008, 21:28
Hallo zusammen,

ist es üblich Intubationen bei Standard Op`s oder Ileuseinleitungen bei denen vorher nicht der Magen mittels einer Magensonde entleert wurde, in einer leichten Kopftieflage durchzuführen um die Aspirationsgefahr (weil ja dann der Magensaft dem leichten Gefälle folgen und in den Rachenraum fliessen würde )
zu verringern?

Danke für eure Auskünfte

Helmut
15.04.2008, 09:10
Hallo Matthew

Üblich ist es wohl nicht, ich kenne das auch nur aus den Büchern, gesehen habe ich es bisher noch nicht.
Gruß Helmut

Schwesterschen
03.05.2008, 19:08
hmmmm,
bei uns wird es auch nicht so gehandhabt... vom rein logischen her schiebt man dann doch auch den ganzen "schmadder" mit dem Tubus in die Lunge oder??:confused:
Wir verwenden halt den sellnick(wird der so geschrieben??) Handgriff...
In unserer Weiterbildung wurde das auch völlig verpöhnt mit dem Kopftief..
Aber werd gespannt das Thema weiter erfolgen :wow:

Liebe Grüße
Schwesterschen

FKPD
03.05.2008, 19:55
Ich hab des mit dem OK-tief auch nur in der FWB mal gehört/gelernt. Bei uns geht´s folgendermaßen:

Magensäure alkalisieren (Na-Citrat), bissl Ranitic dabei, Mageninhalt absaugen, dicken Sauger am Start haben, Oberkörper hoch, zügig den Schnochel rein, Fertig!

Intensivschwester
04.05.2008, 14:31
Hallo!

Bei uns handhaben die Ärtze es unterschiedlich es ist in unserer Verfahrensanweisung nicht beschrieben wie man den OK bei RSI lagern sollte, bleibt also jedem selbst überlassen!
Die meisten jedoch lagern den Patienten mit leicht erhöhtem OK.

Bei uns wird nur bei Schwangeren neutralisiert.
Bei Ileus vorher MS legen und vor intubation wieder entfehrnen falls noch keine liegt, wenn MS länger als 6 h liegt, MS zur intubation liegen lassen!

Wie sit es bei euch mit dem Cricoiddruck? Wird er bei euch noch angewendet?

Liebe Grüße