Vollständige Version anzeigen : Weiterbildung bei HELIOS
Hallo Leute,
vor ein paar Monaten wurde mein baldige Arbeitsstelle von HELIOS aufgekauft. Jetzt habe ich mit schrecken erfahren, dass sie die
Weiterbildungen in Intensivpflege und Anästhesie komplett um-
gekrempelt haben. Beide weiterbildungen laufen jetzt getrennt
und jeweils auch nur 1 1/2 Jahre. Ne staatliche anerkennung
gibt es logischerweise auch nicht. Kann mir jemand von Euch
sagen was das soll und was mir 1 1/2 Jahre büffeln ohne
staatliche Anerkennung bringen? Hat jemand dieselben
Erfahrungen mit Helios gemacht?
... staatl. Anerkennung... : Fachpflegeausbildungen unterliegen dem Landesrecht, vielleicht einmal nachfragen ob mit der Weiterbildung die Bezeichnung Fachkrankenschwester -Pfleger erlangt werden kann.
Kania
Randbayer
02.02.2008, 13:59
Hä wie bitte. Würd ich mir zweimal überlegen. Informier dich doch mal bei der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft, ob die Weiterbildung nach den Vorgaben um gesetzt wird. Ich denk nicht, da fehlen dir doch Stunden in Theorie und Praxis.
Der irritierte Randbayer
Sören Lösche
04.02.2008, 13:27
Hallo @ all,
Helios möchte wie auch schon viele Unikliniken Mitarbeiter stärker binden, besonders wenn sie Weiterbildungskosten gezahlt haben. Ich würde ohne staatliche Anerkennung auch keine Weiterbildung machen. Modulare Ausbildungen sind aber teilweise auch mit weniger Stunden geplant, oder man muß ein Modul selbst bezahlen und bekommt dann mit 720 theoretischen Stunden die staatliche Anerkennung. Helios würd weniger Stunden bieten. Außerdem vertritt Helios die Meinung der in der kombinierten FWB A+I die Anästhesie zu kurz kommt. Daher auc hdas inzwischen gescheiterte MAFA Konzept. Um sich allgemein zu qualifizieren bleibt die Weiterbildung mit staatlicher Anerkennung besser. Zusätzlich muss man auf auf die übrigen Elemente wie Praxisanleitung, basale Stimulation etc. achten
Gruß aus dem Norden
Sören
Laut der HELIOS Akademie beträgt die die theoretische Weiterbildung 520 Stunden. Zudem findet kein Einsatz in der Anästhesie statt, was vom Weiterbildungsgesetz ja vorgeschrieben ist. Zudem routieren die Weiterzubildenden bei uns nicht mehr, was ich sehr schade finde. Die Pflegekräfte, die auf der Medizinischen IPS arbeiten werden nie ein Polytrauma, die in der Chirurgie wahrscheinlich sehr selten mal nen Herzinfarkt sehen.Traurig traurig.:wut:
Sören Lösche
08.02.2008, 14:08
Hallo
das ist dann eine innerbetriebliche Qualifizierungsmaßnahme, nicht mehr und nicht weniger. Unsere Unikliniken haben auch so ein Modell, da kann man aber auf eigene Kosten auf 720 Std. Theorie und die staatliche Anerkennung aufstocken.
Sören
Hallo
das ist dann eine innerbetriebliche Qualifizierungsmaßnahme, nicht mehr und nicht weniger. Unsere Unikliniken haben auch so ein Modell, da kann man aber auf eigene Kosten auf 720 Std. Theorie und die staatliche Anerkennung aufstocken.
Sören
Haben denn die Weiterzubildenden auch noch Einsätze in der Anästhesie, wie es vom gesetz vorgeschrieben ist?
ostfriesland
09.02.2008, 19:40
Moin,
die Med. Hochschule Hannover bietet seit zwei Jahren auch einen verkürzten Lehrgang an. Dies nennt sich VPU, mit verringerter Stundenzahl, wird im Verbund mit den Unikliniken Halle und Hamburg anerkannt, Kurs findet in Modulsystem statt, Teilnehmer kann sich 5 Jahre Zeit lassen bis zum Abschluss und entscheidet sich für Intensiv.
Allerdings findet weiterhin die Fachweiterbildung mit Dauer von 2 Jahren und Abschluss der staatlichen Anerkennung in Anästhesie und Intensiv statt - was auch die Mehrzahl der Kursteilnehmer wahr nimmt.
Gruß
Sören Lösche
26.02.2008, 10:04
nur kurz bemerkt,
VPU ist der Verband der Pflegedirektoren (-innen) der Universitätskliniken. Es ist ein Berufsverband einer kleinen elitären Gruppe, der ein Konzept aufgestellt hat. Dies heißt VPU-Konzept
Sören
Moin moin an alle.
hey Sören was versteckt sich hinter diesem Konzept??? Hast Du da Infos??
Gruß aus dem Calenberger-Land
Meila
arnold kaltwasser
28.02.2008, 12:04
z.B.:
http://www.mh-hannover.de/wb_intvpu.html
siehe Abschluss:(
so long arnold
Hallo liebe zwai-Gemeinde,
habe mir soeben den Link von Arnold durch gelesen, meiner Meinung nach, nichts für uns, wir sollten unseren Beruf lieber richtig und mit staatlich anerkannten Fortbildungen hochhalten,:) :) alles andere "geht ja gar nicht":schock: :schock:
Liebe Grüße aus dem Calenberger-Land
meila
....ich würde empfehlen sich an eine Weiterbildungsstätte zu wenden, die auch staatlich anerkannt ist...vorausgesetzt es gibt eine gesetzliche Regelung in diesem Bundesland.
Leider haben Bayern und Thüringen (Stand: Oktober 2007)keine Gesetzgebung für die Weiterbildung....die meisten WB-Stätten in diesen Ländern (zumindest in Bayern, Thüringen weiss ich nicht so genau)halten sich aber an die Vorgaben der DKG....die sind ausschlaggebend falls um die Anerkennung geht.
720 Std Theorie
2300 Std Praxis
Dort bekommt man auch diesbezüglich Auskunft!
Ich würde mich nur an diese Fakten halten....alles andere würde ich nicht unterstützen...irgendwie kocht ja eh schon jeder sein eigenes Süppchen....:-(
Clevere Kerlchen, unsere Gesetzgeber!
Anlehnend ans die sog. "Anwenderhaftung" ist ebenso die Qualifikation von Angestellten in Funktionsbereichen Sache des Dienstgebers, ihm obliegt die Verantwortung.
Bin froh eine FB nach DKG Richtl. mit Erlaubnis der Berufsbez, zu führen gemacht zu haben.
LG
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